Jetzt wohen ich schon über zwei Jahre hir unten im schönen Stuttgart und muss ganz ehrlich sagen, dass die Schwaben doch so ein paar kleine Macken haben. Ich möchte hier jetzt keine Vorurteile schüren und bestimmt beziehen sich meine Beobachtungen nicht auf alle Leute, die hier unten wohnen, aber eine Tendenz ist doch erkennbar.
So dürfte z.B. über die Landesgrenzen hinaus bekannt sein, dass die Schwaben einerseits ein sehr fleißiger und zielstrebiger Menschenschlag sind, andererseits aber auch sehr sparsam mit ihrem Geld umgehen. Sie sind nicht geizig, wie die Schotten, aber sie drehen schon jeden Cent zwei mal um. Aufgefallen ist das mir heute wieder beim Essen, oder besser gesagt beim Bezahlen, in einem typischen schwäbischem Bierlokal.
Am Nachbartisch saß eine Gruppe von Schwaben. Man sieht einem Schwaben nicht unbedingt gleich an, dass er ein Schwabe ist, aber wenn er den Mund aufmacht, dann hört man es sofort. Diese Schwaben also waren schon etwas vor uns im besagten Lokal und als wir gerade dabei waren unser zweites Bier zu beenden, wollte die nachbarliche Gesellschaft zahlen. Getrennt natürlich. Gleich auf die erste Preisansage der Kellnerin, gabe es eine Antwort, bei der ich mich fast etwas an meinem Bier verschluckte. Die angesprochene Person hatte nämlich Speisen und Getränke im Wert von 19,50€ vertilgt. Die Bedienung war in Ordnung, also konnte man schon etwas Trinkgeld geben, wozu sich 19,50€ gerade zu anbieten. Dachte sich auch die Person die zu zahlen hatte. Also gab sie ordentlich Trinkgeld. “Machen Sie 19,70€.”
Dazu muss man wohl nichts mehr hinzufügen.
Wie haltet ihr das mit dem Trinkgeld?! Gebt ihr welche?! Immer?! Oder nur wenn der Service und das Essen auch vollkommen in Ordnung waren und es nichts auszusetzen gab?! Ich persönlich gebe ja gerne Trinkgeld. Wenn der Service nur so ok war, dann runde ich auf den nächsten vollen Euro auf. War alles Top, kann es auch der übernächste oder überübernächste Euro werden.
So langsam habe ich das Gefühl, dass rund 80% der Spiele für die XBox360 Shooter sind. Zumindest sind 80% der Spiele, die ich für meine XBox habe Shooter. Naja, die sind aber auch verdammt gut. So verhält es sich auch mit Bioshock.
Es ist 1960 und wir befinden uns gerade in einem Flugzeug mitten über dem Atlantik, als dieses abstürzt. Wir überleben und können zu einem Leuchtturm schwimmen, der zufälliger Weise gerade in der Nähe ist. Bei intensiver Untersuchung stellen wir fest, dass dieser Leuchtturm kein normaler Leuchtturm ist, sondern der Eingang zu der Unterwasserstadt Rapture. Da wir, und wir sind Jack btw., nicht wissen was wir sonst machen sollen, betreten wir die futuristische Stadt. Empfangen werden wir von einem gewissen Andrew Ryan, der uns per Videokamera überwacht und über Lautsprecher mit uns Kommuniziert. Er denkt zwar, dass uns die CIA geschickt hat und möchte uns eigentlich töten, aber nebenher erzählt er auch viel von Rapture. Andrew Ryan ist der Erbauer und Gott von Rapture. Zusammen mit den klügsten und kreativsten Menschen aus diversen Ländern der Welt entwarf und baute er die Unterwasserstadt, um sich und einige Auserwählte von korrupten und gieriegen Regierungen sowie Religionen zu erlösen. Rapture sollte ein Ort werden, an dem jeder das verwirklichen kann was er möchte. Jedoch wird einem in Rapture nichts geschenkt. Alles muss man sich erarbeiten. Wer nicht mitmacht fliegt.
Es gibt jedoch einen Gegenpart. Atlas. Auch er nimmt zu uns Kontakt auf und erklärt uns warum das System Ryan nicht funktioniert. Demnach hat sich Ryan nämlich zu einer Art Diktator aufgeschwungen und regiert seitdem Rapture mit eiserner Hand. Wer nicht nach seiner Pfeife tanzt, der verswindet spurlos. Nach und nach bildete sich ein Wiederstand in der Bevölkerung Raptures und in der Silvesternacht 1958 kam es zur Eskalation. Anhänger beider Gruppen gingen aufeinander los. Etwas mehr als ein Jahr später betreten wir Rapture. Natürlich schließen wir uns Atlas an und machen uns auf den Weg die Unterwasserstadt zu verlassen. Doch der Weg führt nur über Ryans Leiche, versichert und die Stimme aus den Lautsprechern. Also kämpfen wir uns in bester Shooter-Manier durch die klaustrophobisch engen Gänge Raptures und putzen weg, was uns in die Quäre kommt. Und das ist reichlich. Das Ende verrate ich nicht, aber ich kann euch sagen, dass es diverse Twists in der Story gibt und ein dunkles Geheimnis, das wir selbst in uns tragen.
Das Rapture, das wir betreten, hat seine beste Zeit hinter sich. Ein Jsahr Chaos haben der Stadt ordentlich zugesetzt. Überall dirngt Wasser hinen, Brände haben komplette Abschnitte zerstört und Plünderungen und Wahnsinn der Bewohner haben für den Rest gesorgt. Rapture ist ein sterbendes Drecksloch. Dabei war die Stadt einmal wohl sehr pompös und modern. Überall endeckt man Fragmente, die an eine einst prunkvolle Zeit erinnern. Das beste was es in den 1930gern gab, das alles war in Rapture im Überfluss vorhanden. Mit ordentlich viel Arbeit und Liebe zum Detail haben die Entwickler von Bioshock eine sehr gaubwürdige und fanzinierende Umgebung geschaffen, in die man sich schon nach wenigen Schritten verliebt, aber vor der man sich mindestens genauso schnell fürchtet. Hinter eder Ecke könnte ein Gegner laueren und von diesen gemeinen Ecken gibt es genug. In jeder Schublade könnte die benötigte Munition liegen und auch Schubladen die man öffnen kann gibt es genug. Verwirrende Lichteffeckte, der metallische Klang von schweren Shritten auf rostigen Stahlplatten und das dauerhafte Glucksen von eindringendem Wassen machen Bioshock zu einem wahren Erlebnis für Augen und Ohren. Aber auch die Gespräche und Kampfschreie der Gegner tragen ordentlich dazu bei.
Gegen wen kämpfen wir eigentlich in dieser verfallenden Stadt der zerstörten Träume 1000 Meilen unter der See?! Gegen die letzten Überlebenden natürlich. Doch diese sind nicht mehr ganz so menschlich, wie bei ihrer Einwanderung in Rapture. Und der Grund dafür hat einen Namen: ADAM. Nein, nicht der von Eva, sondern eine Droge, die dazu entwickelt wurde Menschen etwas übernatürliches zu verleihen. Superkräfte zo zu sagen. Hiervon kommt das Bio in Bioshock. Diese Droge fördert kontrolierte Mutationen und erlaubt es uns z.B. aus unserer Hand Feuerbälle und elektrische Blitze auf unsere Gegner zu schleudern. Doch ADAM ermöglicht es uns auch die Sinne zu schärfen, Schäden besser regenerieren zu können oder Überwachunsgskameras und Shoppingautomaten schneller zu hacken. DOch so nützlich dieses ADAM kling, umso schwerer ist es daran ranzukommen. Denn das Zeug können wir nur gewinnen, wenn wir es kleinen Mädchen aus den Köpfen saugen. Diese kleinen Mädchen, im Spiel auch Little Sisters genannt, sind nämlich von einer unheimlichen Schnecke befallen, die in ihren Köpfen wohnt und sie zwing ADAM zu sammeln. Die kleinen Mädchen laufen als los, zapfen volgedröhnten und toten Mitbewohnern Raptures Blut ab und trinken dieses. Sie Hirnschnecke zersetzt das Blut und erschafft so reines ADAM. Kleine Mädchen dürften für uns eigentlich keine große Arbeit sein, da wir a) groß und stark sind und b) immer mit Waffen durch die Gegend laufen. Doch es gibt da ein Problem. Die little Sisters werden nämlich von Big Daddys bewacht. Das sind Menschen, die in überdimensionalen Taucheranzügen stecken und ganz schön austeilen können. Wollen wir also eine kleine Schwester anzapfen, müssen wir erst den Big Daddy aus dem Weg schaffen, was meistens nicht so einfach ist. Haben wir uns eines Big Daddys entledigt, haben wir wiederrum die Wahl. Wir können a) die kleine Schwester töten, um so an ein Maximum von ADAM zu gelangen, oder b) wir befreien sie von der Hirnschnecke, bekommen weniger ADAM, sind aber der Gute. Diese Entscheidung ist wegweisend. Denn je nachdem wie wir uns in diesen Situationen verhalten, ändert sich der weitere Verlauf des Spiels.
Wie ihr seht gibt es viele Aspekte in dem Spiel, über die ich mich heier noch seitenweise auslassen könnte. Es ist ein unglaublich komplexer Shooter mit einer tiefgründigen Story, die sowohl auf soziale wie auch gesellschaftliche und persönliche Abgründe und grundlegende Fragestellungen eingeht. Und das gefällt mir sehr. Man entdeckt eine Geschichte voller Träume, Hoffnungen und Wünsche und wie diese perversiert abstürzen und im Kampf um das blanke Leben enden. Großartiges Spiel.
Das erste Ticket für die Festival Saison 2011 wurde soeben in den Warenkorb gelegt. Letztes Jahr habe ich eine Pause eingeschoben, aber entweder hatte mir die Lineup der Festivals nicht gefallen, oder ich konnte aus terminlichen gründen nicht hinfahren. Doch nun ist es soweit.
Lange Zeit war ich Dauergast auf dem Hurricane im niedersächsischem Scheesel. Von Bremen aus war das immer ein Katzensprung. 2009 haben wir dann das MELT ausprobiert und es wurde prompt zu einem der besten Festivals, die ich bisher besucht habe. Da ich nun hier im tiefen Süden wohne, geht es dieses Jahr auf das Southside, dem Schwester-Festival vom Hurricane. Berichten zufolge soll es kleiner, gemütlicher und intimer sein. Das Bandprogramm sagt mir bisher auch sehr zu.
The Hives, Foofighters, Chemical Brothers, Klaxons und viele mehr, auf die ich mich rieig freue. Zwar schon alle mal das eine oder andere mal live gesehen, aber einmal mehr geht immer. Außerdem haben auch die Eels einen Auftritt bestätigt. Großer Grund für mich hinzufahren, da ich die noch nie gesehen habe. Man könnte das ganze auch dazu nutzen, um hier nach und nach ein paar Bands (bekannte und unbekannte) vorzustellen, die ich mir definitiv ansehen werde. Kommt hier mal wieder etwas Musik auf den Blog, abseits des großartigen Projekt Hörsturz. (Btw. hier liegt noch ein großer Haufen CD´s, die ich auch endlich mal präsentieren könnte. Sind ein paar schicke Donger bei.)
Naja, wenn die Sterne richtig stehen sollten und dadurch noch der eine oder andere persönliche Kracher für´s MELT zusagt, dann wird das im Sommer auch noch mitgenomen. Das bisherige Aufgebot klingt zwar schon nicht schlecht (zumindest was die elektronische Schiene angeht) aber da muss noch was kommen, damit ich die 500km in den Osten auf mich nehme.
Wie sieht es bei euch diesen Sommer aus?! Nehmt ihr auch Festivals in eure Planung auf?! Oder stehen bei euch noch irgendwelche geoßen Konzerte an. Und was waren eure bisher besten Festivals oder besten Auftritte von Bands auf Festivals?! Immer schön in die Kommentare damit.
Seit The Dark Knight und Heath Ledgers grandiosen Auftritt darin, ist der Joker wohl der beliebteste Comic-Schurke. War klar, dass die Verlage sich da nicht lange bitten lassen und schnell mal einen Sammelband auf den Markt schmeißen, den die gierige Fratze des Jokers schmückt. The Killing Joke binhaltet 4 Comics, von denen 3 den Joker als “Helden” haben.
Der erste Comic ist gleichzeitig der Namensgeber des Sammelbandes und wurde von keinem anderen als Alan Moor persönlich geschrieben. Der Joker ist mal wieder aus Arkham abgehauen und richtet sich in einem verfallenem Vergnügungspark ein. Dorthin entführt er Jim Gordon, um ihn zu beweisen, dass jeder Mensch auf der Welt verrückt werden kann, wenn man ihn nur in eine extreme Situation bringt. Batman ist natürlich dagegen. Nebenher wird erzählt, wie der Joker wahnsinnig geworden ist.
Die zweite Geschichte wird von einem Typen erzählt, der den Batman umbringen will. Verstehe ich nicht und finde ich auch eher schwach.Auch kein Joker Bezug.
Dritte Story, wieder Moor, spielt auch ohne den Joker, dafür aber mit Clayface. Eine Liebesgeschichte zwischen dem Monster-Man und einer Schaufensterpuppe. Und der Batman als Herzensbrecher.
Zum Abschluss gibt es dann noch die erste Joker-Geschichte ever von 1940. Ein Klassiker, der die ganze Beziehung zwischen der Fledermaus und dem Clown ins rollen bringt.
Insgesamt ein sehr schöner Comic, der die Abgründe und psychischen Geisteszustände zweier großer Gegner des Batmans aufzeigt. Vorallem The Killing Joke ist sehr schön gezeichnet. Die Seiten mit Clayface sind eher verschwommen, was sehr gut zu dem Charakter passt. Neben einigen Zeichnungen, auf denen man den Batman lachen sieht, erfährt man auch, wie die Tochter von Gordon in den Rollstuhl kommt. Allein die zweite Geschichte das Bandes, “An Innocent Guy”, senkt das Niveau etwas. Schade.
Wer hier jetzt erwartet, dass der zweite Teil des XBox360 Klassikers sich extrem vom ersten Teil, den ich vor einigen Tagen vorgestellt habe, abhebt, der irrt. Gears of War knüpft genau da an, wo Teil 1 aufhört, mitten im Krieg gegen die gemeinen Locust. Denn die wurden nicht, wie am Ende des ersten Spiels erwartet, vernichtend geschlagen, sonndern schlagen erneut zu. Und jetzt sogar nach stärker als je zuvor. Wir spielen wieder den etwas aufgepumten Soldaten Marcus Fenix. Und wieder sind alle unsere Kumpels aus dem vorherigen Abenteur dabei, sogar noch ein paar mehr. Und wieder geht es darum, möglichst viele der Feinde auszuschalten.
Es wird mindestens genauso viel geballert wie im ersten Teil, wenn nich sogar ebißchen mehr. Denn jetzt können wir viel größere Waffen tragen, die schneller, weiter und durchschlagkräftiger schießen als die, die wir bisher hatten. Nichts neues soweit. Das Leveldesign ist wieder großartig und auch die Grafik wurde etwas aufgemöbelt, was wirklich schick aussieht. Das Gameplay bleibt auch identisch. Wieder ist die Deckung unser bester Freund. Und unsere mit uns kämpfenden Freunde sind auch nicht schlecht. Sie sind sogar so gut, dass sie mir teilweise auf die Nerven gingen. Kaum betritt man einen neuen Raum oder eine neue Kampfzone, stürmen die Kamaraden hinein und knallen alles ab, was sich bewegt und man selbst kommt kaum dazu den Abzug zu drücken. Ein weiteres neues Feature ist das, dass man den Gegnern jedes Körperteil abschießen kann, um sie dadurch zu verlangsamen und sich einen Vorteil zu verschaffen.
Eine Verbesserung zum ersten Teil sind einige Fahrzeug-Abschnitte, die für Abwechslung sorgen. Mal ist man mit einem großen Panzer, mal mit einem Jeep unterwergs und nutzt die montierten Geschütze, um der Übermacht an Gegnern zu dezimieren. Später kann man sogar die Fahrzeuge der Locust, die mehr lebendig als mechanisch sind, nutzen, und damit ordentlicht Unfug treiben. Das bringt ordentlich Laune, kann aber auch nicht dazu motivieren, das Spiel öfter als 1x durchzuspielen. Am Ende haben wir wirder millionen Schuss an Munition verballert, tausende (ohne scheiß, tausende(!!!) es wird mitgezählt) von Gegnern gekillt und die Menschheit gerettet. Doch für lange kann das nicht sein, denn für den Herbst dieses Jahres ist schon der dritte Teil angekündigt.
Den Multiplayer kann ich leider nicht bewerten, da ich bisher keine ordentliche Partie zu stande bekommen habe. Ich gehe aber nicht davon aus, dass es aussichtsreicher als beim ersten Teil wäre. Was jedoch ein Lichtblick ist, ist wieder einmal der Co-Op-Modus, denn ich sicher noch mit jemanden an- und durchzocken werde. Wie ich jedoch die 1750 ausgeschriebenen Gamescore Punkte erreichen soll, ist mir immer noch schleierhaft, denn nachdem ich das Spiel im Solo-Modus auf der zweithöhsten Schwierigkeitsstufe durchgespielt habe, habe ich gerade einmal 250 Punkte gesammelt.
Rating:
Ein witziger Abschnitt des Spiels, von dem ich hier noch kurz erzählen möchte, spielt innerhalb eines gigantischen Wurmes. Dieser Wurm wird von den Locust dazu eingesetzt, um die menschlichen Städte zu untergrben und im Erdboden zu versenken. Es kommt im Laufe des Spiels zu dem unglücklichem/glücklichen Umstand, dass wir von diesem Wurm gefressen werden. Wie Pinoccio in dem Wal, überleben wir aber das Abendessen und müssen zusehen, wie wir aus dem Ding wieder entkommen. Am besten wäre dabei noch, wenn der Wurm dabei draufgeht. Als schießen wir uns durch die Innereien des Wurmes, bis uns das Blut bis zum Hals steht (in dem Level bin ich einige Male im Wurmblut ertrunken). Am Ende schneiden wir die zahlreichen Herzen des Wurmes mit unserer Kettensäg in Stücke und werden, etwas blutverschmiert, aus dem Wurm gespült.
Samstag, im Elektronik-Fachgeschäft, ist mir ein Produkt aufgefallen, von dem ich niemals gedacht hätte, dass sich jemand trauen würde sowas auf dem Markt zu bringen. Klar ist es praktisch und klar kann damit sicher jeder umgehen, aber ich frage mich, wer sowas braucht.
Ich spreche von dem Bosch-IXO-Vino, einem aufsatz für den kleinen Akkuschrauber, mit dem man (angeblich) in null Komma nichts jede Weinflasche geöffnet bekommt. Schön und gut, aber Leute, seriously?! Einen Aufsatz für einen Akkuschrauber zum Öffnen von Weinflaschen?! Ist das euer Ernst?! Hättet ihr nicht lieber Geld und Brainpower in andere Produkte stecken können, die unser Leben wirklich verbessern und vereinfachen, anstatt dem Ding hier?! Jungen, junge, mir fehlen wirklich die Worte.
In dem angehängten Video könnt ihr euch selber ein Bild von Produkt und Funktionsweise machen. Und was ihr davon haltet, würde mich sehr interesseiern. Würdet ihr euch so ein Ding anschaffen, oder besteht ihr darauf euren Wein mit Muskelkraft zu öffnen, damit man auch weiß, dass man was geschafft hat, bevor man sich betrinkt?!
Und wieder einmal lag es an mir die Welt zu retten. Da gerade kein anderer wollte, schlüpfte ich in die Haut von Marcus Fenix, eines mit c.a. 150kg Muskeln bepackten Soldaten, und begab mich in den Krieg gehen die menschenähnlichen Locust. Denen war es nämlich zu eng unter der Oberfläche eines von Menschen beiedelten Planeten geworden, weswegen sie nach oben drängten. Aber frei nach dem Motto “es kann nur einen geben”, musste ich dafür sorgen, dass das auch so bleibt. Also schnell das Maschinengewehr mit integrierter Kettensäge geölt, ein paar alte Kamaraden eingepackt und auf in den Kampf.
Ballern, ballern und nochmals ballern. Das ist es, was ihr in Gears of War für die XBox360 zu tun habt. Mal in zerfallenen Häusern, mal zwischen zerfallenen Häusern, mal auf offener Straße und auch mal in unterirdischen Tunnelsystemen. Hauptsache ihr lasst den Baller-Knopf nicht los, und metzelt alles nieder was euch vor das Zielkreuz kommt. Um Munition braucht ihr euch überhaupt keine Sorgen zu machen, denn die ist reichlich vorhanden auf eurem blutigem Pfad. Und falls es dann doch mal eng wird, wird schnell die Kettensäge angeworfen, mit der ihr die Gegner dann in hantliche Portionen zerstückeln könnt. Bei soviel geballer und gesäge ist natürlich klar, dass Unmengen an Blut fließen. So viel, dass das Spiel nie in Deutschland erschienen ist.
Da eure Gegner nicht ganz hilfolos sind (dumm sind sie schon, da sie immer wieder auf den gleichen Stellen auftauchen) und auch ordentlich zurückballern, ist es für euch wichtig in Deckung zu gehen. Dies ist auch das coolste Element des ganzen Spiels, denn ihr könnt euch hinter alle Objekte schmeißen, die irgendwie nach Schutz aussehen, und dann durch geschicktes Auf- und Abtauchen eure Feinde aus der Deckung heraus eliminieren. Außerdem regeneriert ihr auch Lebensenergie, wenn ihr euch aus dem Kugelhagel zurückzieht und etwas durchatmet.
Wie oben schon erwähnt, seid ihr nicht ganz alleine unterwegs. Bis zu 3 Kammaraden unterstützen euch im Kampf, geben euch deckung oder retten euch das Leben, wenn ihr dann doch mal zu viele Kugeln abbekommen habt. Das Spiel ist schon als Horror-Shooter ausgelegt, da die Locust ganz schön häßlich aussehen und es den einen oder anderen Schockmoment gibt. Da ihr jedoch so viel Munition verballern könnt, dass alle Rohre glühen, sind die Sockmomente schnell überwunden und die Gegner in blutigen Nebel verwandelt.
Zum einmal durchspielen gefiel mir Gears of War ganz gut, aber ich denke nicht, dass ich es nochmal, in absehbarer Zeit, alleine spielen werde. Momentan sitze ich noch mit einem Kumpel dran, um es im Co-Op Modus zu beenden. Dieser ist bei dem Spiel wirklich gut gelungen, da man, vorallem auf einem hohen Schwierigkeitsgrad, darauf angewiesen ist, sich gegenseitig Deckung zu geben und Taktiken auszuarbeiten, wie man an die gegnerischen Stellungen herankommt und diese ausschaltet.
Wem die Kampagne nicht ausreicht, der kann sich noch in einem der zahlreichem Multiplayer-Modi beweisen, die über XBox live mit Spielern aus der ganzen Welt bestritten werden können. Ich habe es versucht, aber es machte mir keinen Spaß, da die ganzen Freaks/Profis (je nachdem wie man es nimmt), die das Spiel seit Jahr und Tag zocken, so gut sind, das man selten länger als 20sek am Leben bleibt.
Die Grafik ist gut, aber da das Spiel von 2006 ist, natürlich nicht mehr auf aktuelem Stand. Das Leveldesign dagegen ist wirklich vorzeigbar. Die zerstörten Häuder und Städte, unterirdische Hölensysteme oder der Hohgeschwindigkeitszug, auf dem man dann den Endgegner erledigend darf, machen schon was her und sind voller Details, die einen wirklich abtauchen lassen. Richtig gut sind auch die Dialoge zwischen den Charakteren. Zwar sind diese nicht besonders gehaltvoll und auf deutsch nicht wirklich zu empfehlen, jedoch ist die englische Ausgabe tadellos und sehr stimmig. Das ewige geballer geht einem jedoch schnell auf die Nerven und das simple Vorgehen (Deckung suchen, ballern, weiterlaufen, Deckung suchen, ballern, …) ist irgendwann auch sehr eintönig und nicht besonders abwechslungsreich. Den online Modus kann man als Anfänger vergessen und nach einem mal Druchspielen, was etwa 10h gedauert hat, habe ich gerade einmal 130 von 1250 Gamescore Punkten des Spiels vreigeschaltet. An den Rest komme ich dann, wenn ich das Spiel auf höheren Schwierigkeitsstuffen durchspiele, oder mich im Multiplayer beweise. Keine sehr motivierenden Aussichten in meinen Augen.
Rating:
Den zweiten Teil des Spiels habe ich auch bereits durch. Den Bericht dazu gibt es dann die Tage.
Was diese Fuchse von Japanern doch immer wieder für Techniksachen aus der Hosentasche zaubern. Seht euch mal diese neue Robotergeneration an. Die sehen fast aus wie richtige Menschenkinder, die so tun, als wären sie Roboter. Teilweise sind die Bewegungen schon ganz flüssig, aber dann hin und wieder ruckelt es doch noch ein wenig. Noch ein paar Jahre und Roboter werden nicht mehr von uns unterscheidbar sein. Gruselig.
Bevor ich hier lange rumlaber und dann doch keiner versteht worum es geht oder ich gleich mehr als 3/4 des Filmes verraten habe, lehnt euch doch eine Sekunde zurück und drückt bei diesem praktischen Youtube-Player auf Play.
Jetzt wißt ihr Bescheid und mir bleibt nur krass zu sagen. Ein wirklich atemberaubender Film, der einen 90min gefangen hällt und man trotzdem hinguckt, obwohl man manchmal garnicht hingucken möchte. Es gibt eigentlich nicht viel zu sehen, aber der mir bis dahin fast unbekannte James Franco, macht seinen Job so großartig, dass es wie ein riesiges Feuerwerk wirkt. Was der Typ alleine über sein Gesicht rüberbring ist eine wucht.
Was wohl am Ende der 127 Stunden passiert, kann man sich schon fast denken. Aber denkt daran, der Film basiert auf einer wahren Geschichte, also erwartet nichts abgefahrenes, wie dass der Typ sich den Knochen bricht, sich dann mit einem stumpfen Multitool aus China den Arm abschneidet, aus der Spalte rauswandert und heute wieder Klettern geht. Außerdem würde mir meine Freundin doch nie solche Filme empfehlen, weil sie genau weiß, dass ich davon Wochenlang Alpträume habe.
Ganze 4 Runden habe ich pausiert und keinen eigenen Beitrag zum Projekt Hörsturz von Beetfreeq geschrieben. Torotzdem habe ich immer wieder fleißig mitgelesen und so manches nettes, aber auch grausames Liedgut dabe entdeckt. Heute wird es mal wieder Zeit, dass ich die Ohren spitze und in die Tasten haue. Hier also, ohne langes Vorgeplenkel, mein Beitrag zu Hörsturzrunde No. 37.
cimddwc geht mit einem Klassiker an den Start. Jedoch in einer Version, die ich noch nicht gehört habe. Dieser Blues nimmt dem ganzen Song den Drive raus und genau davon lebt das Lied doch. Schade, aber für Blues-Versionen von Rock-Songs bin ich wohl noch nicht reif.
Nächster Versuch. Was ist das denn für eine Sprache?! Klingt exotisch nordisch. Sollen das etwa Schweden sein, die mal in ihrer Landessprache singen?! Gab es sowas schon mal?! Na ja, ist an dieser Stelle aber auch egal. Der Song plätschert so vor sich hin un ich bleibe irgendwie nicht dran hängen. Heißt aber nicht, dass ich ihn schlecht finde. Könnte jedoch besser sein.
Irgendwie merkt man an der Auswahl der Songs, dass wir noch Winter haben. Alle so melancholisch angehaucht. Auch der hier. Ich bin da mehr so ein Sonnenschein.
Schon mal was von Apocalyptica gehört?! Die können das besser. Und da ich nicht gerade mit Würfeln vor einem Charakterbogen sitze, macht mich das hier nur bedingt an.
War eine super Idee, die Anzahl der Pflichtsongs auf 10 aufzustocken, so fällt mir das Zusammenrechnen deutlich einfacher. 1,65 Punkte gibt es diesmal im Schnitt. Nicht gerade das beste Ergebnis. Ich schiebe es mal auf das Wetter. Jetzt noch die Bonussongs im Schnelldurchlauf.
Und jetzt endlich zu meinem Vorschlag für die kommende Runde. Mit dem Song, den ich ausgesucht habe, wolle ich euch alle nur darauf hinweise, dass der gute Konna heimlich in einer Band singt und uns das noch garnicht mitgeteilt hat. Dabei sind die total gut.
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