Gerade zum ersten mal in meinem Leben eine Einkommensteuererklärung angefertigt und auf elektronischem Wege beim Finanzamt meines Vertrauens eingereicht. Hat mich bei meinen mikrigen Einkünften und der tatsache, dass ich nur Einkommen aus selbstständiger und nicht selbstständiger Arbeit hatte, für 2009 auch nur knapp 2h gekostet. Mit Kapitalanlagen, Mieteinkommen oder Erwerb aus Land- und Forstwirtschaft fange ich lieber erst garnicht an. Sonst muss ich da in den folgenden Jahren noch mehr ausfüllen. Ich bin sehr gespannt, ob das Ding so durchgeht, oder ob ich noch nacharbeiten muss. Da ich jedoch alle Angaben pflichtbewusst und wahrheitsgemäß getätigt habe, bin ich sehr zuversichtlich.
Und was habt ihr in letzter Zeit so zum ersten mal gemacht?!
Mal gut, dass wir während unseres Island-Urlaubes keine Whale Watching Tour gemacht haben. Wie das folgende Video zeigt, kann dabei so einiges schief gehen. Den Film gucke ich mir trotzdem an.
Was ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte, ist das Konzert von Kate Nash, das wir letzte Woche besucht haben. Richtig gehört: Kate Nash. Pop, könnte man auch sagen. Doch so popig war es garnicht, denn die kleine Kate hat ganz ordentlich auf die Rock-Tröte gedrückt und mächtig Dampf gemacht.
Mit Band und zwei Alben im Gepäck, trat die Britin am Dienstag im Theaterhaus in Stuttgart auf. Ich würde schätzen, dass sich mit uns rund 1000 Besucher dort eingefunden hatten und das ganze dadurch zwar nicht klein und kuschelig, aber trotzdem sehr angenehm war. Frl. Nash, gekleidet in einem hautengen Latex/Leder-Kostüm, wechselte ständig zwischen Gitarre und Piano und spielte wohl jeden Song ihrer zwei Alben und ließ es dabei ordentlich krachen. Ich hätte nicht gedacht, dass eine Person ihres Kalibers, so fluchen kann und dies auch auf der Bühne durchzieht (es waren immerhin einige sehr junge und auch mehrere eher ältere Mitbürgen im Saal).Ich muss sagen, dass ihre Songs live deutlich fetziger rüber kommen, als auf dem Album.
Alles in allem ein sehr schöner und angenehmer Konzertabend, der auch noch von der unglaublich absurden Vorband Supercute abgerundet wurde. Ich dachte zunächst, das wäre eine Verarsche, als die drei New Yorker Mädels auf die Bühne traten und anfingen, von Okulelen begleitet, schief über Sußigkeiten und Drogen zu singen. War aber anschließend doch begeister, denn sie haben ein Lied über Hula Hoops gesungen und dabei die ganze Zeit einen Hula Hoop um die Hüften kreisen lassen. Wer soetwas drauf hat, der muss gut sein.
Wo sind denn die letzten zwei Wochen hin?! Ich weiß, dass ich gerade noch hier vor dem Rechner saß und den Beitrag für die 28ste Runde des Projektes geschrieben habe und nun schreibe ich hier für No. 29. Naja, da der BeetFreeQ Morgen die Auswertung machen möchte, muss ich mich halt sputen.Los gehts.
Ich kann mir schon fast denken, was jetzt kommt. Mal sehen wie meine Bewertung ausfällt. Hm, Rap. Hatte etwas anderes erwartet. Naja, irgendwie ist das doch eine Mischung aus Goth und HipHop. Zwar nichts, was ich mir öfter anhören würde, aber doch recht interessant. Zum Ende hin leider etwas monoton, aber doch mehr Punkte verdient, als der Name mich beim ersten Anblick hat befürchten lassen.
Kristin hat in den letzten Runden immer wieder Sachen aufgelegt, die doch ganz gut den Weg in mein Ohr gefunden haben. Mal schauen, ob sie es diesmal auch schafft. Sind das die Beatsteaks unter nem Synomym?! Auch wenns nicht die Berliner sind, gefällt mir der Song sehr gut. Hört sich schön handgemacht an und hat auch die richtige Power, um mein Fuß mitwippen zu lassen. Und genau die richtige Länge hat der dann auch noch.
Von Robert ist man ja Beiträge gewöhnt, die aus der Reihe tanzen. Und das meine ich jetzt positiv. So ist auch dieses Stück kein Einheitsbrei. Minimalistische Klänge vermischt mit weiblichen Gesangsparts. Meins ist es ja nicht. Das Hintergrundgeheule irritiert mich etwas und auch sonst ist mir der Song etwas zu langweilig. Kein richtiger Höchepunkt, denn ich erwartet hätte. Schade, wäre mehr drin gewesen.
Hach, die Sterne. Die haben schon mal meine Heimatstadt besungen. Ich hab die mal live in Bremen gesehen, und obwohl das Publikum aus vielleich 20 Leuten bestand, hat die Band es sich nicht anmerken lassen und gespielt wie vor 5000. Eigentlich stehe ich nicht auf diese Art von Musik, aber die Sterne verknüpfen intelligente Texte mit fetzigen Klängen und trotzen der Langeweile. Schöner experimenteller Abschluss eines schönen Liedes.
Das kenne ich doch aus dem Radio oder?! Da ich am Hörsturz teilnehme, um Musik außerhalb des Rundfunks kennen zu lernen und der Song dann auch noch mittelmäßig ist, spare ich mir jeden weiteren Kommentar.
Ein Durchschnitt von knapp unter drei Punkten. Nicht schlecht. Und dazu auch eine Band kennengelernt, von der man sich vielleicht das Album zulegen könnte. Leider komme ich nicht mehr dazu, die ganzen zusätzlichen Songs zu bewerten.
Nächste Runde gibt es wieder ein Spezial. Diesmal: Bad Taste. Da kann ich eigentlich nur einen auflegen. Alexander Marcus – Papaya.
Edit: beim lesen der Kommentare ist mir aufgefallen, dass Alexander Marcus schon mal vorgeschlagen wurde. Deshalb ziehe ich meinen ersten Vorschlag zurück und lege lieber noch einen drauf. Viel Spaß mit HGich.T-Tutenchamun.
Ich bin kein Raucher, war noch nie Raucher und habe auch nicht vor jemals Raucher zu werden, aber letztens erzählte mir ein Arbeitskollege eine Story ums Rauchen, die ich sehr spannend fand, aber kaum glauben konnte. Näher betrachtet geht es auch nicht ums Rauchen, sondern um das Aufhören damit.
Mein Arbeitskollege behauptete nämlich, dass ein Bekannter von ihm, Kettenraucher, durch Hypnose mit dem Rauchen aufgehört hätte. Keine monatelange und quälende Entziehung, in der man viel Disziplin und Willenskraft beweisen muss und außerdem 10kg zunimmt, sondern nur eine zweistündige Sitzung beim Heilpraktiker und es ist auf Ewig vorbei mit der läßtigen Qualmerei. Hm, dachte ich, das klingt ja super. Aber als eher rational denkender Mensch habe ich es erstmal nicht geglaubt. Also recherchierte ich im Netz und fand immer mehr Informationen zu dem Thema und vorallem Angebote, auf eher dürftig programmierten Homepages, die mir versicherten, dass ich auf einen Schlag rauchfrei werden könnte. Und das ohne Nebenwirkungen. Ich glaube es immer noch nicht.
Ich habe ja keine Ahnung von Hypnose. Kenne es nur aus Filmen, Literatur und den Simpsons, dass man tief in sein Innerstes eintaucht, feststellt dass man als kleines Kind dauernd in einer Badewanne voller Schlangen schlafen musste und deshalb in der Gegenwart panische Angst vor ausgerollten Lakritzschnecken hat. Macht man diese Erfahrung, oder besser gesagt: erinnert sich an die Ursache, kann man dagegen vorgehen und die Furcht vor der ausgerollten Lakritzschnecke bekämpfen. Aber dass mir einer im Unterbewusstsein rumfummelt, einen Schalter umlegt und sagt, du willst nicht mehr rauchen?! Und das von einem Tag auf den anderen?! Ich zweifle immer noch daran.
Außerdem: laufe ich dann quasi in einem 1.1 Update-Modus meines eigenen Ich?! Denn mein 1.0 Zustand hat und wollte ja rauchen und plötzlich will ich es nicht mehr. Kann man das auch nutzen, um andere Sachen ins Unterbewustsein eines Menschen enzupflanzen, z.B. du stehst jeden Morgen auf und freust dich tierisch auf die Arbeit oder jeden Samstag um 14:45 Uhr putzt du freiwillig das Badezimmer?! Meine größte Sogre dabei wäre, dass Heilpraktiker, Psychologen oder wer auch immer in der Kunst der Hypnose bewandert ist, auch mal Böses vorhaben könnten und neben dem “du rachst nicht mehr” auch noch was anderes in die Köpfe ihrer Patienten pflanzen, was dann bei hunderten von Menschen auf einmal ausgelöst werden könnte. Und dann haben wir den Salat, dass jeden Freitag pünktlich um 19Uhr sich tausende von Leuten in der Innenstadt versammeln und gemeinsam gegen den neuen Stuttgarter Bahnhof demonstrieren.
Ich glaube das ganze immer noch nich und würde gerne wissen, wie ihr die Sache seht. Meint ihr es funktioniert und ist nicht nur reine Geldmachereich, nach dem Motto: normalerweise funktioniert es, aber Ihre Probleme sitzen so tief, da kann ich nichts machen und btw. Sie schulden mir 500 Euro. Kennt ihr vielleicht jemanden, der sich solch einer Hypnose unterzogen hat und jetzt wirklch nicht mehr raucht?! Oder seit ihr vielleicht selber einer von diesen 1.1. Menschen, die bald durchdrehen werden?! Ich freue mich auf eure Meinung in den Kommentaren dazu.
Wie schon in einem vorherigen Artikel erwähnt, habe ich mir letztens eine Xbox 360 zugelegt. Und damit ich auch was zu tun habe natürlich auch gleich ein Spiel mitgenommen, dass ich unbeding spielen musse, da ich auch alle Vorgänger davon gespielt habe. Resident Evil 5. Zu meiner Überraschung gab es das Spiel im blauen Elektrofachmarkt sogar in der ungekürzten englischen Originalfassung.
Da fährt man mit seinem Jeep durch Afrika, kommt in ein kleines Dorf, trifft sich mit einer Frau, bekommt eine Pistole in dei Hand gedrückt und schon ist wieder die Hölle los und alle Einheimischen wollen einem an den Kragen. Kling komisch, ist aber so. Denn so beginnt Resident Evil 5. Man wird aus heiterem Himmel in die Geschichte geworfen, ohne zu wissen was überhaupt los ist. Doch die Story entwickelt sich im laufe des Spiels und man bekommt alle Hintergründe, die man zum Gesamtverständins benötig. Trotzdem ist es vorteilhaft, wenn man auch die vorherigen Teile der Serie gespielt hat oder zumindest die Handlung kenn. Denn als Chris Redfield trifft man auf allerleich Hinweise und Bekannte aus der Vergangenheit.
Mit dem klassischen Horror-Survival haben die neusten Teile der Serie nichts mehr zu tun. Was man für sein Geld bekommt, ist ein Action-Shooter mit klasse Optik und vielen grausem guten Ideen. Kämpft man sich anfangs noch mit einer kleinen Handfeuerwaffe durch Horden von Zombies, so steigt man schon bald auf größere Kaliber um. Und das bezieht sich jetzt sowohl auf die Waffen, als auch auf die Gegner. Die zahlreihen Schwichenendgegner sind sowieso das beste an dem Spiel. Mutierte Kreaturen, die pervers an Menschen oder Tiere oder Kreuzungen aus beidem erinnern, wollen umgelegt werden und man sollte sich eine gute Strategie bei dieser Mission vornehmen, den Munition ist natürlich äußerst knapp.
Zusammen mit der kampferprobten Sheva Alomar erkundet man Höhlen, Tempel, Forschungsanlagen, Tanker, Öl-Raffinerien und vieles mehr, legt unmengen an Gegnern um, löst diverse Rätsel und sammelt Schätze und Geld. Letzteres kann man dann im Shop ausgeben, um neue Waffen zu kaufen oder die vorhandenen Aufzurüsten. Man findet relativ schnell heraus, dass die bekannte und gnadenlose Umbrella Corp. in Afrika ein Forschungszentrum aufgebaut hatte und dort an einem neuen Supervirus experimentierte, dass die gesamte Menschheit auslöschen sollte. Natülich finden sich auch ein paar Superschurken, die immer noch dieses Ziel verfolgen und sich an den Lagerbeständen Umbrellas bedienen.
Fast 16 Stunden habe ich für das erste Durchspielen auf narmaler Schwierigkeit gebraucht. Dabe hat mich der Endgegner richtig Nerven und Zeit gekostet, da man nur mit sehr begrenztem Munitionsvorrat in den Kapf geht und sich erstmal was einfallen lassen muss, wie man am besten vorgeht. Hat man das Spiel durchgespielt, kann man beim erneuten Versuch auch den weiblichen Hauptcharakter wählen und das ganze aus einer etwas anderen Perspektive spielen. Ausßerdem steht einem dann auch der Söldner-Modus zur Verfügung, in dem man in ein Kampfgebiet geschickt wird und so viele Gegner wie möglich mit in die Hölle nimmt.
In HD sieht das Spiel wirklich spitze aus und obwohl ich es in Deutschland gekauft habe, ist es extrem blutig. Eine Kleinigkeit, die mir negativ aufgefallen ist, sind die Übergänge zwischen Spiel- und Video-Sequenzen. Läuft man mit einer Schrotflinte durch die Gegend und kommt dann in ein Video rein, trägt Chris plötzlich nur seine gewöhnlich Handfeuerwaffe. Das kann man heutzutage technisch bestimmt besser umsetzen. Der Shop, den man nach jedem Level oder jedem Tod besuchen kann, ist zwar sehr nützlich und ich hätte das Spiel sicher nicht geschafft, wenn es ihn nicht geben würde, aber trotzdem bleibt er unrealistisch. WO her soll plötzlich mitten in einer unterirdischen Tempelanlage ein ganzes Arsenal an Waffen herkommen?! Und warum gibt es dort keine Munition?!
Alles in allem ist Resident Evil 5 meiner Meinung nach ein würdiger Vertreter der Serien und wird von mir sicher noch das eine oder andere mal angespielt werden. Denn ich muss noch den online Co-Op-Modus und den neuen Charakter ausprobieren. Außerdem habe ich noch nicht alle Schätze und versteckten Symbole gefunden, die weitere Extras freischalten. Und sowas lasse ich nur ungern auf mir sitzen.
So nach und nach kämpfe ich mich durch durch das Batman-Universum. Obwohl kämpfen der falsche Ausdruck ist, weil es wirklich Spaß macht tiefer in die Geschichte abzutauchen und die Hintergründe hinter dem Ritter in Schwarz zu entdecken. So lohnt sich auch ein Blick in The Long Halloween.
Die Geschichte spielt in der Chronologie recht weit zu Beginn von Batmans Karriere, genau gesagt etwa ein Jahr nach Batmans erstem Erscheinen. Zusammen mit Jim Gordon und Harvey Dent bekämpft Batman das organisierte Verbrechen in Gotham, das in Gestalt des Mafiabosses Falcone immer mehr Macht erlangt. Pötzlich taucht eine unbekannter Killer auf und fängt an Mitglieder der Falcone Ganz zu eliminieren. Dabei geht er nach einem besonderem Schema vor, nämlich immer an einem Feiertag zuzuschlagen. Und der erste ist Halloween.
Es Beginnt eine Jagt, die ein ganzes Jahr dauern soll und Batman muss sich an zwei Fronten gleichzeitig beweisen. Denn einerseits möchte er den Killer schnappen und andererseits auch Falcone zur Strecke bringen. Im Laufe der Story tauchen dann immer wieder bekannte Schurken aus dem Batman-Universum auf. Diese sitzen zu Beginn noch alle in Arkham, doch irgenwer läßt einen nach dem anderen frei. Gibt es da vielleicht einen Zusammenhang?! Versuch so der Killer von sich abzulenken?! Oder steckt doch Falcone dahinter, der Batman das Leben einfach zur Hölle machen will?! Fragen über Fragen, die der Comic beantwortet.
Der Comic kann als gute Ergänzung zum Film Batman: The Dark Knight gelesen werden. Denn obwohl der Joker nur als Randfigur auftaucht, lernt man, wie Harvey Dent wirklich zu Two-Face, einem der gefährlichsten Gegner Batmans wird und warum dieser so einen Hass auf die Fledermaus entwickelt.
Was mich ein wenig an der Story stört ist, dass kaum Zeit im Batman-Universum seit Batmans erstem Auftritt vergangen ist und schon die wichtigsten Gegner alle vorhanden und besiegt sind. Der Joker, der Pinguin und der Riddler sitzen alle in Arkham. Auch Catwomen und Poison Ivy sind in Gotham unterwegs. Ich weiß ja nicht wie viele und welche Geschichten ind em Zeitraum zwischden Batman: Year One und Batman: The Long Halloween spielen, aber es müssen dem Inhalt nach eine Menge sein. Was ich noch negativ an diesem Band anmerken muss, sind die groben Zeichnungen. Sie wirken auf mich teilweise etwas lustlos und so ausgelegt, dass es aussieht, also wollte man schnell die Seiten fülle, um den Comic in möglichst zeitig in den Laden zu bringen.
Nichtsdestotrotz bekommt man mit dem Buch eine spannende und fesselnde Kriminalgeschichte, die auch ein paar interessante Entwicklungen in der Beziehung zwischen Batman und Catwoman aufzeigt. Die kanpp 14€, die man für die englische Ausgabe des gut 350 Seiten starken, vollfarbigen Bandes aufbringen muss, sind ein durchaus fairer Preis.
es ist ein wenig ruhig geworden, hier auf Blogios. Und es tut mir unendlich leid, aber momentan haben ich jobtechnisch einiges um die Ohren und wenn ich dann Abends nach hause komme, dann ist die krative Flamme in mit ausgebrannt und ich sehe mich nicht in der Lage, hier einen qualifizierten Beitrag zu schreiben, der dem hohen Anspruch der Leserschaft gerecht wird. Außerdem habe ich mit am Wochenende eine XBox360 zugelegt. Die frisst zwar Zeit, aber dafür werden hier sicher bald interessante Beiträge zu diversen Spielen erscheinen. Momentan läuft bei mir Resident Evil 5 und da freue ich mich schon drau, einen Artikel drüber zu schreiben.
Was definitiv diese Woche noch kommt, ist der 4te Teil der Island-Sage. Darin erfahren Sie, wie man gewaltige Gletscher mit kleinen, goldenen, japanischen Autos bezwingt, und was der wunderschöne Westen Islands noch so zu bieten hat. Außerdem habe ich letztens noch einen Batman-Comic gelesen, über den ich hier kurz berichten will. Zur Lage der Fußball-Nation könnte ich ja auch mal wieder ein paar Wotrte verlieren. Und vielleicht haben Sie, werte Leser, ja ein paar Vorschläge, was Sie hier noch so alles gerne lesen würden?! Ja?! Dann immer her damit.
Meine Damen und Herren, schnallen Sie sich an, denn hier geht es jetzt mit Vollgas zum Projekt Hörsturz. Dj Beetfreeq legt mittlerweile die 28ste Runde auf und bevor diese morgen geschlossen wird möchte ich noch meinen Senf dazu abgeben. Und ab…
Kurz vorweg: 4 der 5 ausgewählten Bands kenne ich und höre ich auch privat. Biffy Clyro ist eine davon. Sie schaffen es immer wieder einen Song rauszuhauen, der bei mir hängen bleibt. Born On A Horse ist einer davon. Knackiger Beat und ein paar weitere interessante Elemente. Zwar nicht der absolute Wahnsinn, aber eine hohe Wertung ist drin.
Auch Elvis Costello kenne ich. Solider Indie-Pop, aber von Julia ist man Qualität ja gewöhnt. Sehr schöner Wechsel zwischen schnellen und weniger schnellen Passagen, der gut ins Ohr geht. Für meinen Geschmack hätte es ruhig die ganze Zeit schnell bleiben können, aber auch so kann ich mich mit dem Song anfreunden.
Habe den Song erst kurz vor meiner Nominierung zum ersten mal gehört und war sofort gefesselt, obwohl der am Anfang klingt wie irgendwas von “Tatto”, dieser russischen Band, wo die Mädelz immer miteinander rumgemacht haben. Durch den swingenden Beat bin ich sehr motiviert mir das Album, dass demnächst erscheinen sollte näher anzusehen. Hatte ausser ein paar HotDogs schon lange nichts gutes mehr aus Schweden.
Crystal Castles, eine Band die durchs Internet groß geworden ist und dann ein Album veröffentlicht hat, dass man sich schon Monate vorher als Playlist bei Youtube hatt zusammenstellen können. Ich war mega enttäuscht. Und als die dann noch auf dem MELT!2009 einen eher mäßigen Auftritt hingelegt haben, habe ich sie ganz aus den Augen verloren. 8-Bit finde ich ja eigentlich spitze, aber Alice Practice ist zu konfus und zu unsauber. Macht dem Namen alle Ehre, hört sich nämlich wirklich an, als würde jemand wahllos auf einen Effekte-Brett rumkloppen. Da hätte man einen besseren Song aussuchen können.
Kommen wir zur einzigen Band dieser Runde, die ich noch nicht kennen. Der Name verspricht etwas wuchtige Metal lasstiges, tippe ich mal. Aber wenn Metaller auf soft machen, dann kommen sie meistens nicht sehr weit bei mir. Geht das auch mal los?! Ist ja wie 4 Stunden Vorspiel. Wo ist der Metal?! Da, jetzt knallts und dann ist der Song auch schon zu Ende. Nichts für mich.
Die Auswertung der Hauptrunde zeigt einen Schnitt von 3 Punkten. Nicht übel. Und durch einen besseren Track von Crystal Castles, die die auf jeden Fall noch im Gepäck haben, hätte das auch noch höher ausfallen können.
Die Bonustracks wieder einmal im Schnelldurchlauf.
Gefühlte Ewigkeiten habe ich auf das neue Albun der britischen Band Klaxons gewartet. Für Anfang 2010 war es geplant, herausgekommen ist es Ende August und ein paar Tage später riss ich die Folie um das gute Stück ab, drehte meine Anlage voll auf und steckte die Scheibe in den CD-Player. Trotz der schlechen Rezensionen diverser Musikzeitungen, -websites und Leuten aus meinem Umfeld. Play.
Während das aus dem jahre 2007 stammende Debüt-Werk “Myths of the near Future” eine Offenbarung in Sachen New-Rave und allen anderen aktuellen Bands aus dieser Sparte weit voraus war, wurde ich von “Surfing the Void” bitter enttäuscht. 08/15 Beats, 08/15 Gesang und annährend 0% New-Rave ergeben nicht das Album, das ich mir gewünscht hätte. Leider. Denn wo das Erstlingswerk mit Songs wie “Atlantis to Interzone”, “Magick” oder “Four Horseman of 2012″richtig aufs Gas gedrückt hat und mit jeder verstreichenden Sekunde schneller, treibender, großartiger wurde, da plätschert die neue CD nur so vor sich hin. Haben sich die Klaxons früher von der Masse abgesetzt und Musik gemacht, die vielleicht nicht erfolgreich werden würde, so reihen sie sich jetzt ordentlich ein, und veröffentlichen eine Platte, wie sie sich jedes Majorlable wünschen würde. Eine, die auf Erfolg und Gewinn getrimmt wurde. Brit-Pop aus der Koserve, welcher auch von jeder anderen Band hätte gespielt werden können.
Oh man, jetzt habe ich etwas getan, was ich eigentlich nie machen wollte. Ich habe eine Band zerrissen, nur weil sie nicht mehr unbekannt und unerfolgreich sind und bald vielleicht von jedem zweiten gehört werden und im Radio auf Das Ding laufen. So weit ist es also schon gekommen. Das liegt sicher nur an meinem Ärger über das neue Album.
Ich hoffe trotzdem, dass die Klaxons Erfolg haben mit “Surfing the Void” und das zweite Album nur das berühmt schlechte nach einem großartigem ersten Werk ist und sie mit ihrem dritten wieder zu ihren noch jungen Wurzeln zurück finden und ein Album machen, das auch micht zufriedenstellt. Etwas egoistisch von mir, aber man wird ja noch träumen dürfen. Und weil ich an das gute im Menschen glaube, das Cover (eine Katze im Raumanzug) sehr genial ist und einige Lieder doch dazu taugen, als Hintergrund beschallung zu laufen, vergebe ich folgende Wertung, die sich vielleicht nach weiterem hören sogar nach oben verbessert.
Rating:
Zum Abschluss dann aber doch noch mein Lieblingssong der neuen Platte.
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