Mal gut, dass wir während unseres Island-Urlaubes keine Whale Watching Tour gemacht haben. Wie das folgende Video zeigt, kann dabei so einiges schief gehen. Den Film gucke ich mir trotzdem an.
Mal gut, dass wir während unseres Island-Urlaubes keine Whale Watching Tour gemacht haben. Wie das folgende Video zeigt, kann dabei so einiges schief gehen. Den Film gucke ich mir trotzdem an.
Der dritte Tag unserer Rundreise durch den Nord-Westen Islands began regnerisch. Und bis auf einige kurze Ausnahmen, sollte es den ganzen Tag nicht besser werden. Eher schlechter. Gut das wir uns entschieden haben, die längste Teilstrecke der Tour an diesem Sonntag zu bewältigen. So ging es gut ausgeschlafen und gut gestärkt von Selfoss raus in richtung Norden. Natürlich musste man sich vor einer langen Fahrt gut vorbereiten und so durfte auch die Morgengymnastik nicht fehlen.

Gymnastik am Morgen
Über vernebelte Bergrücken, auf denen man wirklich nicht mehr als 10m weit gucken konnte (deshalb haben wir auch keine Fotos gemacht, weil man eben wirklich null sehen konnte), ging es wieder vorbei an Reykjavik. Dabei fuhren wir die ganze Zeit auf der Autobahn 1, der Ringstraße, einmal rum um die ganze Insel geht. Kurzer exkurs zu Islands Straßen: je besser die Qualität einer Straße, um so kleiner ist deren Zahl. Sprich, die 1 ist die beste Straße der Insel. Je höher die Zahl, desto schlechter die Straße. Dreistellige Straßen haben wir uns noch zu befahren getraut. Wenn vor einer Straßenzahl dann auch noch ein “f” steht, dann sollte man wirklich nur drauf, wenn man einen großen Geländewagen hat (die Straßen im eher unbewohnten Hochland haben fast alle ein f und sind mehr Wildpfade als Straßen). Und auch wenn ich Autobahn geschrieben habe, sollte man sie nicht mit deutschen Autobahnen vergleichen. Während die 1 um Reykjavik herum sehr gut und oft 3spurig ausgebaut ist, wird sich schon wenige Kilometer auserhalb der Stadt, zu einer einspurigen Landstraße von guter Qualität, auf der man maximal 90 fahren darf und damit rechnen muss, dass hinter der nächsten Kurve ein paar Schafe den Weg kreuzen.
Direkt hinter Reykjavik fuhren wir durch eine Kleinstadt, deren Name mich sofort begeistert hat. Mosfellsbaer. Lasst euch das mal auf der Zunge zerhehen. Mosfellbär. Ein Traum. Der Stadt an sich, wollten wir erst auf dem Rückweg einen Besuch abstatten. Genauso wie dem Hvalfjarðargöng, einem knapp 6km langem Tunnel, von dem gut 2/3 unter dem Meer liegen. Wir nahmen lieber einen 50km langen Umweg und fuhren um den Hvalfjörður, dem Walfjord. Warum heißt er Walfjord?! Weil in dem Fjord eine Walzuchtstation untergebracht ist. Fast. Eher eine Walverarbeitungsfabrik, in der man große Wale in kleine Tunfischdosen presst. Heute werden dort aber keine Wale mehr verarbeitet. Auf der Strecke gab es, trotz des miesen Wetterst, eine menge Natur und Aussicht zu sehen. Hier eine kleine Auswahl.



Nach der Umrundung machten wir einen Abstecher in die Hafenstadt Akranes, die einen sehr erfolgreichen Fußballverein aufweisen kann, der sogar schon mal gegen den 1.FC Kaiserslautern gespielt hat. Doch die Stadt an sich hat nicht wirklich viel zu bieten. Und so setzten wir unseren Reise nach kurzem Aufenthalt am Leuchtturm weiter fort.

Immer an der Küste entlang, gelangten wir nach knapp einer Stunde die nächste Hafenstadt. Borgarnes. Borgarnes, deutlich schöner als Akranes, gilt als die Heimatstadt des isländischen Sagenhelden Egill Skallgrimsson. Ihm ist auch ein wirklich tolles Museum gewidtmet, das wir uns natürlich ansahen. Als Audioguides gab es IPods. Der Typ auf dem Audioguide erklärte uns auch, wie die alten Isländer ihre Feinde los wurden, ohne dass sie eines Verbrechens hätten beschuldigt werden können. Sie luden sie zu einer Partie Eishockey ein. Oder etwas ähnlichem wie Eishockey. Denn wenn man im sportlichen Wettkampf jemanden umbrachte, dann war das nun mal so und noch lange kein Verbrechen. Und Egill war ein guter Eishockeyspieler. Seinen ersten sportlichen Unfall führte er nämlich im zarten Alter von 7 Jahren durch.
Nach einer Stärkung im Museums-Restaurant, wollten wir den letzten Teil unserer Etappe zurücklegen und fuhren weiter in den Norden auf die Halbinsel Snaefellsness. Das Wetter wurde zusehends schlechter, doch wir ließen uns nicht abschrecken und der Toyota fraß Kilometer nach Kilometer. Vorbei an Bergketten zu unserer Rechten und dem ewig tosendem Atlantik links erreichten wir am Nachmittag unsere ausgewählte Herberge, die auch noch ein Zimmer für uns hatte. Wir trotztem dem Regen und unternamen eine kleine Wanderung an der Steilküste. Und auch wenn man es auf den Fotos nicht erkennen kann, es hatt in strömen geschüttet und gewindet. Trotzdem war es ein tolles Erlebniss.



Früh ging es an diesem Abend in die Federn, denn am nächsten Morgen wollten wir auf einen Gletscher steigen. Und dazu sollte man ausgeschlafen sein. Außerdem mach so viel frische Luft wirklich schweinemüde.
Am dritten Tag unserer Islandreise ging es schon früh morgens los, denn am Samstag Vormittag sollten wir, nach zwei tollen Tagen in Reykjavik, unseren gemieteten fahrbaren Untersatz abholen und das Land abseits der Hauptstadt erkunden. Ein schnelles Frühstück und dann ging es auch schon los, mit dem gesamten Gepäck auf dem Rücken. Die Autovermietung lag gleich um die Ecke und wir mussten nicht, wie so viele anderen, erst wider 50km zurück zum Flughafen fahren, um unseren Geländewagen abzuholen. Und dann satand er da, ein monströses Stück Ingenieurskunst in gold. Gebaut um jeden Berg zu bezwingen, jede Furt zu durchqueren und Geschwindigkeitsrekorde auf der Autobahn zu brechen.

Der goldene Geländewagen
Unser Auto ist das, was bei dem anderen locker in den Kofferraum passen würde. Und wenn ihr denk, dass der Geländewagen links schon wirklich groß ist, kann ich euch sagen, dass wir noch viel größere gesehen haben. Und mit größere meine ich welche, bei denen mir die Reifen bis zur Brust gingen. Und wer mich kennt, der weiß, dass ich nicht besonders klein bin. Und wer mich nicht persönlich kennt, sollte wiessen, dass ich knapp 2m groß bin.
Bevor wir in die einsamen Ecken Islands reisten, wollten wir uns die Attraktionen ansehen, die eigentlich jeder bei einem Islandbesuch gesehen haben sollte. Oder besser gesagt: die Attraktionen und Naturwunder, die jeder sofort mit Isalnd verbindet. Und so machten wir uns auf den Weg in den goldenen Zirkel. Als goldenen Zirkel bezeichnet man die Region östlich von Reykjavik, in der man sowohl den größten Geysir als auch einen sehr großen Wasserfall des Landes findet. Die direkte Nähe zur Hauptsatadt mach diese Attraktionen natürlich zu sehr beliebten Ausflugszielen für zahlreiche Einheimische und noch mehr Touristen.
Der erste Stopp auf unserer Tour war der kleine Ort Pingvellir. Und mit kleine will ich sagen, dass der Ort aus ganzen 4 Häusern und einer Kirche besteht. Wir gewöhnten uns schnell an die Größenverhältnisse und daran, dass wenn mehr als zwei Häuser zusammenstehen unser Straßenatlas von Ort und wenn mehr als 150 Leute in einem Umkreis von 2km um eine Kirche wohnen von Stadt sprach.

Großstadt Pingvellir
Doch Pingvellir ist primär nicht wegen seinen 4 Häusern oder der Kirche bekannt, sondern wegen einer geologischen Begebenheit. Denn bei Pingvellir treffen die eurasische und die amerikanische Kontinentalplatte aufeinander, oder besser gesagt kann man hier beobachten, wie die beiden Platten auseinander drifften. Natürlich sieht man nicht wie sich die Erde aufspaltet und ein Punkt sich von einem anderen entfernt, denn solch ein gewaltiger Vorgang braucht natürlich Zeit. Doch da der Drifft schon einige Zeit unterwegs ist, kann man eine kilometerlange Spalte sehen und auch erwandern.

Kontinentaldrift
Auch die ersten Bewohner Islands mussten wissen, dass dieser Ort etwas besonderes ist, denn sie beschlossen hier ihre regelmäßigen Ratsversammlungen (Alping) abzuhalten, bei denen sowohl über Recht & Ordnung, als auch über Landverteilung und dergleichen entschieden wurde. Leider war das Wetter an diesem Tag nicht besonders gut und somit konnten wir die Aussicht über einen angrenzdenen und riesiegen See, sowie das Land und herausragende Gebirge in der Ferne nicht genießen. Trotz des Dauerregens machten wir unsere erste Wanderung, denn schon aus der Entfernung war das tösen eines Wasserfalls zu hören. Und so kamen wir zu dem ersten Wasserfall unseres Urlaubs. Viele weitere sollten folgen.

Wasserfall bei Pingvellir
Hier wurde uns eines klar: sobald man an einen Ort nicht direkt mit seinem Auto hinfahren kann, ist er für viele Touristen nicht mehr interessant. Denn bei einbißchen Wind und Regen könnte ja die Frisur zerstört werden. Glück für uns, denn so konnten wir einige wirklich schöne Orte genießen, ohne uns zwischen Massen von Leuten durchdrängeln zu müssen.
Weiter ging es in Richtung Osten zu unserem nächsten Etappenziel, den weltbekannten Geysiren. Man sollte meinen, dass bei dem Andrang an Toursiten die Anfahrtswege sehr gut ausgebaut wären, doch das ist nicht ganz so. So mussten wir uns mehrere Kilometer über Straßen quälen, die mehr Schlaglöcher als Straßen waren. Am Ziel angekommen ist man dann erstmal etwas ernüchtert. Die Gegend, in der man die Geysiere findet, ist ein karges am Hang gelegendes Feld, mit kaum Vegetation, blubbernden Schlammlöchern und einem in der Luft hängendem Aroma, das stark an faule Eier erinnert. Doch wenn man dann vor dem Strokkur, einem etwa 5m durchmessendem Loch gefüllt mit Wasser steht, das Wasser langsam aber sicher in Bewegung gerät, um dann plötzlich in einer bis zu 30m hohen Wassersäule in die Luft schießt, ist man schon scheiße begeistert. Auf dem unten abgebildetem Foto (aufgenommen aus sicherer Entfernugn, wieder eine Stelle, an die kaum Touristen gewandert sind) kann man rechts den gerade explodierenden Geysier erkennen, der regelmäßig alle 5-10min hochgeht.

Geysier Strokkur und Umgebung
Auf dem Gebiet kann man neben dem Geysier auch noch andere tolle Naturphänomene beobachten. Zum Beispiel ein Becken, mit total klarem und fast kochend heißem Wasser sowie ein angrenzendes Becken, mit getrübtem und leuchtendem Wasser.

Leuchtendes Becken
Fortgesetzt wurde unsere Fahrt weiter in den Osten zu dem Wasserfall Gullfoss. Vom größtem Fluss Islands gespeißt, bietet das herabstürzende Wasser einen großartigen Anblick und erzeugt dabei einen ohrenbetäubendne Lärm.

Gullfoss von vorne

Gullfoss von hinten
Durch weite Wiesenlandschaften setzten wir unseren Weg nach süden in Richtung Selfoss fort, wo wir die Nacht verbringen wollten. Außer den zwei Übernachtungen in Reykjavik hatten wir vorher keine Übernachtungen gebucht und uns darauf verlassen, dass wir vor Ort schon etwas finden würden. Da während unseres Urlaubes in Island Sommerferien waren, waren natürlich viele Leute unterwegs. Doch wir hatten an diesem Abend Glück (wie auch an den folgenden Abenden) und fanden doch eine Unterkunft, in Form einer kleinen aber gemütlichen Blockhütte auf dem Campingplatz der Stadt Selfoss. Und da wir eine kleine Kochniesche hatten, fuhren wir noch in den nächsten Supermarkt und besorgten Kartoffeln und Köttbullar, die es in Island übrigends in diversen Geschmackssorten (sprich Fleischsorten, z.B. Lamm, Rind, Fisch) gibt. So hatten wir an diesem Tag die ersten 199km unserer Fahrt hinter uns gebracht und bereiteten unsere nächsten Etappen vor, bevor wir müde, aber sehr glücklich und begeistert in die Betten krochen.

Reykjavik vom Wasser aus
Wären wir um 900 nach Jesus von Norwegen in die weite See aufgebrochen, wie es einige Wikinger damals taten, um ihrem König und besonders seinen Steuern zu entkommen, dann hätten wir wohl ein ähnliches Bild gesehen, nachdem wir uns mehrere Wochen auf rauer See von Wellen durchschütteln gelassen hätten. Bestimmt gab es damals nicht so viele Gebäude (eher keine), aber die Küste und das Wetter wären wohl ähnlich gewesen. Werter Leser, darf ich vorstellen: Reykjavik. Reykjavik, Leser. Hauptstadt des Inselstaates Island. Ca. 317 tausend Einwohner. Davon alleine 119 Tausend in dieser Metropole. Ok, Metropole wäre vielleicht übertrieben. Aber nett. Wir kammen jedoch aus der Luft an und das Bild, dass sich uns bot, sah etwa so aus.

Reykjavik aus der Luft
Haha. Auch falsch. Denn nachdem wir schon um 3Uhr morgens aufgebrochen waren, um rechtzeitig um 7 am Düsseldorfer Flughafen zu sein, ging es erstmal ab in die Luft. Icelandair hatte nämlich versprochen, uns die knapp 2400km nach Island zu befördern. Und dass in knapp drei Stunden. Haben sie dann auch geschschafft. Spannend war die Landung. Während ich auf dem Bordcomputer beobachtete, dass wir nur noch knapp 200m zum Boden hatten, draußen vor dem Fenster aber immer noch dicke Wolken vorbeirauschten, fing ich mir doch an etwas Sorgen zu machen. Doch ganz umsonst. Eine Sekunde bevor wir auf dem Rollfeld landeten, brach die Wolkendeke auf und zeigte den kalten und nassen Asphalt von Kefalvik Airport.
Da Island in einer anderen Zeitzone als Deutschland liegt und die zusätzlich auf Sommerzeit pfeifen, haben wir ganze zwei Stunden gewonnen und somit durch den Flug nur eine Stunde verloren. Das Wetter war nicht gerade einladend: leicher Niederschlag und von den Wolken habe ich ja schon erzählt. Trotzdem hollten wir erstmal begeistert Geld und freundeten uns mit der isländischen Sprache auf dem Geldautomatendisplay an. Da ich so weltbewandert bin, habe ich sie natürlich auf anhieb verstanden und konnte das erste Geld ziehen (dabei hatte ich keine Ahnung, mit wieviel ich mein Konto gerade belastete). Aber mal im ernst: die sPrache scheint wirklich nicht so schwer zu sein. Da sie germanische Wurzeln hat, kann man viele Wörter aus dem deutschen ableiten. Geschickt haben die das gemacht, diese Isländer. Nach diesem Prinzip fanden wir auch schnell den Bus und fuhren in die Hauptstadt und zu unserer ersten und einzigen von Deutsachland aus gebuchten Unterkunft. Und wo lässt man sich als betuchte (hust hust) deutsche Touristen nieder?! Natürlich im besten Hotel am Platz. (Vorher sind wir noch durch unglaubliche Lavafelder gefahren, aber davon erzähle ich ein anders mal)

Hallgrímskirkja
Quatsch. In der Hallgrímskirkja haben wir natürlich nicht geschlafen. Das wäre ja für uns fromme Katholiken Gotteslästerung. Aber in unmittelbarer nähe von etwas 150m war unser Gästehaus. Kurzer Exkurs: stellt euch vor, ihr wacht auf und findet euch an eiunem Ort, den ihr noch nie gesehen habt und der total verlassen ist. Es hat aber den anschein, als ob Leute noch 5Minuten vorher hier gelebt, geliebt und gebadet hätten. Und dann wäre die Zombieapokalypse ausgebrochen. und… ich schwife ab. Hallo, willkommen in Our House. Ein Hostel in dem man sich sofort zu huase fühlt. Denn die Familie, die hier gelebt hat und jetzt 5min entfernt wohnt, hat einfach alles stehen und liegen lassen und ihr unglaublich cooles Heim Reisenden überlassen. Voll ausgestattet Küche, Zimmer mit Bob der Baumeister Tapete, Frühstück und einer Sauna und Whirpool. Angenehm.
Nach kurzem Nickerchen machten wir uns gleich auf den Weg, um die Stadt zu erkunnden, was uns auch noch den nächsten Tag beschäftigen sollte. Obwohl Reykjavik im Vergleich zu anderen Hauptstäten gerade zu winzig ist, gibt es dort höllisch viel zu sehen. Dabei haben wir alle Museen links liegen gelassen und uns erstmal mit Straßen, Häußern und Parks gewidtmet gegeben. Und Touristen. Ich glaube ich habe in der Innenstadt mehr deutsch gehört, als an so manchen Tagen am Stuttgarter Hauptbahnhof. Anschließend haben wir ein Konzert besucht.

Waren Kaffee trinken.

Café in Reykjavik
Und waren begeistert von der lokalen Architektur.

Außerdem schafften wir es einzukaufen (in einem Laden, der ein betrunkenes Schwein als Logo hat (ich reiche das Foto nach. Versprochen) und mieteten einen fahrbaren Untersatz, der uns auf der bevorstehenden Reise begleiten sollte. Dann sind wir doch noch ins Museum gegangen und haben uns Fotos von nackten Menschen angesehen, die unter ungewöhnlicher Beleuchtung aufgenommen wurden. Zusätzlich zu diesem Erlebnis, gab es eine Suppe. Und ich wage zu behaupten, dass Suppe das Hauptnahrungmittel auf Island ist. Wir haben nämlich, im weiteren Verlauf unserer Reise noch die eine oder andere Suppe essen sollen. Aber bei etwas miesem und kühlem Wetter, gibt es nichts vergleichbar besseres, als eine warme und reichhaltige Suppe.
Zum Abschluss unseres Reykjavikaufenthalts machten wir dann auch noch einen Vogelbeobachtungbootssausflug. Wir zwei mit einer dreiköpfigen italienischen Familie und einem spanischem Seemann, der allerlei interessantes Zeug über die hiesigen Vögel und besonders den niedlichen Papageinetaucher zu erzählen wusste. Auf Island nennt man den Puffin und obwohl der so süß aussieht, landet er öffter auf der Speisekarte angesehener Lokale als gedacht. Schmeckt nach Huhn und Meerwasser, haben wir uns erzählen lassen. Selbst probiert haben wir nicht. Aber wer könnte denn auch so ein niedliches Tierchen verspeisen?!
Mit diesem Erlebnis ging dann unser zweiter Tag in Reykjavik zu ende und wir bereiteten uns geisltich und körperlich auf die abenteuerliche Reise in unserem wahnwitzigem Gefährt vor, denn eine Menge Weg lag vor uns. Das erste Ziel war der Goldene Zirkel, mit all seinen Wundern und Attraktionen, die die Natur so zu bieten hat. Doch davon erzähle ich dann ein anderes mal.
Da bin ich wieder. Wie schnell doch zwei Wochen Urlaub verfliegen. Besonders wenns schön war.
In 10 Tagen haben wir den gesamten Westen und die West-Fjorde Islands gründlich erkundet. Natürlich haben wir auch dem Touristenzentrum um den Goldenen Zirkel und auch Reykjavik einige Zeit geschenkt. Das alles in einem Artikel abzufassen wäre wirklich Verschwendung. Deshalb werden hier nach und nach Beiträge mit den passenden Fotos (meinen Freundin hat nur ungefähr 1000Stk gemacht) veröffentlich. Ich werde mich dabei an unserer Reiseroute orientieren und einiges zum Land, Erlebnissen und Beobachtungen verlieren. Und ich verspreche nicht zu viel, wenn ich sage, dass es bestimmt interessant wird. Alleine in der Woche, die wir mit unserem moströsen Geländewagen unterwegs waren, haben wir mehr als 1600km zurückgelegt. Vieles davon auf Schotterpisten, wo die Straße mehr aus Schlaglöchern, als aus Straße bestand.
Deshalb: freut euch drauf.
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