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live: Blood Red Shoes

Und weil auf Konzerte gehen zu meinen größten Hobbies gehört, sind wir an dem Tag nach der JR:L gleich weiter zu den Blood Red Shoes aus England. Die haben nämlich auf ihrer Tour Halt in Stuttgart gemacht, genauer gesagt im Schocken. Und weil das das erste Solokonzert der Blood Red Shoes in Stuttgart war (die waren zwar schon mal da aber nur als Vorband von Maximo Park), war der Laden auch voll. Und weil die auch noch nette Musik machen ,war der Laden total voll. Und weil die Sängerin auch noch recht gut aussieht, war der Laden brechend voll. Ich kann nicht genau Sagen wieviele Menschen am Ende in dem Raum standen, da sie so dicht aneinander gedrängt waren, dass man keine einzelnen Konturen ausmachen konnte und nur nochg alles und jeden als eine wabbernde Masse wahrgenommen hat.

Die Vorband war irgendetwas amerikanisches und sehr laut. Außerdem hatte der Gitarrist einen super Schnurrbart und der Sänger mochte es sich auf dem Boden zwischen den Publikumsbeinen rumzuwälzen. Der Name ist mir jedoch entgangen.

Dann kamen die Blood Red Shoes. 50% der Band war noch sternhagelvoll vom Vorabend und die anderen 50% fanden das nicht so witzig und haben erstmal eine Schnute gezogen. Beim ersten Song waren auch noch einige Verspieler vom Schlagzeug zu hören. Ab Song No. 2 hatte sich das Schlagzeug aber wieder im Griff. Abwechselnd wurden neue und alte Lieder dem Publikum entgegengeschmettert. Das Publikum nahm dieses dankbar an und revanchierte sich mit heftigem Tanz. Unter den heftig Tanzenden waren auch einige ältere Semester, so 55+. Die wollten dann wohl auch mal jungen Mädelz aus Versehen an den Popo grabschen und dann sagen, dass es keine Absicht war und sie ja geschubst wurden. Es war jedoch witzig zu beobachten, wie sich die Schweißperlen auf den Glatzen dieser älteren Herren sammelten. Zum Glück haben alle überlebt. Und sowieso, war das Publikum er gehobeneren Alters. Also so um die 27.

Die Blod Red Shoes spielten 12 Songs und weil die Leute danach so einen riesen Lärm veranstalteten, legten sie nochmal 3 drauf. Woher ich das so genau weiß? Meine Freundin hat die Setlist geklaut. Sie hängt jetzt bei mir im Schlafzimmer an der Wand. Die Setlist, nicht die Freundin.

Abschließend möchte ich sagen, dass es mal wieder ein sehr gutes Konzert der beiden Menschen aus England war. Hatten sie micht noch bei Maximo Park etwas enttäuscht, bügelten sie ihre Fehler im Schocken wieder glatt. Es kam genau die Stimmung auf, wie als sie noch im Bremer Römer spielen durften und sich vor und nach dem Konzert durch die mit Astra betrunken gemachte Menschenmenge zu ihrem Backstageraum prügeln mussten.

Ein Hoch auf die Blood Red Shoes.

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live: Jägermeister Rock:Liga

Ist zwar schon ein paar Tage her aber ich komme erst jetzt zum niederschreiben.

Vergangene Woche war es so weit. Die Jägermeister Rock:Liga war mal wieder zu Besuch in Stuttgart und als Location haben sie sich wieder das LKA ausgesucht. Ein sehr netter Laden für Konzerte. Leider scheint das LKA zu groß zu sein für Bands wie Datarock, Does it offend you, yeah? und Hadouken. Denn obwohl alle drei an einem Abend spieleten und gerade mal 10€ Eintritt verlangte, war der Laden überaschend leer. Schade. Aber es sollte uns nicht weiter stören, denn wir waren mit einigen Leuten da, die Lust auf Musik hatten.

Die jungen Norweger von Datarock durften als erstes auf die Bühne, um dem Publikum für 45min einzuheizen. Sie begannen schleppend und spielten anfangs nur Sachen vom neuen Album, die keinen im Publikum wirklich zu begeistern schienen. Doch als sie dann zu den klassikern kamen, ging es richtig los. Schnell waren die ersten T-Shirts ausgezogen (auf der Bühne) und es wurde ordentlich crowdgesurft (Bandmitglieder). Sogar eine Wall of Love (eigentlich Wall of Death) wurde aufgebaut und zwar zu dem unglaublichen Song “Time of my Life” von Bill Medley & Jennifer Warnes, welcher in voller Länge von der Band gespielt und gesungen wurde. Leider als letzter Song, was für einen eher verhaltenen Abgang sorgte.

Nach kurzer Umbaupause standen dann Does it offend you, yeah? auf der Bühne und machten ihrem Namen alle Ehre. Denn sie offendeten ordentlich mit voll aufgedrehten Verstärkern, quietschenden Instrumenten und Gegröhle. Ein großartiger auftritt, der einen kleinen Vorgeschmack auf das kommende Album gab, welches wohl mehr Indie als Elektro enthalten dürfte. Der auftritt war im Nu vorbei und ich konnte feststellen, dass ich auch noch mit Brille pogotauglich bin.

Letzte Band des Abends: Hadouken. Die einzige, die ich vorher noch nie live gesehen habe. Und dann haben sie auch noch enttäuscht. Zumindest mich. Die Songs waren nur so runtergeleiert und allein die knackigen Beats die die Keyboard-Frau einspielte haben das Publikum zum Tanzen bewegt. Nach den ersten drei Stücken hat sich auch alles nur noch sehr monoton angehört und dann haben sie auch noch mein Lieblingslied so zerhackztückelt, dass ich es kaum wiedererkannt habe. Traurig.

Aber was noch trauriger war, sie haben mit einem schlechten Auftritt auhc noch gewonnen. Unfassbar. Gut, vieleicht lag es daran, dass direkt nach ihrem Auftritt abgestimmt (durch Schreien, Klatschen und einen Geräuschpegelmesser) wurde und die Leute noche twas aufgeheitzt waren, denn wenn es nach mir gehen würde, würden DIOY,Y? klar als Sieger des Abends hervorgehen. Das Endergebnis war: Hadouken (114db) vor DIOY,Y? (112db) vor Datarock (109db). Schade aber trotzdem ein gelungener Konzertabend.

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stöckchen: Filmfragen

Es wird endlich Zeit, dass ich mich um das schon vor langem gefangene Stöckchen vom Freddi kümmer. Es geht mal wieder um Filme. Also nich lang schnacken, Kopp in nacken und ab dafür.

Mein absoluter Lieblingsfilm: Fargo (unschlagbar)

Meine Lieblingskomödie: Was nicht passt wird passend gemacht

Bei diesem Film habe ich geweint: Alles ist erleuchtet (Tränen im Auge, nicht geweint!)

Mein Lieblingsregisseur: Die Coen Brothers

Mein Lieblingsschauspieler: Christian Bale

Diese Filmfigur finde ich obergeil: Boba Fett (allein schon der Name! Awesome!)

Diese Filmszene ist schuld…: …dass ich ungern in Gewässern Schwimme, wo man den Grund nicht sehen kann. Der fucking weiße Hai. Jede Szene mit dem Hai.

Diesen Film hab ich nie gesehen obwohl alle Welt ihn soooooo toll findet: Der blutige Pfad Gottes

So alt und doch so gut: Star Wars IV

Diesen Film kann ich schon mitsprechen: Ritter der Kokusnuss

Davon muss es eine Fortsetzung geben: mehr Star Wars.

Warum hab ich mir bloß diesen Scheiss angeguckt: John Rambo.

Der Kultfilm schlechthin: Pulp Fiction

Als ich das letzte mal im Kino war hab ich geguckt: Shutter Island (lame.)

So, dass wars dann auch schon wieder. Fast alle Fragen konnte ich mit diesem, vor einigen Wochen erschienenen Beitrag beantworten :D Wer will darf sich natürlich bedienen.

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ToDo

  • Bungeejumping
  • Trauzeuge sein (done 20.03.2010)
  • einen Hai schtreicheln
  • Tokyo besuchen

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Projekt Hörsturz Vol. !& (16)

Guten Tag. Heute will ich mal noch gerade rechtzeitig am Hörsturz teilnehmen. Zwar bin ich schon wieder nicht selbst am PC, um diesen Beitrag zu veröffentlichen, aber das Internet, das Internet… Runde 16 haben wir bereits erreicht. Und der Beety läßt sich immer wieder was feines einfallen. Diesmal: Soundtracks. Also folgen hier 5 Tracks, die man aus Film&Fernsehen sowie Computerspielen kennen dürfte. Film Musik ab!

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Film und Band kenne ich. Und den Song dann auch. Raidiohead ist die Band, die sogar Jungs zum weinen bringt. Außer mich. Denn ich mag weder Band noch Song noch Film. Na vielleicht ein bißchen, den Song. Die überstimmte Gittare überstimmt die vor Schmalz triefende Stimme des Sängers. Da geh ich lieber ins Theater. 1,5 von 5 Punkten.

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Sehr cooles Spiel. Aber von dem Song hätte ich gedacht, dass der bei irgendeinem Informatiker im Keller entstanden ist. Herr Mark Morgan, was sind Sie von beruf. Während ich mit meinem voll ausgerüstetem Reken dem Kult den gar auszumachen versuchte, hatt mich der Song wirklich geflasht, aber während ich hier auf meinem Bett liege, es Draußen nach verschmoorten Schuhsohlen riecht und doch wieder etwas frischer wird, kommt irgendwie nicht die richtige Stimmung bei mir auf, umd azu jetzt voll abzugehen. 1 von 5 Punkten.

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Den Film habe ich noch nicht gesehen und auch die Band kenne ich nicht. Aber da scheine ich nicht besonders viel verpasst zu haben. Wenn der Film so schnulzig ist wie das Lied, werde ich das mit dem anschauen auch schön sein lassen. Tralalalala. Ende. 0,5 von 5 Punkten.

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Das ist doch der Film mit dem wunderbaren Till S.?! Schon mal 0 Punkte dafür. Und von Kean hab ich auch schon ordentliche Songs gehört. Auf dem Melt! 2009 haben sie einen großartigen Auftritt hingelegt. Das Lied hier habe ich aber wohl zu oft im Radio gehört. 1 von 5Punkten.

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Den Film kenne ich zwar nicht, aber der Song kommt mir durchaus bekannt vor. Wenn ich mir jetzt einen Film zu dem Soundtrack vorstellen müsste, würde ich auf weite Landschaften, Sonnenuntergänge und rauchende Kuhjungen in Lederwesten tippen. Der beste Song der Runde. 2 von 5 Punkten.

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Die Auswertung mag ich mir kaum angucken. Eine 1,2 im Schnitt. Buhhh.

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Für die nächste Runde gibt es eine Neuentdeckung von mir, die drunken, wizzard metal macht. INVASION – Moongazer. Aus London.

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JRL: Datarock

Die Band auf die ich mich bei der Jägermeister Rock:Liga am 24.03. im LKA in Stuttgart am meisten freue, bsteht aus zwei Mitgliedern, trägt ständig rote Jogginganzüge und kommt aus dem schönen Norwegen. Denn wenn man in Norwegen wohnt, dann macht man nich unbedingt Heavy Metal, sondern auch mal Elektro-Rock. Und genau in dieser Musiksparte haben sich die Jungs von Datarock spezialisiert. Locker weg und mit Erfolg. Mal härter mal etwas ruhiger, aber immer mit einer gewissen Portion Funkt & Schmalz schafft es Datarock zu überzeugen. Für Elektronik besitzen ihre Songs richtig viel Text, der meißtens nur so vor Wortwitz strotzt und einen zum “hat der das jetzt wirklich gesagt?!” Blick zwingt. Live durfte ich die Band vor einigen Jahren auf dem Hurricane Festival bewundern. Und obwohl sie zur ungünstigen Mittagszeit im kleinen Zelt spielen mussten, wurden sie zu einem meiner Festival Highlights. Die Frage bleibt mit wievielen Gestkünstlern Datarock in Stuttgart auftreten wird. Beim Hurricane waren es mindestens 8, die entweder mitgesungen, Instrumente gespielt haben oder einfach nur über die Bühne gesprungen sind. Als Vorgeschmack gibt es meinen Lieblingssong vom 2005 erschienenen Album “Datarock:Datarock”. “Computer Camp Love” geht wirklich an die Substanz. Das neue Album “Red” kenne ich zwar noch nicht, es dürfte aber nach dem Konzert in meiner CD-Sammlung auftauchen.

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gesehen: Shutter Island

Regie: Martin Scorsese (2010, USA, 138min, Psychothriller)

Psychothriller?! Eher nicht.

Was ganz spannend begann, flachte während meines Besuches im Kino immer wieter ab. Eine vielversprechende Storry, ein eigentlich gutes Team (Scorsese/DiCaprio) und eine mordsgute Location. Aber, naja. Das Setting ist natürlich großartig: 50ger Jahre, eine Insel vor der Ostküste der Vereinigtenstaaten die eine einzige, riesige Irrenanstalt ist und zwei US-Marschalls, die das Verschwinden einer Patientin aufklären sollen. Sofort stellte ich Bezüge zu Cthulhu her und freute mich auf das was da kommen sollte.

Schnell findet man jedoch heraus, dass irgendetwas nicht stimmt. Und das stimmt. Jetzt kommen Spoiler. Das Rätsel um die verschwundene Patientin löst sich fast von alleine und nicht nur die Hauptcharaktere finden, dass es fast so abläuft, als wäre alles nur ein Spiel. Richtig. D.C. ist eigentlich auch ein Patient der Anstalt und soll durch das Rollenspiel von seiner Geisteskrankheit befreit werden, indem er eingesteht, dass er seine Frau umgebracht hat und schon lange kein US-Marschall mehr ist. Sein  Partner ist sein behandelnder Psyhiater. Am Ende ist der Film so verworren, dass nicht klar ist, was eigentlich Sache ist. Drei Leute die den Film gesehen haben, haben eine unterschiedliche Meinugn geäußert, was denn nun wirklich abgelaufen ist. Ich bin mir auch nicht so ganz sicher.

Fazit: Wie schon erwähnt, ist das Setting großartig. Auch die vielen Irren werden gut dargestellt, kommen aber leider zu wenig zum Einsatz. Sprünge in D.C.´s Vergangenheit verwirren mehr, als dass sie aufklären. Und das Ende ist ein Ende aber mehr auch nicht. Außerdem sollte der deutsche Synchronsprecher von D.C. endlich mal gewechselt werden. Da versucht er mal einen harten Bullen um die 40 zu spielen und hört sich immer noch so an wie das 12jährige Muttersönchen aus Titanic. Kauft ihm doch dann keiner ab, dass er zig Nazis im WWII angeknallt hat. 4 von 10 Punkten.

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JRL: Does it Offend you, Yeah?!

Die zweite Band, die bei der Jägermeister Rockliga auftreten wird, kommt wieder aus UK. Does it offend you, yeah?! Das ist der Bandname und keine Frage meinerseits. Wie auch Hadouken geht diese Band wieder in Richtung Indietronic, sprich: sie versuchen Indie mit Electro zu verbinden. Dieser Versuch ist ihnen auf dem 2008 erschienenen Album “You Have No Idea What You Getting Yourselfe Into” durchaus gelungen. Die Mehrheit der Songs läßt es ordentlich krachen. Aber auch einige Baladen, die das gesamtbild gut abrunden, sind dabei. Bisher hatte ich noch nicht die Gelegenheit mir die Band live anzutun, dies werde ich aber am 24. nachholen.

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JRL: Hadouken

Am 24.03. ist es wieder so weit. Die Jägermeister Rock liga macht erneut Halt im LKA im schönen Stuttgart. Und weil das ganze vor ziemlich genau einem Jahr schon eine gute Party war, war klar, dass ich dieses Jahr wieder hin muss. Und weil bis zum 24 noch ein paar Tage hin sind, machen wir es wieder wie letztes Jahr und stellen hier jeden Tag einen der drei Teilnehmer vor.

Band No. 1: Hadouken

Wenn man bei google Hadouken eintippt kommt man nicht mehr auf den Superschlag von Street Fighter, sondern auf die Homepage dieser noch recht jungen Band aus dem britischen Empire. Vor nicht ganz zwei Jahren kam das erste Album “Music For An Accelerated Culture” auf den Markt  und zumindest ich war sehr enttäuscht. Denn wie nicht anders zu erwarten kannte ich schon fast alle Lieder, weil ich sie irgendwo im Netz gehört hatte. Und dass was die Band noch nicht auf Myspace oder Youtube veröffentlicht hatte, war es eben auch nicht wert. Zum Lückenfüllen auf dem Album hat es dann aber doch gereicht. Letzten Monat ist das neue Album erschienen (For The Masses) und das kommende Konzert könnte darüber entscheiden, ob ich es kaufen werde oder nicht.

Was macht Hadouken für Musik?! Lärm, würden viele sagen. Das was vor zwei Jahren gerade angefangen hat trendy zu werden, würde ich sagen. Indie mit ordentlich Electro und 8-Bit GameBoy-Samples aufgebohrt. Für eine Party genau die richtige Mischung. Live verspreche ich mir davon auch ne Menge. Als Hörprobe gibt es hier die aller erste Veröffentlichung der Band und auch das Lied, welches mich auf den Geschmack gebracht hat. Meiner Meinung nach ist das auch das absolut beste Lieder von Hadouken.

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Frittierte Gebäckstücke mit Füllung heißen…

BERLINER

Die Umfrage ist beendet und 38 Teilnehmer, aus fast allen Teilen der Republik, können einfach nicht irren. Die Mehrheit (23 Voter = 61%) hat meine Vermutung bestätigt und gesagt: frittierte Gebäckstücke mit Füllung heißen Berliner! 9 Teilnehmer (24%) sagen zu Berlinern (ist ja jetzt offiziell :D ) Pfannkuchen. Diese Personen kommen alle samt aus den (nicht mehr ganz so) neuen Bundesländern. Ich denke, dass man auch in Thüringen Pfannkuchen sagt, habe da aber keinen statistischen Beweis für. Für Frau Elfentanz Vorschlag Krapfen haben immerhin 5 Personen (13%) abgestimmt. Die folgende Grafik zeig die Verteilung.

Alleine aus Hamburg und Thüringen habe ich keine Rückmeldung bekommen. Mit knapp 5% der bestroffenden Gesamtbevölkerung sind diese beiden Bundesländer jedoch zu vernachläßigen. Die restlichen Werte sprächen eigentlich für sich. Auf die Gesamtbevölkerung bezogen sagen mehr Leute Krapfen als Pfannkuchen. Liegt halt daran, dass Bayern alleine schon mehr Einwohner hat, als Brandenburg, Berlin, Sachsen und Sachsen Anhalt zusammen. Die Bezeichnugn “Berliner” findet sich über ganz Deutschland verteilt wieder. Doch NRW und Niedersachsen hätten schon ausgereicht, um den Sieg einzufahren.Es ist aber insgesamt eine ganz klare regionale Bevorzugung der jeweiligen Begriffe zu erkennen.

Eines steht jedoch fest: ich werde meinen Sprachgebrauch nicht umstellen müssen und werde auch keine Qualen in der Hölle erleiden. Zumindest keine, die auf die Fragestellung nach frittierten Gebäckstücken mit Füllung zurückzufühern sind. Und wenn ich demnächst mal wieder in München bin, bestelle ich ganz dreist einen Berliner und verweise auf diese wasserdichte Studie hier. Ich bedanke mich herzlichst bei allen Teilnehmern für ihr Mitwirken und für die zahlreichen Kommentare (zusammen haben wir die 600 Kommentare Marke seit Bestehen des Blogs geknackt!). Frau Elfentanz, Hr. Kreuzberger, vielen Dank, dass ihr die Aktion bei euch verlinkt habt. Dadurch sind noch einge Teilnehmer dazugekommen.

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