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gzockt: Dead Space

“Komm, wir nehmen Resident Evil, stecken es in ein Raumschiff und nennen das Spiel dann Dead Space!” “Ja, super Idee!”

So, oder so ähnlich zumindest, muss ein Dialog zwischen zwei Entwicklern ausgesehen haben, als sie nach einer neuen Spielidee gesucht haben. Und was soll ich dazu sagen?! Großartig, Jungs. Dead Space für die Xbox ist einfach ein wahnsinnig bgeisterndes Spiel, das vor Atmostphäre nur so tropft. Und mit Atmosphäre meine ich Angst. Vielleicht hätte ich es nicht unbedingt in kompletter Finstrnis und mit dem Sound direkt auf dn Ohren spielen sollen, aber die Panikatacken waren es wert.

Worum geht es?!

Die USG Ishimura, ein Bergbauraumschiff, das Asteoriden nach Rohstoffen ausbeutet, sndet seit Tagen keine Nachrichten mehr. Wir, a.k.a. Isaac Clarke und einige unserer Kollgen, werden losgeschickt, um das Problem zu beheben. Beim Anflug auf den Giganten fällt auf, dass auf der Ishimura kaum Lebenszeichen zu erkennen sind, was jedoch bei knapp 1000 Mann Besatzung zu erwarten wäre. Plötzlich gibt es ein Problem auf dem eigenen Raumschiff und es muss auf der Ishimura notlanden. Es blibt der Crew nichts anderes übrig, als die Ishimura nach Ersatzteilen zu durchsuchen. Schon nach wenigen Metern gibt es die erste Begegnung mit einem der Bewohner des Brgbauraumschiffs, oder besser gesagt, mit dem was von ihm übrig ist. Die Gruppe wird von einem Monster angegriffen, das im Handumdrehen zwei unserer Kollegen erledigt. Wir werdn vom Rest der Gruppe getrennt und müssen uns von nun an alleine durchschlagen.

Nach und nach erkunden wir das Raumschiff und kommen dahinter, was mit der alten Crew passiert ist. Nebenher müssen wir uns gegen Weltraumzombies und anderes Getier verteidigen. Es entwickelt sich eine sehr spannende Geschichte über Wissenschaft, Ethik und Religion. Als wäre das alles nicht genug, bgegnet uns Isaacs Frau, die schon länger verschollen war und von der er dachte, dass er sie nie wieder sehen würde. Was hatt das wohl alles miteinander zu tun?! 12 Level (und knapp 12 Stunden Spielspaß) bleiben uns Zeit die zahlreichen Rätsel zu lösen.

Gameplay:

Dead Space ist ein typischer 3rd-Person-Horror-Shooter. Mit der Kamera leicht rechts oben über dem Spielercharakter versetzt, laufen wir durch die engen Gänge des riesigen Raumschiffs. Zahlreiche Elemente lassen an Rollenspiele erinnern, indem wir z.B. an Automaten Gegenstände einkaufen oder unsere Waffen aufbessern können.

Vergleichbar ist das Spiel mit den letzten Beiden Teilen der Resident Evil Reihe. Schrecken und Schockmomente lauern hinter jeder Ecke. Man hat fast ständig Gänsehaut, wenn man durch einen finsteren Gang schleicht, den nur ein paar LED´s beleuchten und plötzlich etwas hinter den metallenen Wänden herkriechen hört. Wenn dann direkt vor einem ein Lüftungsgitter aus der Wand fliegt und sich daraus eine Geifer triefendes Monster erhebt, dann packt einen schon mal die Panik und der Puls ist schnell auf 160.

Besonderheiten:

Neben der tollen Stimmung macht das ganze Setting schon was her. Enge Gänge, allerlei High-Tec und hin und wieder Außen-Level, in denen man sich durch den luftleeren raum gleiten lassen kann, machen das Spiel zu einem sehr rundem Paket. Wirklich gut sind auch die zahlreichen Waffen, mit denen man sich gegen die nicht übermäßig plazierten Gegner verteidigen muss. Dies sind nämlich keine Projektilwaffen, sindern Laser, mit denen man die Monster Stück für Stück auseinander schneiden kann. Zusätzlich gibt es noch ein Element, das die Geschwindigkeit einzelner Gegner reduziert. So kann man gut zielen, bevor man erst Beine, dann Arme und Kopf fachmännisch abtrennt.

Außerdem interessant und lustig sind ein paar Minigames, mit denen man sich zusätzliche Ausrüstung (und die ist knapp bemessen in dem Spiel) verdienen kann. So muss man z.B. in der Schwerelosigkeit eine Art Basketball spielen und möglichst viele Punkte erzielen.Die Grafik ist mal wieder höchster XBox-Standard und auch die detailreichen Spielstätten können überzeugen.

Schwächen:

Schwächen gibt es eigentlich keine. Das einzige, was mir etwas negativ aufgefallen ist, sind die wenigen Zwischen-Endgegner (da gibt es bei Resident Evil deutlich mehr), die jedoch teilweise extrem schwierig zu besiegen sind. Außerdem ist der Endgegner mMn deutlich zu einfach.

Fazit:

Ein toller Shooter, bei dem es mich hin und wieder wirklich gegruselt hat. Ein bißchen ekelig ist das Spiel an einigen Stellen auch und wer kein Pixel-Blut sehen kann, der sollte vielleicht in Schwarz-Weiß spielen. Die Story ist zwar sehr gut, aber leider nicht so vielschichtig, wie z.B. die von Bishock.

Rating: ★★★★★★★★☆☆ 

Der zweite Teil des Spiels ist bereits aus UK zu mir unterwegs. Und während ich warte, gibt es hier noch mal ein paar bewegte Bilder des Vorgängers.

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Projekt Hörsturz Vol. 39

Kaum zu glauben, dass schon wieder zwei Wochen rum sind. Aber wie einer meiner Lieblingssprüche sagt, “Kalender lügen nicht”, ist es wirklich schon wieder so weit. Das heißt auch, dass ich endlich meinen Beitrag für das Projekt Hörsturz schreiben muss, denn der BeetFreeQ steht schon mit der nächsten Runde in den Startlöchern. Vol. 39 steht mal wieder unter einem ganz besonderem Stern, nämlich Instrumental. Also nur Songs ohne Gesang. Mal sehen, was da so bei rum kommt. Ohren auf.

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Ludovico Einaudi – Fuori dal mundo (von Konna)

Wir beginnen mir was klassischem. Ich stehe ja so schon nicht auf langsame Musik, und wenn dann nicht noch jemand dabei rumsäuselt, wird es nicht besser. Nicht so meins.

Rating: ★☆☆☆☆ 

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Explosions In The Sky – Your Hand In Mine (von Khitos)

Wann kommen wir denn endlich aus diese depressiven Jahreszeit heraus und wann wir die Musik endlich wieder fetziger?! Frage für einen Freund.

Rating: ★☆☆☆☆ 

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Boards of Canada – Skyliner (von Fabian)

Das ist spacig interessant. Klingt wie aus nem billigem Film aus den 80gern.

Rating: ★★☆☆☆ 

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Goblin – Tenebre (von Heiko)

Man hätte ja schon mal erwähnen können, dass hier einfach jemand dreist von Justice geklaut hat. Und das hat eigentlich schon fast nichts mehr mit sampeln oder remixen zu tun.

Rating: ☆☆☆☆☆ 

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Moby – Shot In The Back Of The Head (von Konzertheld)

Moby?! Das ist doch dieser weiche FatBoySlim.

Rating: ★☆☆☆☆ 

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Red Snapper – They’re Hanging Me Tonight (von beetFreeQ)

Ist das ein musikalischer Angelausflug?! Mit einigen netten Aspekten, aber auch einigen Längen. Glaub bereits jetzt, dass diese Runde nichts für mich ist.

Rating: ★★☆☆☆ 

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Unleashed – Across The Open Sea (von Fini)

Lgerfeuerromantik, doch da fehlt noch eine Portion Knallfrösche.

Rating: ★☆☆☆☆ 

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Daniel Olsén – Me And My Paper Plane (von David)

Sorry, auch wenn der Link von David kommt, aber ich lade nichts runter.

Rating: ☆☆☆☆☆ 

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François de Roubaix – Dernier domicile connu (von beam)

Das kommt mir auch verdammt bekannt vor, oder irre ich mich?!Jedoch zu viel Flöte oder akkordeon.

Rating: ★★☆☆☆ 

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Late Of The Pier – VW (von Kamil)

Wenn ein Track wie VW schon so klingt, was passiert dann wohl, wenn Late of the Pier anfangen ihre Songs “Prosche” oder “RS8″ zu nennen.

Rating: ★★★★★ 

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Was zeigt uns diese Runde?! Instrumental ist nichts für mich. Größtenteils. 1,5 Punkte im Schnitt sind der Beweis. Bonussongs gibt es wie gewohnt im Schnelldurchlauf.

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Und jetzt zum schwierigem Teil des ganzen, einen Song für die nächste Runde raussuchen. Mal sehen, was das CD-Regal so hergibt. Ah, fündig geworden und mit Skandinaviern gab es immer ordentlich Punkte. Fever Ray – When I Grow Up

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kamils Spätzle-Schule

Ich will hier jetzt nich oberlehrerhaft einen draufmachen, aber trotzdem kann ich behaupten, dass ich gestern viel über die Spätzle-Kochkunst gelernt habe. Ein Arbeitskollege hatte nämlich eingeladen, uns, den Nichtschwaben, mal zu zeigen, wie man vernünftig Spätzle kocht. Und da ich schon mehr als 2 Jahre hier unten bin aber noch nie selbstständig Spätzle gemacht habe (die von der Frischhaltetheke zählen nicht), konnte ich zu diesem Angebot natürlich nicht nein sagen.

Der perfekte Teig

Das A und O guter Spätzle ist natürlich der Teig. Und der ist garnicht so schwer. Pro Person, die von den Spätle satt werden soll, kann man ein großes Ei, 100g Mehl und ein Teelöffel Salz rechnen. Das ganze ordentlich vermengen und nach Bedarf Wasser hinzufügen, damit sich der Teig besser rühren lässt. Jedoch vorsicht mit dem Wasser, damit der Teig nicht zu flüssig wird. Hatt man ordentlich gerührt (mit einem Mixer, oder Schneebesen) entsteht nach ein paar Minuten ein homogener Teig, der keinerlei Klumpen aufweist. Sind jedoch Klumpen im Teig, sollte man noch etwas weiter machen. Simpel, oder?! Ich habe mir sagen lassen, dass es noch Rezepte gibt, bei denen feingehackte Blutwurst oder Leber dem Teig beigemengt wird. Wir beließen es gestern jedoch bei der klassisch fleischlosen variante.

Dann hat man es schon fast geschaft. Alles was man noch braucht ist ein großer Topf voll kochendem Wasser und ein paar Werkzeuge, mit denen man die Spätzle formen kann. Wir haben gestern das ganze Sortiment ausprobiert. Exklusiv gibt es hier eine Bewertung der einzelnen Methoden.

Der Spätzle-Shaker

Anja hatte ihn erst kürzlich vorgestellt und gestern fertigte ich damit meine ersten Spätzle. Der Spätzle-Shaker ist eine Plastikflasche, in der zwei Metallkugeln sind und die durch einen Deckel verschlossen wird, der einem groben Sieb gleicht. Man tut alle Zutaten für den Teig (die praktischerweise in Mengenangaben auf der Flasche stehen) in den Behälter und fängt ganz Cocktail like an zu shaken. Klingt easy. Der Nachteil ist jedoch, dass, sobald der Teig etwas fester wird, er die Kugeln verklebt und das dann mit dem Shaken etwas schwierig wird. Und auch das Herausdrücken des Teiges in Spätzleform in das heiße Wasser ist nicht so einfach. Erstens werden die Dinger total unförmig und zweitens bekommt man garnicht den ganzen Teig aus der Flasche.

Rating: ★☆☆☆☆ 

Der Spätzle-Schaber

Das Ur-Werkzeug bei der Spätzleherstellung. Der Schaber besteht aus zwei simplen Teilen: einem Holzbrett, das an einem Ende einen Griff und am anderen abgeflacht ist, und einem Schaber, vergleichbar mit einem Spachtel. Beides benetzt man mit kaltem Wasser, damit der Teig besser flutscht, und legt einen Klumpen Spätzlemasse drauf. Dann setzt man den Schaber am vorderen Ende (dem, abgeflachten, was dem kochendem Wasser nahe ist) an und zieht ihn über den Teig zurück. Dabei drückt man den Teig flach und hat man die gewünschte Breite erreicht, sticht man den Teig ab und befördert ihn mit Schwung in den Topf. Klingt etwas kompliziert, deshalb hier Anschauungsmaterial.

So schnell ung gleichmäßig wie die Frau im Video haben wir es natürlich nicht hinbekommen, aber auch bei uns lief es nicht schlecht und nach 50 Jahren Hausfrauenerfahrung, hätten wir das sicher auch so gut drauf. Wenn auch technisch etwas kompliziert, doch eine sehr spannende Art Spätzel herzustellen.

Rating: ★★★☆☆ 

Der Spätzle-Hobel

Der Hobel ist vergleichbar mit einer Käsereibe. Nur mit größeren Löchern. Man let ihn quer über den Topf, platziert einen Bollen Teig drauf und danstreicht man den Teig durch die Löocher in den Topf. Super einfacht. Was dabei entsteht sind jedoche keine Spätzle, sondern Knöpfle, also kurze Spätzle. Für mich die enfachste und schnellste Art Masse zu produzieren.

Rating: ★★★★★ 

Der Spätzel-Schwob

Der Schwob ist eigentlich eine Überdimensionierte Knoblauchpresse. Teig rein, pressen und unten kommen die Spätzle raus. Klingt auch einfach, konten wir aber gestern leider nicht ausprobieren, da wir keinen Teig mehr hatten. Da ich aber selber einen Spätzle Schwob besitze, hole ich doe Prozedur sicher mal nach und kann dann auch eine Wertung abgeben.

Womit haben wir die Spätzle eigentlich gegessen?!

Naja, aus eingien haben wir Kässpätzle gemacht. Für die Nichtschwaben: Nudelauflauf mit viel Käse und Zwiebeln. Die anderen haben wir entweder mit Linsen und Seiten (Bockwürstchen) oder mir Putengeschnezeltem in Rahmsoße gegessen. Ein sehr schöner und lehrreicher Abend. Aber ich werde jetzt sicher erstmal ein paar Tage keine Spätzle mehr sehen können.

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10 Fakten

So ein Blog-Stöckchen hatten wir hier ja schon lange nicht mehr. Ich glaube, dass in letzter Zeit sowieso nur ganz wenige Stöckchen in diesem Internet unterwegs waren. Aber jetzt ist wieder eins aufgetaucht und Rooby hatt es mir an den Kopf geworfen. Es geht darum 10 Fakten über mich selbst zu veröffentlichen, die ihr noch nicht kennt. Ok, einige kennen sie schon, aber der Großteil meiner weltweiten Leser sicher nicht. Also festgehalten.

1] kamil ist 200 cm groß. Ohne Scheiß.

2] kamil wiegt 88kg. Auch ohne Scheiß.

3] kamil ist studiert und besitzt ein Diplom. Auch wenn man das manchmal nicht glauben kann, aber so siehts aus. Ich bin diplomierter Wirtschaftsingenieur und mein Abschlusszeugniss war eigentlich sehr gut. Das hätte man in der Grundschule noch nicht so erwartet, da es dort nur eine Empfehlung für die Gesamtschule gab. Aber man sehe und staune, was Motivation und Disziplin alles so erreichen können.

4] kamil hat eine nerdige Seite. Und das ist auch gut so. Ich lese unglaublich gerne Comics, sowie Fantasy- und SIFI-Literatur. Manchmal mag ich es Stunden lang apatisch vor der Xbox zu hocken. Das dürften die regelmäßigen Leser hier schon mitbekommen haben. Was ihr aber sicher noch nicht wisst ist, dass ich einer recht umfangreiche Sammlung an diversen Brettspielen haben, die gerne mal rausgeholt werden. Außerdem habe ich eine Rollenspiel-Vergangenheit und damit meine ich P&P. Angefangen mit DSA, über Cthulhu bis Warhammer Fantasy war alles dabei. Ich würde es gerne wieder aufnehmen, aber leider fehlen mir dazu die Leute und die Zeit.

5] kamil hat ein Fahrrad, dass ist älter als er selbst. Das habe ich in Bremen für eine Kiste Bier erworben und es ist noch in tadellosem Zustand. Leider steht es gerade bei meinen Eltern. Aber auch hier in Stuttgart habe ich eins, das etwa an mein Alter rankommen dürfte.

6] kamil trennt seine Wäsche nach weiß, bunt und Hemden fürs Büro.

7] kamil hat 13 Paar Schuhe. Unzählige Hosen, Shirts, Pullover, Hemden und Jacken. Zum Glück auch einen Kleiderschrank, der das alles fasst.

8] kamil macht lieber Backpacker- als Pauschalurlaub. Ich könnte nier länger als 3-4 Tage an dem gleichen Strand rumliegen, geschweige denn 2 Wochen. Vielleicht bin ich dafür aber auch einfach noch zu jung. Und wenn ich Urlaub mache, dann lieber im norden als im Süden. Sieht man an den letzten Stationen. Dänemark, Schottland und Island. Im April geht es erstmal nach Süd/Wes-England und Wales.

9] kamil mag keine Hausarbeit. Überlege schon lange eine Putzhilfe zu angagieren.

10] kamil ist mit der Gesamtsituation zufrieden.

Jetzt wisst ihr Bescheid. Nun dürfen Fr. Elfentanz, Anja und wer noch so will sich an diesem Stöckchen beidenen.

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Kohltour

Ich war vergangenes Wochenende in Bremen und habe dort an etwas teilgenommen, was bestimmt viel nicht kennen. Zumindest bin ich mit sicher, dass es die Leute nicht kennen, die südlich des Weißwurstäquators leben und der beginnt bei Hannover. Deswegen passt auf, denn ihr könntet gleich kulturell weitergebildet werden. Kamil hat am Wochende nämlich ein Kohltour gemacht, was aber überhaupt nichts mit Fahradfahren zu tun hat.

Ein Kohltour hat man dann, wenn sich ein Gruppe von Leuten (Anzahl kann deutlich variieren) zusammenfindet und gemeinsam auf wanderschaft geht. Die Leute können Freunde, Arbeitskollegen, Fußballvereinskamaraden oder sonstige Halunken und Halunkinnen sein. Hauptsache man bekommt einige zusammen und alle sind gut drauf. Hat man also eine Gruppe zusammen, zieht man los. Da losziehen an sich aber langweilig ist, braucht man einen Weg, ein Ziel und Verpflegung.

Die Verpflegung:

Damit alle gut gelaunt bleiben und das oft schlechte nordische Wetter über sich ergehen lassen ohne zu mosern, braucht man natürlich Sprit. Kein Bleifrei, sondern möglichst hochprozentiges. Und das tut man dann in einen Bollerwagen. Sehr beliebt ist farbiger Alkohol. Grüner, Roter oder Schwarzer. Extrem süß und nicht zu heftig. Denn man muss aufpassen, da auf einer Kohltour viel und oft getrunken wird. Bier darf natürlich auch nicht fehlen. Zusätzlich finden manchmal einige Knabbereien den Weg in den Bollerwagen, darunter Brezeln, Käse- und Wursthäppchen.

Der Weg:

Der Weg ist das Ziel, wussten schon die alten Griechen und so wissen das heute auch noch viele andere. Also muss man sich dafür auch was einfallen lassen. Bremen hat da einen großen Vorteil: die Weser. Zwar wandert man nicht auf der Weser, aber direkt daneben. Und das ist schön, wenn es nicht gerade wie aus Eimern regnet. Aber auch wenn es regnet kann es schön sein, wenn man sich den Weg schön trinkt. Mit forsch polterndem Bollerwagen, einem Lied auf dem Lippen und der Freude im Herzen läuft man gegen Nachmittag los, um je nach Kondition einige bis mehrere Kilometer zurückzulegen. Eine Besonderheit der Wanderung ist jene, dass man an jeder Kreuzung oder Weggabelung, die man überschreitet, einen Kurzen trinkt. Dazu hat man sich vorher vorbereitet und sich Schnapsgläser mit einem Henkel besorgt. Diese Schnapsgläser hängt man sich mit einem Band um den Hals, damit man nicht an jeder Kreuzung oder Weggabelung erstmal nach seinem Pinnchen suchen muss, sondern es sofort parat hat. Unterwegs können auch diverse Spielchen eingesetzt werden, um die Stimmung weiter zu verbessern und den Schnaps zu vernichten.

Das Ziel:

Das Ziel jeder Kohltour sollte ein Lokal sein, das Grünkohl und Bier anbietet. In diesem Lokal findet sich die Gruppe letztendlich ein, um zu speisen, denn nach der vielen frischen Luft, den vielen zurückgelegten Kilometern und dem vielen vielen Schnaps, hat man gewaltigen Hunger. Eine ordentliche Portion Grünkohl mit Kassler, Kochwurst und Pinkel ist da die beste Abhilfe. Mhhhh, Grünkohl.

Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, ist solche eine Kohltour anstrengend, aber super lustig. Da man schon gegen Nachmittag losläuft und am Schnaps nicht spart, wird man auch nicht alt am Abend. Aber das ist auch gut so.

Wenn es noch Fragen zur Kohltour und dem ganzen drumherum eurerseits gibt, fragt den Kohlmeister. Und damit meine ich mich.

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Boys Noize – 1010

Yes, neues von Boys Noize. Zwar gab es erst letztes Jahr das neue Soloalbum, das ist aber noch lange keint Grund nicht 2011 schon wieder was vom eigenem Label zu veröffentlichen und Super Acid auf den Markt zu schmeißen. Mehr Techno geht immer. Boys Noize für mich auch bisher der einzige richtige Grund zum Melt! zu fahren. Ok, the Streets gehen auch klar, vorallem jetzt, da bekannt ist, dass sie sich dieses Jahr noch trennen werden.

Naja, da der Sampler auf gerade einmal 1500 Einheiten weltweit begrenzt ist, musste ich ihn direkt bestellen. Bevor hier dann irgendwann die Albumkritik landet, erstmal ein kleiner Vorgeschmack.

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Projekt Hörsturz Vol. 38

Bevor ich mich in mein langes Bremer Wochenende mit Kohltour verabschiede, möchte ich doch gerne noch meinen Senf zur aktuellen Runde des Projekt Hörsturz abgeben. Der Beetfreeq hat wieder 10 Songs vorgeschlagen, die es zu bewerten gibt. Und diesmal hat es sogar mein Vorschlag in die Pflichtsongs gepackt. Als legen wir los mit Runde 38.

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Royal Republic – Tommy-Gun (von Kamil)

Und da ist er auch schon mein Vorschlag. Ich weiß nichteinmal wie ich auf die Jungs aufmerksam geworden bin, aber es hat sofort gefunkt zwischen uns. Schweden haben es auch einfach raus, immer noch, und ich finde, dass Royal Republic sehr viele gute Elemente ihrer Heimat in sich vereinen. Erinnert mich stark an The Hives gepaart mit etwas Backyard Babies und Millecollin. Schönes Ding.

Rating: ★★★★★ 

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Ektomorf – Last Fight (von Sebastian)

Ektomorf hört sich stark nach Gohstbusters an. Ufff…schon etwas gruselig. Aber nicht ganz so schlimm.

Rating: ★★☆☆☆ 

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Jail Weddings – What Did You Do With My Gun? (von JuliaL49)

Seitdem die Julia in den Süden gezogen ist, hat sie etwas an Flow verloren. Ich warte ja immer noch, dass sie wieder so einen Knaller rausläßt, der mir dann Wochenlang nicht mehr aus dem Kopf geht. Das hier ist bestimmt was für die musikalische Weiterbildung, aber leider nichts für mich. Trotzdem…

Rating: ★★☆☆☆ 

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Electric Six – Danger! High Voltage (von Konna)

Das muss ich ja noch nicht einmal anhören. Legendäre DANGER!DANGER! Partys während der Studienzeit kommen mir da sofort wieder in den Sinn. Live ist diese Band übrigens auch unschlagbar. Und für alle, die Electric Six hier zum ersten mal hören: gebt euch Gay Bar. Punkte sind klar.

Rating: ★★★★★ 

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Within Temptation – Faster (von cimddwc)

Der innere Tampon. I´m bleed in from the within.

Rating: ☆☆☆☆☆ 

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Patent Ochsner – vohinger u vovor (von Graval)

Es gibt noch Bands, die auf Myspace veröffentlichen?! Oh, Sommer und ausländisch. Kommt das aus der Schweiz?! Nice.

Rating: ★★★☆☆ 

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Týr – Ormurin Langi (von Tenza)

Wo ist mein Trinkhorn?! Hihi, er hat Rektum gesagt.

Rating: ☆☆☆☆☆ 

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Jeff Buckley – Nightmares By The Sea (von Fabian)

Russisches Youtube?! Ist mir auch neu. Aber dieser SOng ist außerhalb Russlands wohl nicht verfügbar. Breche ab, dauert einfach zu lange, das Gelade.

Rating: ☆☆☆☆☆ 

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Binärpilot – axxo (von Mars)

Zur Zeit findet wohl jede Runde ein 8-Bit Song ein zuhause. Gut so. axxo hätte man noch ein bißchen aufschrauben können. Aber schon kein schlechter Track. Besonders wenn die Stimme einsetzt, fängt er an mir zu gefallen.

Rating: ★★★☆☆ 

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The Mae Shi – Pwnd (von beetFreeQ)

Den hier muss ich eigentlich auch nicht mehr hören, rotierte das Album doch bei mir auf Dauerschleife als es neu raus war. Großartige Band, die ich sehr gerne live sehen würde, um die kranken Texte mitzugröhlen. Die Jungs von The Mae Shi könnten aber auch mal einen Fernsehgottesdienst veranstalten. Ich würd die Dvd kaufen.

Rating: ★★★★★ 

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Na, da waren doch wieder ein paar schöne Stücke bei. Hätte es die 3 Totalausfälle nicht gegeben, wäre sicher auch eine ansehnliche Punktezahl dabei rausgekommen. So pendeln wir uns bei 2,65 Punkten im Schnitt ein. Ordentlich. Bonussongs wieder im Dauerfeuer.

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Abney Park – Airship Pirate (von Basti) Nicht singen!!!

Rating: ★☆☆☆☆ 

Agua de Annique – Hey Okay (von Heiko) Hey, Okay.

Rating: ★★☆☆☆ 

Billy Boyd – Edge of Night (Pippin’s Song) (von Onkelosi) Knechten.

Rating: ☆☆☆☆☆ 

Grouplove – Colours (von Kristin) hach.

Rating: ★★★★☆ 

Krezip – I would stay (von Mausz) Oi!

Rating: ☆☆☆☆☆ 

Loch Awe – The Ocean in Me (von Dr. Borstel) Spirituell/-us.

Rating: ★★☆☆☆ 

Lykke Li – I Follow Rivers (von Konzertheld) Likke me.

Rating: ★★★☆☆ 

Metric – Black Sheep (von maloney8032) Richtig.

Rating: ★★★★☆ 

The Hoosiers – Choices (acoustic) (von David) hust.

Rating: ★☆☆☆☆ 

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Die kommende Runde ist wieder eine besondere. Denn diesmal heißt es Instrumental, Songs ohne Gesang oder Sprsache. Und zu diesem besonderem Anlass, habe ich mir auch ein besonderes Lied aufgehoben. Late of The Pier – VW. Epic!!!!

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