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gelesen: Bonsai

von Chuck Palahniuk (2009, 255 Seiten, deutsch, mindfuck)

Nachdem ich mich mit King´s Arena genau einen Monat gequält habe, habe ich Bonsai, ein weiteres Weihnachtsgeschenk, innerhalb von wenigen Tagen verschlungen.

Worum gehts?

Der junge Bonsai, Agent Ich, kommt als Austauschschüler aus einm totalitär geführtem, aber nicht näher beleuchtetem, Land in die USA. Sein Ziel ist die Durchführung von Projekt Chaos, einem Racheakt an der amerikanischen Bevölkerung. In einzelnen Berichten wir Beschrieben, wie Bonsai sich auf seinen Anschlag vorbereitet, wie er ausgebildet wurde und wie er in der amerikanischen Gesaellschaft, die er absolut verachtet, zurecht kommt. Irgendwann kommt Liebe ins Spiel und Agent Ich beginnt an seinen Plänen und dem Auftrag seiner Heimatregierung zu zweifeln.

Besonderes am Buch:

Was einem als ersten auffällt ist die Art wie das Buch geschrieben ist. Von Palahniuk ist man ja einiges gewohnt, aber das war mir neu. Das gesamte Buch ist nämlich aus der Sicht von Agent Ich geschrieben und zwar in seinem gebrochenem Englisch/Deutsch. Ein Beispiel wie das dann aussieht:  “Dann weißes Weibchen rasch bewegt Hand mit Einschlag an Wange von diese Agent, hinreichend stark zu generieren Blutglüh sowie Schwellung in Form von Fingern auf Gesichtshaut von dies Agent.” Das Ganze Buch ist so geschrieben. Nur die Wörtlicherede der amerikanischen Bürger folgt gramatikalischen Gesätzmäßigkeiten. Anfangs ist es sehr Mühsam diese Schreibweise zu verstehen, aber schon bald hat man sich daran gewöhnt und kann es locker runterlesen. Und durch die manchmal sehr umständliche Ausdrucksweise, entstehen immer wieder lustige Formuliereungen.

Fazit:

Palahniuk hat es wieder geschafft mich zu begeistern. Seine Geschichte rechnet gnadenlos mit der amerikanischen Gesellschaft ab und zeigt wie potentieller Hass auf die USA aufgebaut und gelebt wird. Gewalt steht, wie in allen anderen Palahniuk Büchern auch, an der Tagesordnung. Genauso vulgäre Ausdrucksweise und die eine oder andere obszöne Gegebenheit. Das Buch erinnert irgendwie an Fight Club und ist neben “Die Kolonie” das Beste, was ich bisher von Palahniuk gelesen habe. Die ungewöhnliche Schreibweise macht den Roman zu einem wirklichen Prachtstück und lässt den Leser (zumindest mich) an diversen Stellen laut auflachen. Des halb auch verdiente 9 von 10 Punkte.

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live: Dan Le sac vs. Scroobius Pip

Zu nix kommt man mehr.

Samstag gibt es das erste Konzert des Jahres. Dan Le Sac vs. Scroobius Pip im Universum, Stuttgart. Die Karten leigen schon bereit und ich freue mich wirklich drauf. Englischsprachiger HipHop (der dreckigsten Sorte) aufgemotzt mit Elektronik. Klingt wie The Streets auf Teilen und das ist auch gut so. Wird sicher ne super Sause.

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gelesen: Die Arena

von Stephen King (2009, 1280 Seiten, deutsch)

Seit Ewigkeiten habe ich kein Buch mehr von King gelesen. “Der dunkle Turm” und “Es” sind aber auch die einzigen beiden Werke, an die ich mich von ihm erinnern kann. “Es” war ziemlich cool, da ich noch jünger war und richtig schiß beim lesen hatte. Da muss ich etwa 15 geswesen sein und das Buch habe ich auf einem Flohmarkt während des Sommerurlaubs mit der Familei eines Freundes im wunderschönen Ostseebad Damp, heute Damp 2000, erworben. “Der dunkle Turm” wurde irgendwann am Anfang des Studiums gelesen. Aber die Serie konte mich nicht fesseln und so ließ ich es nach dem ersten Band bleiben. Auf “Die Arena” bin ich durch irgendeinen Zeitungsartikel aufmerksam geworden. Und da Weihnachten vor der Tür stand und mein Bruder auch noch ein Geschenk für mich brauchte, lag Heiligabend dieser Wälzer, bei meinen Eltern unter dem  Baum. Bis genau heute haben ich daran gelesen. Der folgende Text enthält Spoiler. Also wer das Buch noch lesen möchte, spiringt gleich weiter zum Fazit.

Worum gehts?

Eine kleine Stadt in den USA wird von einer unsichtbaren Barriere vom Rest der Welt ausgeschlossen. Die Panik unter den Bürgern ist groß, da die Barriere schnell die ersten Todesopfer vordert. Das herbeierufenen Militär kann auch nur zusehen, denn auch der Einsatz von Sprengköpfen kann die Barriere nicht knacken. Schon binnen weniger Tage herrscht Horror und Schrecken in der Kleinstadt. Der zweite Stadtverordnete schwingt sich zum Tyrannen auf und die örtliche Polizei, vom Stadtverordneten ergänzt durch seine Schärgen, unterstützut ihn im seinen Bemühen für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Meist geschiet das durch Gewalt und inszenierte Taten. Es bildet sich eine Opposition, die aber deutlich unterlegen ist. Dann kommt man dem Geheimnis der Barriere auf die Spur. Sie wurde von Außerirdischen errichtet, die sich einen Spaß daraus machen zuzusehen, wie die Bewohner der Stadt sich gegenseitig bekämpfen. Außerdem bekommen die Einheimischen die volle Wirkung ihrer Umweltverschmutzung zu spüren, denn durch die Kuppel kann nichts entweichen. Am Ende gibt es einen großen Knall, fast alle Sterben und letztendlich überleben doch die Guten.

Meine Meinung:

Das Thema “eine unsichtbare Barriere riegelt eine ganze Stadt von ihrer Umwelt ab” fand ich am Anfang recht spannend und somit auch lesenswert. Doch schnell wurde ich enttäuscht. Die Entwicklung der viel zu vielen Personen, ist schon fast seit den ersten Seiten vorhersehbar. Das irgendwann Gewalt und Schrecken ausbrechen wird, ist auch klar. Nur dass es dann so schnell gehen würde, hätte ich nicht gedacht. Das der ehmelige Soldat sich zum tragischen Helden aufschwingt, hätte King auch in den Buchklappentext schreiben können. Und dass auch eine Romanze sich ergibt, naja, sowas kennt man ja schon aus dieser Art Literatur.

Was mir gefallen hat, war die Reaktion der Umwelt auf die Situation. Schon nach wenigen Tagen ist die Luft zum in Scheiben schneiden, da nimand daran denkt sein Auto mal stehen zu lassen oder auf sein Notstromagregat, was scheinbar ein Standart in US-Einfamilienhäusern ist, zu verzichten. Es wird brüllendheiß, während außerhalb der Kuppel der Herbst Einzug hält. Vögel knallen gegen das unsichtbare Hindernis und markieren mit ihren Kadavern die Grenze zwischen Drinnen und Draußen. Alles logische Entwicklungen, die gut recherchiert und umgesetzt sind. Aber…

Flugzeuge zwerschellen dan der Barriere, obwohl der Luftraum gesperrt wurde. Das Militär monströse Sprengkörper ein, um die Kuppel zu Knacken, obwohl ein durchstoss viele Menschen das Leben kosten würde. Ein riesiges Drogenlabor mitten auf dem Stadtgebiet, von dem noch nie jemand was mitbekommen haben will und das sich jetz ein Wahnsinniger mit Gewehren, Granaten und seinem Glauben an Gott unter den Nagel gerissen hat. Und als Höchepunkt: außerirdische Teens die sich einen großen Spaß daraus machen, Menschen zu quälen.

Die Übertragung “wir haben früher auch Ameisen mit einer Lupe verbrannt und jetzt tun die Außerirdischen das Gleiche mit uns” ist zwar nachvollziehbar, passt aber so garnicht in die Geschichte. Warum Außerirdische? Warum nicht ein natürliche Phänomen? Und auch der Umstand, dass mehr als die Hälfte der Bevölkering sich dem bösen Autoverkäufer anschließt und seine abstrusen Wünsche wie eine Bande hirntoter Zombies ausführt, finde ich sehr weit hergeholt.

Fazit:

Wer gute Bücher über Menschen in einem abgeschlossenem Umfeld lesen möchte und wie diese sich entwickeln, ließt lieber “Herr der Fliegen” von Golding oder “Die Kolonie” von Palahniuk. Dort gibt es auch genügend Gewalt und nebenbei sind diese Werke deutlich realistischer. Wer jeodoch ein leicht lesbares Buch haben möchte, mit dem man sich lange aufhalten kann, weil man sich immer wieder neu zum weiterlesen motivieren muss, der kann zugreifen. Ich empfehle es jedoch nicht. Deshalb gebe ich auch nur 2 von 10 Punkten.

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Schwäbische Küche

Seit 15 Monaten weile ich nun im Schwabenländle. Und so wie es momentan aussieht, werden da noch einige Jahre folgen. Zeit euch mal ein wenig die hiesige Küche vorzustellen, denn diese ist meiner Meinung nach exquisit. Es folgend meine TOP 3 der schwäbischen Gerichte in umgekehrt chronologischer Reihenfolge.

  • Platz 3: Linsen mit Spätzle und Saiten

Man beachte, dass es nicht Spätzle mit Linsen, sondern Linsen mit Spätzle heißt. Oder wenn man es richtig schwäbisch haben möchte „Soida mit Lensa und Schpätzle“. Und nur so neben her, Spätzle sind Nudeln und kein Geflügel! Torsten Legat (ehemaliger Fußballprofi bei Bochum, Bremen, Stuttgart und Schalke) wusste das nämlich nicht.

Das Rezept ist sehr einfach: Spätzle und Saiten (Wiener-Würstchen) kochen. Nebenher gewürfelte Karotten, Tomatenmark, Öl und Essig in Wasser aufkochen lassen. Linsen dazugeben, 15min. garen und mit Gewürzen abschmecken. Spätzle auf einen Teller packen, Linsensoße drüber und die Saiten oben drauf. Noch einen Schuss Essig und fertig ist das Essen.

Schnell, einfach und solide. Nicht unbedingt ein schöner Anblick aber definitiv lecker. Nach dem Essen sollte man sich aber nicht all zu viel vornehmen. Denn schon eine mittel große Portion liegt wie ein Stein im Magen und mach äußerst schläfrig.

  • Platz 2: Wurstsalat mit Käse 

Das erste Mal als ich den Wurstsalat bestellte, erwartete ich eine Art Fleischsalat. D.h. viel Gemüse, viel Mayo und ein paar Borcken Fleisch. Als der Teller dann vor mir stand, war ich zunächst überrascht, dann erstaunt und dann verliebt. Ein Berg Fleischwurst in feine Streifen geschnitten, ein paar Zwiebelringe und Gewürzgurkenscheiben, ordentlich viel geraspelten gelben Käse und das ganze mit Öl, Essig und den Standardtgewürzen abgeschmeckt. Wer mag nimmt noch eine Scheibe Brot dazu.  Mehr braucht es nicht um einen Mann glücklich zu machen. O.k. vielleicht noch ein klares Halbes und ein gutes BuLi-Spiel im TV.     

  • Platz 1: Kässpätzle

Das Essen der Könige. Wer braucht schon Zwiebelrostbraten, Schweinszunge in Aspik oder Forelle auf Tebeneiern mit einer Senf-Kaviar-reduktion? Für mich als Student ist ein Auflauf mehr als lecker.

Spätzle kann man selber machen, kann man aber auch frisch und fertig kaufen. Und dann geht es los: Eine Auflaufform mit den Spätzle auslegen. Dann geriebenen Kässe (z.B. Emmentaler, oder auch gerne verschiedene Käse mischen), Salz und Pfeffer und geröstete Zwiebeln drüber. Fertig ist die erste Lage. Das ganze dann wiederholen. Und wiederholen. Und wiederholen. Die Grenze gibt das Fassungsvermögen der Auflaufform vor. Die Sichttorte dann in den vorgeheizten Backoffen und zusehen wie der Käse schmilzt. Ist der Käse geschmolzen und die oberste Schicht knusprig braun, sind die Kässpätzle fertig.

Ob man das ganze dann so isst, einen Salat dazu macht oder die Kässpätzle als Beilage zu Fleisch nimmt, bleibt jedem selbst überlassen. Hauptsache man trinkt einen guten Rotwein dazu. Und Vorsicht: habe ich bereits empfohlen, dass man sich beim Verzehr von Linsen mit Spätzle und Saiten wenig danach vornehmen sollte, gebe ich hier den Tip nach dem Essen am besten garnichts mehr vor zu haben. Außer mann kann zu seinem Termin rollen ;)  

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zu hause im web: goodreads.com

Mit goodreads.com wude ich vom BeetFreeQ auf eine weitere SocialApp aufmerksam gemacht, die mein Leben bereichert, erleichtert oder komplizierter macht. Wie der Name schon vermuten lässt, dreht es sich bei diesem Online-Dienst um Bücher. Man trägt ein welche Bücher man schon gelesen hat, welche man gerade ließt und welche man lesen möchte. Außerdem besteht die Möglichkeit gelesene Bücher zu bewerten und Rezensionen und Kommentare dazu zu veröffentlichen. Das ganze teilt man dann Freunden (Facebook, Twitter, usw.), der goodreads-Community und dem Rest der Welt mit. Wenn man dann noch Lust hat, kann man sich auch noch in Gruppen eintragen, seine selbstgeschriebenen Sachen veröffentlichen und sich dazu ein Feedback einholen, an einem Quiz teilnehmen usw. Was mich an goodreads.com besonders interessiert ist, ob ich darüber hin und wieder mal eine Empfehlung für ein gutes Buch entdecke.

Wer sich meinen Account mal ansehen möchte, der klickt hier. Und wer sich dazu entschließt sich dort anzumelden, darf mich natürlich als Freund hinzufügen.

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Projekt Hörsturz Vol. 12 “The dirty dozend”

Da ist das Dutzend voll. Ich kann es kaum glauben, dass das hier schon wirklich die 12 Runde von Beetys Projekt Hörsturz ist. Gut ein halbes Jahr wieder vorbei und was haben wir in dieser Zeit alles geschafft?! …nunja, kommen wir lieber zur Musik. Denn diese Runde ist auch mal wieder ein Vorschlag von mir mit dabei.

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Hm, ich muss es gleich noch einmal hören, denn beim ersten mal fällt mir spontan nichts ein was ich zu dem Lied sagen könnte. Überhaupt kein Vergleich mit irgendeiner Band die ich kenne und so richtig kann ich die Musikrichtung auch nicht einordnen. Das ist jetzt aber nicht schlecht, denn der Song klingt interessant. Aber die Stimme stört mich irgendwie, denn die kann ich mal garnicht einordnen. Auch nach dem zweiten Durchgang bin ich nicht viel schlauer, sondern mindestens genauso sprachlos. Ich gebe eine 3,5 von 5 und geh schnell weiter zum nächsten Song.

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Den kenne ich ;) Eine meiner Top Entdeckungen von 2009, obwohl es die Band schon deutlich länger gibt. Was einige als monoton bezeichnen würde ich als klare Struktur hervorheben, denn wenn man genau hinhört, ist der Song alles andere als monoton. Das Lied ist sowohl zum abtanzen als auch zum chillen udn träumen geeignet. Je mehr ich von dieser Band höre, desto mehr ärgere ich mich, dass ich das Konzert im November letzen Jahres hier in Stuttgart verpasst habe. Aber ich denke, dass die 3 Dänen dieses Jahr das eine oder andere Festival mitnehmen werden. Und dabei wird sicher auch das sein auf dem ich mich rumtreiben werde. 5 von 5.

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Konna hat mich mit seinem Vorschlag in der 11 Runde sehr positiv überascht, da bin ich ja sehr gespannt was er diesmal bring. Oh man, mit sowas kann ich ja überhaupt nichts anfangen. Traurige Geschichte, klar, aber ich könnte mir privat nie sowas anhören. Und jetzt aus Sentimentalität Punkte zu vergeben ist weder mein Ding noch der Sinn dieses Projektes. 0 von 5.

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Der Song ist 2:17min lang. 137sek. 137sek zu lang. 0 von 5.

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Solche Klänge bin ich vom Postpunk ja überhaupt nicht gewöhnt. Singer Songwriter Balade?! Phu, ich hätte mir jetzt zum Abschluss eher was fetzigeres gewünscht. Aber das Leben ist kein Ponnyhof. Der Song ist wirklich gut gemacht. Enthält viel Gefühl und Herzschmerz. 0 von 5.

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Mit einer durchschnittlichen 1,7 Punkten für mich die schwächste Runde bisher. Und dann hat die mein eigener Vorschlag auch noch hochgezogen.

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Wie schwer das ist einen guten elektronischen Song auszusuchen, der eine zumutbare länge für das Projekt hat. Meien erste Wahl wäre ja auf was von Egoexpress gefallen, aber die guten Sachen von denen sind einfach zu lang. Aber elektronisch muss für die 13. Deswegen fällt meine Entscheidung auf:

Scheiß auf die Länge ;)

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gesehen: das Kabinett des Dr. Parnassus

Regie: Terry Gilliam (2009, USA, 122min. Märchen/Fantasy)

Die Story in Kurz:

Ein Mönch wettet mit dem Teufel wer mehr Anhänger für sich gewinnen kann. Der Mönch gewinnt: Unsterblichkeit. Der Mönch… ach, seht euch doch lieber bewegte Bilder an.

Und wie wars?

Phu, mag daran liegen dass ich direkt von der Arbeit ins Kino gegangen bin und mords müde war, aber ich fand den Film wirklich anstrengend. Entweder ich konnte mich nicht richtig konzentrieren oder die Geschichte war einfach unzusammenhängend und der Film an sich komisch geschnitten. Die wahnsinnig gute Story wars auch nicht. Wie schon Avatar war auch diese Film wieder extrem bunt. Aber bei einem Märchen darf das auch. Und sonst?! Hmmm, Heath Ledger behalte ich lieber als Joker in Erinnerung. Obwohl ich schon fand, dass er den Joker noch sehr stark hat durchscheinen lassen, was nicht so ganz in das Konzept des Filmes gepasst hat. Verne Troyer a.k.a. The Zwerg (ich weiß, politisch unkorrekt) und Tom Waits a.k.a. The Teufel haben ihre Sache wirklich gut gemacht und den Film m.M.n. gerettet. Lily Cole a.k.a. die Rothaarige mit den kurzen Kleidern, nicht der Rede wert. Alles zusammen eine 3 von 10.

Aber:

Der Kinosaal war cool. Ich mag ja das Gloria in der Stuttgarter Innenstadt sehr, war bisher aber nur im großen Saal. Parnassus wurde im unwesentlich kleinerem Saal gezeigt. Und der Hit an dem Raum: man guckt leicht hoch. Nich wie sonst schräg von oben auf die Leinwand, sondern leicht von unten. Stranges Erlebniss aber nicht uninteressant. Da man bei der nicht vorhandenen Steigung aber nicht so leicht über den Vordermann(frau) drübergucken kann und ich relativ groß bin, wurde ich zum ersten mal im Kino gefragt, ob es mir was ausmachen würde, wenn ich ein bißchen in meinem Sitz nach unten rutschen könnte. Habe ich dann natürlich gemacht. Bin ja freundlich und so.

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Stöckchen: Buchsplitter

Beim beetFreeQ habe ich schon letzte Woche dieses Stöckchen gefunden und jetzt, da ich wieder in den eigenen 4 Wänden bin und auch meine ganzen Lieblingsbücher um mich herum habe, werde ich es mal durchführen. Hier ist die Anleitung.

Step 1:

Suche 5 Bücher aus deinem Bücherregel, unter deinem Bett auf dem Klo oder sonst wo her. Hauptsache du hast fünf Bücher zusammengesucht. Ob du die Bücher zufällig oder gezielt rausgesuchthast ist egal. Hauptsache 5. Nicht 4. Nicht 6. 5. Fünf.

Ich habe 5 Bücher! Diese wären:

  1. Der Wüstenplanet von Frank Herbert
  2. Das Liebesleben der Hyäne von Charles Bukowski
  3. Die Arena von Stephen King
  4. Cthulhu Geistergeschichten von H.P. Lovecraft
  5. Zwischen den Attentaten von Aravind Adiga

Step 2:

Was ist der erste Satz des ersten Buches?

Die größte Sorgfalt zu Beginn eines jeden Unternehmens sollte man auf die gleichmäßige Verteilung der Kräfte legen.

Step 3:

Der letzte vollständige Satz auf Seite 50 des zweiten Buches?

Ich nahm einen Drink zur Brust, ging ins Schlafzimmern, ließ mich mit Kleidern und allem aufs Bett fallen und schlief ein.

Step 4:

Der zweite vollständige Satz auf Seite 100 des dritten Buches?

In seiner freien Hand hielt er ein Mobiltelefon.

Step 5:

Der vorletzte vollständige Satz auf Seite 150 des vierten Buches?

Und ohne ein Weiteres Wort erhob er sich und verließ mit großen Schritten das Gebäude, wobei er in jeder Tür den Kopf einziehen musste.

Step 6:

Der allerletzte Satz des fünften Buches?

Seitdem bin ich nicht mehr am Ganges gewesen: Den Fluss überlasse ich den amerikanischen Touristen!

Finale:

Bilde aus den 5 Sätzen eine Geschichte.

In seiner freien Hand hielt er ein Mobiltelefon. Und ohne ein Weiteres Wort erhob er sich und verließ mit großen Schritten das Gebäude, wobei er in jeder Tür den Kopf einziehen musste. Ich nahm einen Drink zur Brust, ging ins Schlafzimmern, ließ mich mit Kleidern und allem aufs Bett fallen und schlief ein. Seitdem bin ich nicht mehr am Ganges gewesen: Den Fluss überlasse ich den amerikanischen Touristen! Die größte Sorgfalt zu Beginn eines jeden Unternehmens sollte man auf die gleichmäßige Verteilung der Kräfte legen.

Fazit:

Ergibt sogar irgendwie Sinn. Irgendwie. Und naja, soviel Spaß wie ich mir vorgestell habe hat es dann doch nicht gemacht. Trotzdem gebe ich es weiter und zwar an meine Blogger.de Clique: Herr Teleporter, Frau Elfentanz und Herr Kreuzberger.

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gehört: Them Crooked Vultures

Them Crooked Vultures, 2009, Sony Music

Wer sind den Them Crooked Vultures?! Ah, niemand. Bloß Josh Homme (Kyuss, Queens Of The Stone Age, Eagles Of Death Metal), Dave Grohl (Nirvana, Queens Of The Stone Age, Foo Fighters) und John Paul Jones (Led Zeppelin), die wohl nichts zu tun hatten und sich dachten: “Kommt, wir hauen mal das Album des Jahres 2009 auf den Markt.” Und dass sie dies getan haben, dafür bin ihnen sehr dankbar.

Mein erster Kontakt zu dieser Band war mal wieder der berliner Radiosender MotorFM. Eines Tages im Dezember hörte ich nämlich diesen Song:

und dachte mir gleich, dass kommt dir doch verdammt bekannt vor. Haben die Queens Of The Stone Age ein neues Album im Aufbau?! Das hätte ich mitbekommen! Eine kurze Recherche im Netzt brachte Licht ins Dunkel. Wow, was für ein Monster wurde da auf die Meschheit freigelassen. Unglaublich. Kurz nach Weihnachten wurde sofort investiert und das Album angeschafft.

Was bekommt man zu hören?! 13 Songs (über eine Stunde Musik! Suck it UK Indie-Bands!), die zwar stark an die QOTSA angelehnt sind, aber es doch schaffen einen eigenen hard-rock Charme zu entwickeln und mich durch eingebaute Keyboardklänge ins Schwärmen bringen. Zwischen durch wirds auch ein bißchen psychodelisch oder stonermäßig, was den guten Gesamteindruch perfekt ergänzt, abschließt und abrundet. Schade ist nur, dass alleine Homme singt und Grohl nur im Hintergrund und als Zweitstimme ran darf. Aber was solls?! Ist ja erst das erste Album. Auf dem zweiten spielt dann halt Homme Drums und Grohl wird zum Frontmann. Problem gelöst.

Eine Bewertung gleicht zwar Gotteslästerung, aber von mir gibt es 10 von 10 Punkten und zugleich die auszeichnung zum besten Album 2009.

Anspieltips:

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Mein Laptop: das unbegreifbare Wesen

Wie stolz ich damals war, im Sommer 2004, als ich mein hart verdientes Zivigeld zusammenkratzte und mir meinen ersten Laoptop kaufte. Für den Preis den ich damals bezahlt habe würde ich heute locker 2,5 Laptops bekommen. Aber damals gab es die Dinger halt noch nicht wie Sand am Meer. Es war das highend Teil unter den highend Teilen, ein Gerät auf dem jedes aktuelle Spiel lief und eines, das meinen Desktop-PC locker ins Abseits stellte.

Heute, 8.01.2010, schreibe ich diesen Beitrag immer noch auf meinem alten und ersten Laptop. Und ja, er schreibt noch. Ok, das i klemmt ein wenig und muss häftig gedrückt werden wenn man ein Wort mit i schreiben will. Deshalb kommt es auch öfter vor, das hier und da mal ein i hängt. Obwohl gerade geht es sogar, oder ich habe mich bereits daran gewöhnt das i häftiger zu betätigen. Naja, der Powerknopf funktioniert auch nicht mehr richtig. Ich verbessere mich erneut, er funktioniert eigentlich einwandfrei, fällt aber hin und wieder aus dem Gehäuse. Und von der damals gigantischen Festplatte (40GB) stehen mir auch nur noch knapp 8GB zu verfügung, denn weiter kann ich nicht mehr formatieren.

Aber was soll ich mich beschweren? 5,5 Jahre fordern halt ihren Tribut. Und ich bin mit dem Ding nicht immer sehr sorgfältig umgegangen. Eine richtige Laptoptasche habe ich nie besessen und so wurde das Gerät halt immer so mitgeschleppt, wie es sich gerade ergeben hat (also im Rucksack, in ner Umhängetasche, unterm Arm, Tragetasche, Reiserucksack, usw.). Die erste Formatierung gabe es erst vor einem Jahr. Seitdem zwar immer mal wieder, aber wenn man nur noch 8GB zum Formatieren hat, dauert es auch nicht so lange ;)

Vor gut einem halben Jahr hat dan auch die integrierte Maus ihren Geist aufgegeben. Aber seit der magischen Zeit zwischen den Jahren funktioniert sie wieder. Dafür tut es das W-Lan nicht mehr. Jedesmal wenn ich drahtlos online gehen Möchte, schmiert die Möhre nach wenigen Minuten ink. Bluescreen ab.

Trotz der kleinen Macken mag ich meinen Laptop aber sehr und ich werde ihn so lange nutzen bis er endgültig den Geist aufgibt. Ob das weitere 5 Jahre sein werden glaube ich eher nicht, aber zumindest bis ich mein Studium angeschlossen habe und mir endlich ein neues Teil leisten kann. Gott sei dank nur noch wenige Monate.

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