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Fußball – oder das Herz der Finsternis

Man sagt ja, das Fußball Weltmeisterschaften ihre eigenen Gesetze haben. Gleiches könnte man auch von Relegationsspielen behaupten. Einige werden gestern sicher das Spiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha Berlin gesehen haben. Und wer das Spiel nicht gesehen hat, wird bestimmt heute morgen davon in der Zeitung oder im Internet gelesen haben.

Worum ging es eigentlich?! – Seit einigen Jahren gibt es im deutschen Fußball wieder Relegationsspiele. D.h. es gibt zwei Finalspiele, in denen sich der Drittletzte der ersten Liga mit dem Dritten der zweiten Liga misst. Der Gewinner spielt in der kommenden Saison erstklassig. Der verlierer muss in die zweite Liga. Diese Spiele sind immer besonders brisant, da es um viel Prestige, Ansehen und natürlich Geld geht. Doch was gestern in Düsseldorf passierte, hat man so selten gesehen. 

Bei einem Spielstand von 2:2 gabe es in der 90sten Minute ganze 7 Minuten Nachspielzeit, da das Spiel vorher schon öfter unterbrochen werden musste, da Fans der Fortuna Hertha Feuerwerkskörper auf das Spielfeld warfen. Wäre das Spiel zu dem Zeitpunkt zuende gewesen, würde Düsseldorf in die erste Liga aufsteigen, da Sie das Hinspiel in Berlin mit 2:1 gewonnen hatten. Hertha warf natürlich alles nach vorne, den ein weiteres Tor zum 2:3 würde Verlängerung und damit noch die Chance auf den Gesamtsieg bedeuten.

Doch plötzlich stiegen hunderte von Düsseldorfanhängern über die Trübunen und positionierten sich am Spielfeldrand, um nach Abpfiff ihre Mannschaft zu feiern. Nach einer vergebenen Düsseldorfer Chance in der 96sten Minute stürmten die Fans mit Fahen und Pyrotechnik das Spielfeld. Der Schiedsrichter hatte aber noch nicht abgepfiffen (es war ja noch gut eine Minute zu spielen), brach das Spiel aber ab und verschwand in der Kabine. Auch die beiden Teams verließen das im Chaos versinkende Spielfeld fluchtartig. Nachdem sich die Lage wieder beruigt hatte (ca. 20min später), pfiff der Schiedsrichter die Partie wieder an. Hertha gelang kein Tor mehr und somit waren die Berliner abgestiegen. Das Spielfeld wurde sofort wieder von Fans gestürmt.

Soviel zum Stand der Dinge. Die Frage ist nun: wie geht es weiter?! Offizeill ist Düsseldorf auf- und Berlin abgestiegen. Jedoch muss man fairer Weise sagen, würde das Spiel nicht zwischenzeitlich unterbrochen worden sien, hätten die Berliner ja noch ein Tor machen und damit die Verlängerung erzwingen können. Eine möglichkeite wäre, dass der Hauptstadtclub jetzt Einspruch gegen das Ergebnis einlegt und damit ein Nachholspiel fordert, welches dann wohl unter Ausschluss der Zuschauer stattfinden würde.

Mir ist das ja eigentlich egal, denn ich brauche weder Düsseldorf noch Berlin in der ersten Liga. Die Frage, die sich mir jedoch stellt ist nochmals: wie geht es weiter?! Es kann meiner Meinung nicht sein, dass es zu solch einer Situation in einem modernem Stadion wie dem von Düsseldorf kommt. Überhaupt, dürfte es zu solchen Situationen in keinem Stadion kommen. Was wird das jetzt für Folgen haben?! Müssen in allen Stadien jetzt Sicherheitszäune aufgestellt werden, die die Spieler vor den Fans abgrenzen?! Werden Ticketpreise steigen, damit Fußballvereine mehr Sicherheitskräfte an den Spielfeldrand positionieren können?! Muss man zukünftig ein polizeiliches Führungszeugniss bei Kauf von Fußballkarten vorlegen und beim Stadioneingang durch einen Nacktscanner laufen?!

Alles in allem glauebe ich, dass das gestern ein schwarzer Tag für den Fußball war, der sicher einige neue Schikanen mit sich bringen wird. Und das nur, weil ein paar Idioten das Fußballvergnügen für die breite, friedliche Masse beeinflussen. Da blutet einem doch kräftig das Fußballfanherz.

Wie seht ihr das ganze?! Glaubt ihr, dass es aus dem gestrigen Spiel resultierende Folgen für andere Fans und Stadien geben wird?! Oder seid ihr der Meinung, dass sowas zum Fußball gehört?!   

P.s. Der FensterRentner hat da auch einen sehr bewegenden Beitrag zu geschrieben, dem ich nur 1000% zustimmen kann.

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3,2,1…meins

Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, das ich unbedingt ersteigern möchte, dann steigt mein Puls mit jeder Sekunde die runtertickt. 5 Minuten vor dem Angebotsende hänge ich auf der Produktseite, das vorgestellte Maximalgebot bereits abgegeben und den Zeigefinger schussbereit über der rechten Maustaste. Wehe das Internet hängt oder der Computer macht irgendwelche Zicken. Auf vorher festgelegte preisliche Schmerzgrenzen werden dann schnell mal 10-20% draufgeschlagen. Hauptsache mich überbietet niemand mit 51cent. Nicht schon wieder. 30sek von dem Ende fange ich das Beten an. Egal welcher Gott gerade zuhört, Hauptsache ist, er legt die Internetleitungen meiner Konkurrenten für einen Moment lahm, lässt jemanden in ihrer Tür klingeln oder einen Satelliten auf ihr Haus abstürzen. Genau im entscheidendem Moment. Noch 15sek. Die Handflächen werden feucht. Der rechte Zeigefinger zuckt im Takt der verrinnenden Sekunden wie die Augen einer Eidechse, die sich nach potentiellen Fressfeinden umsieht, bevor sie sich auf das anvisierte Insekt stürzt. 10sek. Lieber das Maximalgebot noch etwas hochschrauben. 8. Die Augen fangen an zu tränen und das Blut rauscht in den Ohren. 5. Gott, bitte! 4. Allah, bitte! 3. Cthulhu, bitte! 2. Augen zu. 1. Mini-Herzinfarkt…

Erlösung – der gesamte Körper und Geist entspannt sich. Man fällt in ein weiches, frisches Daunenbett. Von Draußen dringt das liebliche gezwitschert der ansässigen Vogelwelt herein. Mann hört Kinder lachen. Irgendwo bellt ein Hund. Das Gehirn fackelt ein riesiges Feuerwerk an Glückshormonen ab. Denen habe ich es gezeigt. Die sollten sich nicht noch einmal mit mir anlegen.

Verderben – der Kopf ist kurz vor dem Auseinanderbersten. Die verkrampften Muskeln schmerzen. Zähne knirschen. Das Herze setzt ein paar Schläge aus. 2,4,6. Irgendwo betätigt jemand eine Kettensäge. Fassungslosigkeit. Vor den Augen erscheinen Bilder brennender Autos, verendeter Walfische und das lachende Gesicht eines Fremden. Dieses Arschloch. Dieses gottverdammte Arschloch.

Kennt ihr das?!

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52 Games: Thema 15 – Kinder

Endlich die 15 Runde des ZockWork Orange Projektes “52 Games”! Kleiner Spaß, denn hier bei blogios sind wir eigentlich erst bei No.1. Dank der Blogpause habe ich nämlich die ersten 14 Runden des tollen Projektes verpasst. Das soll sich nun natürlich ändern. Doch worum geht es bei “52 Games” eigentlich?! Jede Woche wir ein anderes Thema vorgestellt, zu dem man dann ein Videospiel auswählt und eine kurze, persönliche schreibt und darin erläutert, warum man sich genau für dieses Spiel entschieden hat. Und da, wie der eine oder andere sicher schon mal mitbekommen hat, ich auch gerne mal zocke, finde ich das Projekt extrem interessant! Legen wir los mit dem Thema: Kinder.

Zum Thema Kinder fällt mir spontan und sofort ein Titel ein: Paperboy für den Commodore 64.

Und das aus drei Gründen:

  1. spielt man in dem Game einen Jungen, der mit seinem Fahrrad eine Straße entlang fährt und dabei Zeitungen zustellt. Ziel des Spieles ist es, möglichst viele Zeitungen schwungvoll in Briefkästen zu befördern und sich dabei nicht von übergewichtigen Joggern verprügeln, bissigen Hunden beißen und Autos überfahren zu lassen. Nich immer ganz einfach und ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich es nie eine ganze Woche lang geschafft habe (das Spiel hatte 7 Level, für jeden Tag der Woche einen). Und warum macht der Fahrrad fahrende Junge das?! Genau, er braucht Kohle für ein besseres Fahrrad. Was uns direkt zum zweiten Punkt führt. Denn…
  2. ich habe als Jugendlicher auch eine Zeit lang Zeitungen ausgetragen, weil ich mir was tolles dafür kaufen wollte. Zwar war ich dabei zu Fuß und nicht mit meinem Rad unterwegs, aber die Arbeit ging mir mindestens genauso schwungvoll von der Hand. Eine kurze Nachricht an alle Leute, die im Mai/Juni 1998 ihre Zeitung in meinem Leifergebiet nicht bekommen haben: es tut mir leid, aber sie können diese sicher noch in der großen, blauen Tonne hinter dem örtlichem WEZ-Supermarkt finden. Und…
  3. habe ich das Spiel als Kind auf meinem ersten Computer, dem glohreichen Commodore 64 gespielt! Zwar hatte ich vorher schon den Atari 2600, aber das war mehr eine Konsole, denn beim Commodore musste man schon einige Befehle auswendig lernen, wenn man die Spiele starten wollte. Das berühmte LOAD “LIST”,8,1 wird mir sicher bis nie aus dem Kopf gehen. Ah, was waren das noch für schöne Zeiten…

Und damit sind wir schon am Ende der ersten, ich meine fünfzehnten Runde.

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gewinnspiel: Homemade B-Movie Mutanten-Mischwesen

Was es nicht schon alles gab und gibt. Beim Kollegen Fadenaffe von Mindsdelight habe ich gerade einen Trailer zum voraussichtlichen B-Movie des Jahres  Piranhaconda gesehen. Darin geht es um ein Wesen halb Piranha, halb Anaconda, das sich in seinem Revier bedroht fühlt und anfängt eine Gruppe von leicht bekleideten Frauen zu zerfleischen. Also ein Thema, was sich täglich in den Dschungeln dieser Welt abspielt. Was der Filmidustrie nicht alles so einfällt!

Und was die Filmindustrie so kann, das kann die kreative Bloggerschaft doch schon lange. Deshalb hier meine Herausforderung für euch:

Entwerft euer eigenes B-Movie Mutanten-Mischwesen!

Würfelt zusammen, was nicht zusammen gehört, eurer Meinung nach aber durchaus zusammengehören sollte. Zeichnet Bilder davon, macht Photomontagen oder dreht Videos. Schreibt Hintergrund- und Augenzeugenberichte oder basstelt eure eigenen Modelle und Puppen. Eurer Fantasie möchte ich keine Grenzen setzen (denn es müssen ja nicht unbeding blutrünstige Wesen mit scharfen Zähnen und Klauen sein) und ich bin sehr davon überzeugt, dass der eine oder andere schon jetzt beim lesen eine angefahrene Idee hat.

Dann ladet ihr das Ergebnis auf der Plattform eurer Wahl hoch und postet einen Link unter diesem Beitrag. Ich fasse das Teilnehmerfeld dann zusammen und ermögliche eine öffentliche Abstimmung, durch die wir gemeinsam das Gewinnerwesen ermitteln.  

Und natürlich sollen eure Mühen nicht umsonst sein. Zu gewinnen gibt es einen der großartigsten B-Movies der vergangenen Jahrer, der das Herz jedes Filmfans höher schlagen lässt: Sharktopus! auf DVD

 

 

Hier noch ein paar Rahmenbedingungen:

  • Einsendeschluss für eure Beiträge ist Sonntag der 27.05.2012
  • Am Tag drauf werde ich die Zusammenfassung und Abstimmung online stellen, die dann bis zum 3.07.12 läuft
  • Am Sonntag den 3.07. wird der Gewinner bekanntgegeben
  • Jeder Teilnehmer muss mindestens 18 Jahre alt sein und ggf. werde ich einen Altersnachweis einfordern

Natürlich dürft ihr auf euren Blogs (und so weiter) über den Wettbewerb berichten und dafür Werbung machen. Ich würde mich darüber freuen, wenn einen ordentliche Anzahl an Teilnehmern zusammenkommt.  

Also ran an Stift und Papier oder an Maus und Tastatur! Ich wünsche allen Teilnehmern viel Erfolg.

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gelesen: Justice League – Vol. 1 Orgin

Ende 2011 hat sich DC Comics dazu entschieden 52 ihrer laufenden Serien neu zu beginnen (The New 52). Der Grund dafür war, dass man nicht nur seine Helden zeitgenössisch aufarbeiten wollte, sondern, dass man auch neuen Lesern den Zugang zu Batman, Superman und Co. erleichtern wollte. Viele der manchmal schon seit Jahrzehnten laufenden Serien waren nämlich so verstrickt und kompliziert geworden, dass es für Eisteiger schwer war in die jeweiligen Storys rein zu finden und diese genießen zu können. Ich lese zwar schon seit Jahren Batman-Comics, habe aber bisher immer nur auf abgeschlossene Zyklen und Sonderausgaben zurückgegriffen und zwar genau aus diesem Grund. Deshalb freue ich mich persönlich über die „Neuauflage“ und werde sicher die eine oder andere Reihe verfolgen.

Jetzt im Mai 2012 war es endlich so weit, dass auch die ersten Sammelbände der neuen Serien veröffentlicht wurden. Diese fassen dann jeweils 6 Einzelhefte zusammen und erscheinen oft auch als Hardcover, was in meinen Augen deutlich mehr hermacht als die dünnen Softcover Heftchen. Eine der ersten Erscheinungen war Justice League. Und da jetzt endlich die Einleitung vorüber ist, können wir mit dem eigentlichem Artikel anfangen.

Die Justice League ist das DC Pendant zu Marvel´s The Avengers, die man sich momentan im Kino anschauen kann. Eine Reihe von Superhelden schließt sich zu einem Team zusammen, um gemeinsam gegen das Böse vorzugehen. Der erste Band „Orgin“ zeigt genau diesen Prozess aus. Überall in Nord Amerika tauchen plötzlich finstere Dämonen auf und bedrohen die Menschheit. Da diese Dämonen übermenschliche Kräfte haben, glaubt die Regierung (und einige weitere Organisationen), dass diese mit den bekannten Superhelden Batman, Superman, Green Lantern usw. zusammen arbeiten und beginnt gegen beide Fraktionen vorzugehen. Die Helden müssen nicht nur einerseits die fremde Macht, die einen gewissen Darkseid dient bekämpfen, sondern auch noch die Regierung überzeugen wer hier die „Guten“ sind. Ein dritter Punkt ist jener, dass alle Superhelden bisher unabhängig voneinander operiert haben. Um Darkseid ein Bein zu stellen, müssen sie sich jedoch zusammenschließen, was bei solch großen Egos nicht unbedingt einfach ist.

Den Bösewicht in diesem Band kann man meiner Meinung nach vernachlässigen, denn das Unterhaltsame für mich war eben der Prozess der Teamfindung und des Hand in Hand Arbeitens der unterschiedlichen Heldencharaktere. Jeder der Helden hält sich für den stärksten und meint einzig artig zu sein. Sind sie ja irgendwo auch, nur müssen sie nach und nach feststellen, dass man auch mal zurückstecken muss, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Und genau das fällt einigen nicht einfach, was dann reihenweise zu sehr lustigen und extrem lebensbedrohlichen Situationen führt. Anbei eine Übersicht der an diesem Band der Justice League teilnehmen Helden und meine persönliche Meinung zu jedem einzelnem (die Reihenfolge richtet sich nach dem Erscheinen der Charaktere im der ersten Ausgabe):

Batman: Den dunklen Ritter lernt man hier als Denker und Taktiere kennen. Zwar riskiert er auch immer wieder Kopf und Kragen, trotzdem bleibt er ständig recht besonnen und sowas wie das Gewissen der Justice League. Mag vielleicht daran liegen, dass er der einzige ohne Superkräfte in der Runde ist und als reiner Mensch doch recht vorsichtig handeln muss. Batman scheißt reihenweise seine Superhelden-Kollegen zusammen und bringt sie wieder auf den Boden der Tatsachen. Nicht nur deshalb war, ist und bleibt er mein Lieblingscomicheld.

Green Lantern: Der Mann in grün kann nicht nur fliegen, sondern durch einen ihm von Außerirdischen überlassenem Ring auch diverse Gegenstände, die er sich so vorstellen kann, aus einer grün leuchtenden Substanz herbeizaubern. Dass können z.B. Schutzschilde sein, die vor Gewehrkugeln bewahren, ein Jet, mit dem er andere Leute (z.B. Batman) an andere Orte transportiert, oder auch mal ein Feuerwehrtruck, mit dem er eine Gruppe feindlicher Kreaturen über den Haufen fährt. Green Lantern ist oft sehr impulsiv und denkt nicht über seine Handlungen nach. Mag sein, dass das an seinem Ring liegt, der im fast unermessliche Superkräfte verleiht. Durch seine schnellen Handlungen begeht er oft Fehler und wird von den anderen Superhelden vorgeführt, was ihn hin und wieder etwas dümmlich aussehen lässt. Jedoch Kontert die grüne Leuchte oft auch sehr gut und hat immer einen  guten Spruch auf den Lippen.

Superman: Der Mann aus Stahl weiß ganz genau, dass es auf dieser Erde eigentlich nichts gibt, was ihm schaden, ihn aufhalten oder was er nicht bewerkstelligen könnte. Und so benimmt er sich auch. Extrem überheblich, extrem cool und extrem leichtsinnig. Ihm sind die anderen Helden egal und wenn bei seinen Aktionen etwas zu Bruch geht oder selbst ein paar Menschen dran glauben müssen, dann ist das nur halb so schlimm. Superman hat anscheinend überhaupt keinen Humor und reagiert auf jede Herausforderung mit purer Logik. Zwar ist er ein wichtiger Bestandteil der Justice League, für mich ist und bleibt er jedoch sehr unsympathisch (ich bin gespannt, ob das in seiner eigenen Comicreihe anders ausgelegt wird).

Flash: Der Blitz im roten Pyjama ist für mich der lustige Sidekick der gesamten Runde. Er erzählt gerne und viel und leistet sich die eine oder andere Peinlichkeit. Er und Green Lantern kennen sich scheinbar schon von vorhergegangenen Abenteuern und sind als komisches Duo wirklich unschlagbar. Ich bin schon sehr auf Flash weitere Entwicklung gespannt.

Wonder Woman: Die Amazone wirkt unglaublich weltfremd und unbekümmert. Das einzige was ihr Sorgen macht ist, dass sie im Kampf nicht genug Gegner abbekommen könnte. Viel, und  besonders kluges, bekommt man nicht von ihr zu lesen. Und mit ihrem knappen Outfit, dem Schwert und der Peitsche ist sie dann doch eher was fürs Auge.

Aquaman: Den Erben des Thrones von Atlantis kannte ich bisher nur als Superhelden, der in diversen Formaten verarscht wurde. Hier jedoch hat er einen sehr eindrucksvollen Auftritt. Geschickt im Umgang mit seinem Dreizack und mit der Superkraft über die Kreaturen des Meeres zu herrschen, hat er einige Aktionen, die mich staunen ließen. Bin jedoch gespannt auf die weiteren Auftritte, denn sicher wird nicht jedes Abenteuer irgendwo am Strand stattfinden, wo man ein paar riesige Haie auftauchen lassen kann, die aus den Gegnern Kleinholz machen.

Cyborg: Von dem Superhelden aus Mensch und Maschine habe ich bisher nichts gehört. Durch einen Angriff der Schergen Darkseids wurde der junge, farbige Athlet so schwer verletzt, dass sein Vater ihn nur dadurch retten konnte, indem er viele seiner beschädigten Organe und Körperteile durch Technik ersetzte. Mit Kräften, die er erst noch kennenlernen muss, könnte er aber jedoch zu einem sehr schlagfertigen Teil der Justice League werden.

Darkseid: Zwar kein Superheld, aber eben der Superschurke im ersten Zyklus der Justice League. Erinnert mich irgendwie an einen Nazi-Kommandanten. Sein eigentliches Ziel wird (zumindest mir!?) nicht sonderlich klar. Er ist scheinbar auf der Suche nach Superman und Wonder Woman. Weshalb bleibt jedoch unklar. Er hat einen guten Abgang und die Worte „I will return…“ lassen auf ein baldiges Wiedersehen schließen.

Mit Jim Lee hat sich ein altbekannter Comickünstler dazu bekannt der Justice League ihr neues Antlitz zu verpassen. Und das ist ihm sehr gut gelungen. Die Charakterzüge der Superhelden werden sehr gut durch ihr Äußeres wiedergespiegelt und auch die Welt um die Justice League drum herum wird sehr detailliert wiedergegeben. Manchmal wirken die Seiten jedoch etwas zu überladen und zu bunt, aber das kann auch sehr an meinen persönlichen Vorlieben liegen, denn bei den bisherigen von mir gelesenen Batman-Comics ist die vorherrschende Farbe „dunkel“.

Alles in allem hat mir der Band sehr gut gefallen und ich werde auch bei Vol. 2 zugreifen. Weiterhin hat mich die Justice League auch davon Überzeugt ein paar anderen Helden, z.B. Aquaman und Flash, eine Chance zu geben und mir dementsprechend auch ihre eigenen Comicreihen zu Gemüte zu führen.

Als nächstes aus der The New 52 Serie gibt es hier jedoch den ersten Sammelband von Animal Man, der ein Geheim-Tipp war und hier schon lesebereit vorliegt.

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Der Status

Viele, die sich hier entweder absichtlich oder eher zufällig hinverirren, werden sich sicher gefragt haben, warum schreibt der kamil nicht mehr?! Ist er krank?! Tot?! Betrunken?! Oder sie werden sich gedacht haben, ach, ist ja auch egal, der eine Spasti weniger, der das schon viel zu volle Internet mit seinem Gedankenerbrochenem vollmüllt wird schon nicht vermisst werden.

Die Leute, die mir auch auf Twitter oder Facebook folgen, haben aber mitbekommen, dass ich nicht tot oder krank bin. Manchmal ein bißchen Betrunken, aber das kommt in den besten Familien vor. Was ist denn nun passiert, dass es hier so ewig still war?! Eine Chronik:

Meine bessere Hälfte und ich haben uns schon mitte letzten jahres vorgenommen zusammen zu ziehen. Und da es in Stuttgart nicht besonders einfach ist, eine schöne, zentrale Wohnung zu finden, bei der man keum Abstriche machen muss und die dann auch noch bezahlbar ist, haben wir uns sehr gefreut, als meine damalige Mitbewohnerin verkündete sie werde aus der gemeinsamen WG ausziehen und wir könnten diese übernehmen. Also warteten wir. Wir warteten und dann warteten wir noch ein wenig mehr. Im Dezember stellte sich dann heraus, dass meine Mitbewohnerin die Umzugspläne eingestellt hatte. Und so starteten wir wieder bei null.

Internet und Zeitungen durchforsten, Termine vereinbaren, Wohnungen besichtigen. Doch plötzlich ging alles ganz schnell. Gleich die zweite Wohnung die wir uns ansahen war perfekt. Schön, zentral gelegen, renoviert, die Dusche im Badezimmer und nicht in der Küche und mit Balkon. Dazu: bezahlbar. Schnell sagten wir zu, mussten uns aber natürlich gedulden, weil sich noch 1.000.000 anderer Leute für die Wohnung beworben hatten und sich diese im Laufe der nächsten Woche angucken wollten.

Zur Ablenkung flogen wir für ein Wochenende nach Wien und genoßen dort Glühwein und Punsch. Kaum wieder in Stuttgart gelandet, hatte ich eine Nachricht von der potentiellen Vermieterin auf meiner Mailbox. In dieser teilte sie uns kurz mit, dass sie sich freuen würde, wenn wir einziehen würden und dass sie alle anderen Termine abgesagt hat. Wenn wir wollten, könnten wir die Wohnunghaben. Und jetzt ratet mal, was wir machten?!

Anfang Januar zogen wir in unsere neue 3 Zimmer Wohnung. 75qm. Laminatböden. Kachelofen im Wohnzimmer. Großer Balkon. Keller. Dank tatkräftiger Untderstützung vieler Freunde war der Umzug in ein paar Stunden gestemmt. Und nachdem wir 6 Wochen wie die Verbrecher hausten und uns nur von bestellter Pizza, China-Gerichten und Essen-gehen ernährten (da wir keine Küche hatten), können wir seit März unser neues zu hause 100%tig genießen. Und wir sind sehr zufriden. Btw. haben wir einen Klavierlehrer als Nachbarn, der hauptsächlich übt, wenn wir nicht zu hause sind und uns manchmal sogar Sonntags Vormittags mit klassischen Klängen das Frühstück versüßt.

Was noch so passiert ist: ich habe viel gearbeitet, das eine oder andere Hobby wieder aufgenommen, viel gelesen und gezockt und gereist. Die nächsten Urlaube sind auch schon geplant (mehr dazu später) und unter die Kleingärtner bin ich auch mal wieder gegangen (dazu auch mehr später). Wie ihr seht ist viel passiert und dass der Blog darunter leiden musste war eine Konsequenz auf Faulheit und Zeitnot. Aber dann doch etwas mehr Faulheit.

Wird hoffentlich besser.

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Erster Beitrag 2012

Erster Beitrag 2012. Aber wenn ich das so beobachte, dann gibt es hier immer noch Traffic. Starten wir eine Wiederbelebung?! Die 146ste?! Oder schläft blogios nach ein paar Tagen wieder ein?! Fragen, die nicht einmal ich beantworten kann. Aber da mir das blogen immer sehr viel Spaß gemacht hat und ich ja immer wieder einmal was loswerden will, was sicherlich die gesamte Internetwelt interessant findet, geben wir dem ganzen einen neuen Versuch.

Deshalb, ab sofort wieder Musik, Games, Bücher und Zeug. Vorallem Zeug.

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Skyrim

50 Stunden habe ich auf dem blöden Spiel schon drauf und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. 50 Stunden lang bin ich durch Ruinen und Höhlen geschlichen, habe mich durch Untote, Skelette, Wölfe und Banditen gemetzelt und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. 50 Stunden lang habe ich mich den größten Drachen der Fantasywelt engegengestellt, habe geheimnisvolle Tempel auf den höhsten Bergen erkundet und diversen Göttern gedient und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. 50 Stunden lang habe ich Türen und Schatzkisten geknackt, der Magiergilde geholfen uralte Artefakte zu bergen und in Betrieb zu nehmen, die Bardengilde auf der Suche nach verschollenen Heldeninstrumenten begleitet und eine Ende ist noch lange nicht in Sicht.

Von den Hauptmissionen habe ich gerade einmal 3 erledigt und genau das lässt meine Befürchtungen wachsen, dass ich noch mindestens 50 weitere Stunden vor der Xbox hängen werde. 50 weitere Stunden während der Stapel an ungespielten, neuen Spielen wächst und andere Aufgaben liegen bleiben. 50 weitere Stunden Yeah!

P.s. Skyrim ist wirklich gut.

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Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär – Walter Moers

Mittlerweile habe ich auch mein zweites Buch von Walter Moers beendet. Und wo mich Ensel & Krete schon begeistert hat, da hat mich der Käpt´n fasziniert. 700 Seiten feinste und natürlich wahre Lügengeschichten mit allerlei Locations und Kraturen von, aus, unter und neben dem sagenhaften Kontinent Zamonien.

In dem Buch schildert der Käpt´n 13,5 seiner 27 Leben und erzählt die großartigen Abenteuer, die er darin erlebt hat. Besonders gut hat mir gleich das Leben bei den Zwergpiraten gefallen. Ein neugeborener Blaubär, der in einer Nußschale treibend auf kleinwüchsige Piraten trifft, die Angst vorm Dunkeln haben und deshalb jede Nacht ein Feuerwerk abfackeln. Auch sehr unterhaltsam ist das Leben in der Stadt des ewigen Tornados, bei deren Betreten man durch die starke Rotation des Tornados augenblicklich um mehrere Jahrzehnte altert. Und noch besser als das Leben in der Stadt ist die Flucht daraus.

Moers schafft es eine Geschichte noch abstruser las die vorherige niederzuschreiben. Trotzdem verliert er, bzw. der Käpt´nn nie an Glaubwürdigkeit. Bereits nach dem zweiten Roman bin ich Fan und werde die restlichen sicher in absehbarer Zukunft verschlingen (mit den Augen und dem Hirn).

 

Rating: ★★★★★★★★★☆ 

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Der 2 Schichten Job

Wisst ihr, was wirklich schön wäre?! Ein zwei Sichten Job! Nein, ich meine jetzt nicht sowas mit Früh- und Spätschicht, oder Tag- und Nachtschicht. Ich meine das mehr auf das ganze Jahr gesehen.

Ich stelle mir ein Arbeitsmodell vor, bei dem ich 10 Monate im Jahr arbeite. April bis September habe ich einen Outdoor Job. Arbeite als Förster, Erntehelfer oder Bergführer. Bin ständig an der frischen Luft und betätige mich körperlich. Werde knackig braun und fit. Oktober bis März hingegen sitze ich an einem Schreibtisch, wälze Unterlagen, rechne Bilanzen oder bastel Powerpoints. Zwischen druch habe ich während jeder Phase 4 Wochen Urlaubsanspruch.

Kling nach nem Plan, oder?! Na klar wird das nicht auf alle Arbeitnehmer umzusetzen sein, da ja sonst niemand im Winter draußen arbeiten würde, aber in Einzelfällen müsste sowas doch machbar sein?! Die von mir vorgeschlagenen Berufe und Tätigkeiten sind natürlich nur exemplarisch ausgewählt worden.

Könntet Ihr euch so einen Job-Mix vorstellen?! Und was haltet ihr davon?! 

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