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gehört: Sam and the Womp – Bom Bom

Die Leute, die hier schon seit Ewigkeiten mitlesen, werden sich sicher noch wage an die großartige Kategorie “Blasmusikelectro” erinnern. Balkanbeats-Partys sind ja mittlerweile Standard in jeder Stadt mit mehr als 40.000 Einwohnern und was anderes als Balkanbeats ist Blasmusikelectro ja nicht. Jedenfalls erinnert sich die @AfriOla immer noch daran, dass ich hier hin und wieder Balsmusikelectroperlen aus den Tiefen des Web hochgezaubert habe (und ich meine mich zu entsinnen, dass die Hälfte der Tipps dafür schon damals von ihr kam). So weißt sie mich auch heute noch immer wieder auf neue Entwicklungen auf dem Blasmusikelectromarkt hin. Danke dafür.

Hier also die neueste Entdeckung! Sam and the Womp – Bom Bom. Der Track war sogar ein Hintergrundsong bei London 2012 und schaffte es dadurch auch im Sommer 2012 an die spitze der UK-Charts zu klettern. Bei uns reichte es nicht unter die Top-20, was aber kein Grund sein soll, um die Briten hier nicht vorzustellen. Neu sind die Vocals, die ich hier noch in keinem Blasmusikelectro-Song hatte. Diese machen das Ganze ganz schön poppig, aber durchaus hörbar. Ob die Band mehr als ein One-Hit-Wonder wird wage ich zu bezweifeln. Aber eine regelmäßigen Platz auf der Party-Playlist kann man denen schon gönnen.

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MC Fitti – Penn in der Bahn

Und wenn wir hier schon mal bei neuer Musik sind: auch der Berliner MC Fitti hat eine neue Singel auf den Musikmarkt geworfen. Dabei behandelt er ein Thema, dass sicher schon jeder von uns mal erlebt hat: das Einschlafen und Schlafen in der Bahn. Da ist der Abend mal wieder lang geworden und man steigt hellwach in die UBahn, um die zwei Stationen nach hause zu nehmen, und zack ist man am Taksim Platz in Istanbul. Das Video ist durchaus witzig geworden und weckt Erinnerungen. Ich weiß noch genau, als ich noch in Ludwigsburg wohnte und eines Morgens aus Stuttgart heim wollte. 15min Regio sind das eigentlich. Und als ich dann wach wurde, war ich irgendwo in Lauffen am Neckar. Also raus aus dem Zug und rein in den Nächsten in die entgegengesetzte Richtung. Zack wachst du wieder in Stuttgart auf. Irgendwann gegen Mittag lag ich dann aber doch im Bett.

Ich mag den neuen deutschen HipHop. Der nimmt sich zwar überhaupt nicht ernst und klingt wie Electrosongs zu heiß gewaschen, aber der fetzt endlich mal wieder. Schlimm waren die Zeiten als es nur um möchtegern Gangstertum aus deutschen Kriesenvierteln ging. Aber es wird besser.

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Die Antwoord – Cookie Thumper

Awww Yeah, neuer Stuff aus Südafrika. Die Antwoord hat heute die erste Singel vom neuen Album rausgehauen und dazu auch gleich mal ein Video online in Umlauf gebracht (Album ist für 2014 angekündigt). Wieder basslastig, wieder verstörend, wieder gut. Ich kann es kaum erwarten, die beiden mal live zu sehen. Gleichzeitig kann ich mir nicht vorstellen, dass das normale, verantwortungsvolle Menschen sind, die sogar ein Kind großziehen. Aber scheinbar schaffen die das. Da muss jemand Arbeit und Privatleben super voneinander trennen können.

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live: Bratze

Ich finde Bands, deren Mitglieder noch eigenständig ihr Equipment vor der Show aufbauen müssen, super. Deshalb sind mir die beiden Hamburger Jungs von Bratze wahrscheinlich so sympatisch. Und da der Auftritt der Kapelle das letzte Konzert war, dass ich mir in Bremen ansah (muss 2008 gewesen sein), war klar, dass ich deren Auftritt hier in Stuttgart nicht verpassen würde.

Der Auftritt in Bremen war legendär. Draußen war es bitterkalt, aber im Club hat die Menge so getobt, dass es von der Decke getropft hat und sich in den Verstärkern Kondenswasser bildete, was zu wiederholten Totalausfällen führte. Und da die Fenster nicht aufgemacht werden konnten, dauerte das Konzert dank Zwangspausen und improvisierten Akustik-Einlagen gefühlte 4 Stunden. Im Stuttgarter zwöfzehn lief alles wie am Schnürchen. Die Band spielte, die Menge (ist doch noch ganz schön voll geworden) tobte und alle hatten ihren Spaß. Ich muss ehrlicher Weise zugeben, dass ich nicht mehr ganz so auf dem Laufenden war, was das Duo so in letzter Zeit veröffentlicht hatte, aber auch die neuen Stücke sind wirklich sehr gelungen. Trotzdem behalte ich Bratze lieber in 2008 Erinnerung und feier am liebsten zu den Hits vom ersten Album- Kraft. Denn Knaller wie Im Auge Des Lachs, oder Jean Claude sind einfach unschlagbar und ich kann sie immer noch mitgröhlen. Wer auf Elektorpunk der ersten Stunde steht, bei dem auch ein wenig nachgedacht wurde, der hört rein und kauft die Alben. Die Jungs haben es auf jeden Fall verdient. Und wenn die mal bei euch um die Ecke spielen, geht hin. Allein der exzessive Einsatz der Nebelmaschine lässt einen schnell die läppischen 13€ Eintritt vergessen!

Bratze beim Aufbauen in Stuttgart

Bratze beim Aufbauen in Stuttgart

P.s. Hier, noch ein Schätzchen gefunden. Der kurze Beitrag zum Bratze Konzert 2008 auf dem alten Blog.

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gehört: Django Django

Die Karten für das diesjährige MELT! Festival liegen schon bereit und besonders freue ich mich auf Django Django, die dort Auftreten werden. Obwohl man vermuten könnte, dass die Band aus Mexiko kommt, haben sich die vier Briten in Schottland kennengelernt und dort angefangen zusammen aufzutreten. Die Musik ist jedoch alles andere als schottisch und lässt einen dann schon mehr vom wilden Westen träumen. Ich jedenfalls bin unglaublich schwer verliebt und das Debutalbum, das übrigens genauso heißt wie die Band selbst, begleitet mich momentan ständig auf dem Weg zur Arbeit und zurück. Und auch in der übrigen Zeit. Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, was die 4 Jugns live so drauf haben. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass die Auftritte super sind.

P.s. Mit dem Film Django Unchained hat die Band nichts am Hut. Würde aber durchaus passen.

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We Are Wolves – As The Moon Sets

Ich habe sie vermisst. Ihr hab sie vermisst. Doch nun hat das Vermissen endlich ein Ende. Nach dreieinhalb Jahren bringen die Kanadier der Elektro-Punk Band We Are Wolves mit La Mort Pop Club ihr drittes Studioalbum auf den Markt. Am 26.02. ist es so weit. Mehr Gitarre, mehr Bass, mehr Verstärker und mehr We Are Wolves. Viel gibt es vorab noch nicht zu hören, aber mit As The Moon Sets können wir schon mal anfangen uns in Trance zu headbangen. Ich hoffe ja auch stark, dass die Jungs wieder auf Deutschland-Tour kommen. Die beiden Konzerte, in Osnabrück (vor 15 Leuten) und in Stuttgart (vor 9 Leuten), gehören immer noch zu den besten, die ich jemals gehört und gesehen habe.

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gehört: Goldfish – We Come Together

Wenn man momentan tagsüber so aus dem Fenster guckt sieht man nur grau. Grauer Himmel, graue Bäume, graue Menschen, viel Asphalt und Beton. Da sollte man doch zumindest bunte Musik auf den Ohren haben und dadurch sein Leben etwas farblich gestallten. Goldfish, zwei DJs aus Südafrika, die gerne mal mit Band auftreten, bringen es dafür genau auf den Punkt. Popige Beats, fetzige Rhythmen und Videos, die so bunt sind, als hätte jemand tonnenweise Regenbögen draufgekotzt! Genau das richtigen um etwas abzuschalten, an Sonne und Strand zu denken und wieder Kraft zu tanken. Tschakka, der Sommer ist bald wieder da.

Und wer es schafft alle Videospiele aufzuzählen, auf die in dem Video zu We Come Together angespielt wird, der darf sich selber den Bauch streicheln und glücklich sein.

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die antwoord

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende und es wird Zeit einen Schlussstrich zu ziehen und zu gucken, was dabei rumgekommen ist. Eine Band, die mir dieses Jahr definitiv öfter in den Ohren hängen geblieben ist, ist die Combo Die Antwoord aus Südafrika. Nach deren Debütalbum war ich noch etwas skeptisch, was die Qualität der beiden (oder drei) Künstler angeht, aber das aktuelle Werk weiß auf voller Linie zu überzeugen. Rasanter Rep auf elektronischen Beats, der direkt ins Hirn durchdröhnt. Dazu abgefahrene Videos, die einige als verstörend ausweisen und andere als bahnbrechend feiern. Gesungen wird nicht nur auf englisch, sondern auch auf afrikaans und xhosa (eine der elf Amtssprachen in Südafrika) und zusammen ergibt das eine wundervolle Euphonie, die zumindes mir sehr gut gefällt. In diesem Sinne ist Die antwoord für mich die besten Band 2012. Bleibt abzuwarten, wann die mal auf Tour vorbeischauen.

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gehört: Vitalic – Stamina

Und wenn wir schon dabei sind und bei Boys Noize ein tolles Video vorgestellt haben. Auch der Franzose Vitalic ist mit einem neuen Album am Start und hat passend dazu ein krasses Video zur Singleauskopplung Stamina gedreht. In einem psychodelischem CSI Verschnitt verflogen wir einen Detective auf der Suche nach Antworten in einer Serie misteriöser Selbstmorde. Anschließend kämpft er auch noch gegen Hamburger-Menschen. Aber genug der Worte, lassen wir lieber Bilder sprechen.

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Boys Noize – Out Of The Black

The noize is back. Back in Black. Diesen Herbst beglückte uns Alex Ridha, aka Boys Noize, mit seinem dritten Album Out Of The Black. Und während es meiner Meinung nach dem zweite Werk POWER etwas an Schwung fehlte, finden die aktuelles CD wieder zurück zu den Wurzeln vom Erstling OiOiOi. Der Sound wird dreckiger, deutlich mehr Bass wird aus den Lautsprechern gedrückt und die zwar wenigen, dafür perfekten Lyrics sitzen auf den Punkt. Ich bin schwer begeistert und kann es kaum abwarten den einen oder anderen Track im Club zu hören. Sehr cool ist auch, das der Lärm aus Berlin den HipHop für sich entdeckt hat und das Album zwei Stücke von diesem neuen Hobby enthält. Für den track “Got It” konnte sogar US-Rap Ikone Snoop Dogg motiviert werden.

Wer sich einen guten Überblück über das neue Werk machen möchte, der sollte mal in folgende Tracks reinhören.

Und dass man zu Electro auch wundervolle Videos machen kann, beweist der Clip zu ICH R U. Keine Ahnung wie viele Keybords beim Dreh dran glauben mussten und ich möchte auch gar nciht wissen, wie lange der ganze Spaß gedauert hat, aber das Ergebnis kann sich definitiv sehen lassen. Hut ab.

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