Vor knapp zwei Monaten habe ich Assassins Creed 2 durchgespielt und gesagt, dass es das beste Spiel war, das ich jemals gezockt habe. Ist auch immer noch. Deshalb habe ich mich auch sehr gefreut, dass kurz darauf Assassins Creed Brotherhood veröffentlicht wurde und ich es mir beim Besuch meiner Freundin in London (wo übrigens Assassins Creed Werbung auf jeder freien Werbefläche in der Stadt zu finden war) gleich zugelegen konnte.
Kaum war ich aus London wieder da, lief auch schon die Xbox und das Spiel wurde eingelegt. Und… … … es ist Assassins Creed 2 nach Rom versetzt. Viel neues gibt es nicht aufzuzählen. Ok, der Assassine Ezio hat einen neuen Feind, der die Stadt kontrolliert, und den wir also schnellstmöglich aus dem Weg räumen wollen. Ezio kann auch ein paar neue Tricks, um seine Gegner möglichst schnell auszuschalten. Außerdem kann Ezio jetzt auch Schüler aufnehmen und diese ausbilden. Diese Nachwuchsassassinen erweisen sich dann oft als sehr nützlich bei einigen Aufträgen. Das wars dann aber auch schon an Neuerungen im Storymodus.
Wie schon gesagt, sind wir in Assassins Creed Brotherhood nicht mehr in der Toscana oder in Venedig unterwegs, sondern im “groß”artigem Rom. Die Stadt ist wirklich riesig und es gibt eine Menge zu entdecken (nicht nur an der Oberfläche, sondern auch in der Kanalisation). Hat man genug Geld verdient, kann man auch diverse berühmten Gebäude kaufen und mit denen dann noch mehr Geld verdienen. Irgendwann hat man dann soviel Geld, dass man garnicht mehr weiß was man damit anfangen soll.
Es gibt zwei Möglichkeiten die Aufträge im Story-Modus erfolgreich zu beende: man bekommt 100% wenn man besondere Ziele erreicht, oder man bekommt 50% wenn man diese besonderen Ziele eben nicht erreicht. Wie David von Zockwork Orange schon sehr schön geschildert hat, ist diese Funktion total bescheiden, weil die besonderen Ziele oft so schwierig sind, dass ich fast behaupten wurde, dass es unmöglich ist alle Missionen auf 100% durchzuspielen. Zum Glück bracht man das dann auch nicht.
Ganz nett dagegen ist der neue Trainings-Modus, in dem man unterschiedliche Hindernisparkure oder Kampfherausforderungen bewälltigen kann. Spielt man solch eine Herausforderung durch, wir die persönliche Bestzeit online eingetragen und mann kann sich mit seinen Freunden vergleichen. Außerdem gibt das einen sehr guten Trainingseffekt für den Storymode.
Das beste an Assassins Creed Brotherhood ist allerdings der neue Multiplayer-Modus. Dort schlüpft man in die Haut eines Abstergo-Schülers (das sind die Bösen) und nimmt an einem Trainingsprogramm mit anderen Schülern teil. Ziel dieses Trainings ist es, die anderen auszuschalten. So steuert man dann durch ein Level, in dem sowohl menschliche Gegner, als auch zahlreiche computergesteuerte Zivilisten unterwegs sind. Dann erhält man einen Auftrag und muss einen anderen Spieler möglichst unauffällig zur Strecke bringen. Schafft man das, ohne vorher selbst Opfer eines Atentates geworden zu sein, gibt dies Punkte, durch die man Lvl. aufsteigt und neue Fähigkeiten erlangt. Da jeder in Spiel gleichzeitig Jäger und Gejagter ist, entsteht viel Dynamik und das ganze macht richtig Spaß.
Fazit: Assassins Creed Brotherhood ist nicht viel mehr als eine Erweiterung des zweiten Spiels. Es gibt kaum Änderungen im Storymodus, aber man kann durch eine wirklich tolle und riesige neue Stadt laufen und die Geschichte von Ezio noch ein bißchen vortsetzen. Das wirklich gute an der Erweiterung ist der Multiplayer-Modus, der mir sicher noch das eine oder andere interessante Match bringen wird. Deshalb gibt es abschließend folgende Bewertung.
Rating: 








kommuniziert