“Komm, wir nehmen Resident Evil, stecken es in ein Raumschiff und nennen das Spiel dann Dead Space!” “Ja, super Idee!”
So, oder so ähnlich zumindest, muss ein Dialog zwischen zwei Entwicklern ausgesehen haben, als sie nach einer neuen Spielidee gesucht haben. Und was soll ich dazu sagen?! Großartig, Jungs. Dead Space für die Xbox ist einfach ein wahnsinnig bgeisterndes Spiel, das vor Atmostphäre nur so tropft. Und mit Atmosphäre meine ich Angst. Vielleicht hätte ich es nicht unbedingt in kompletter Finstrnis und mit dem Sound direkt auf dn Ohren spielen sollen, aber die Panikatacken waren es wert.
Worum geht es?!
Die USG Ishimura, ein Bergbauraumschiff, das Asteoriden nach Rohstoffen ausbeutet, sndet seit Tagen keine Nachrichten mehr. Wir, a.k.a. Isaac Clarke und einige unserer Kollgen, werden losgeschickt, um das Problem zu beheben. Beim Anflug auf den Giganten fällt auf, dass auf der Ishimura kaum Lebenszeichen zu erkennen sind, was jedoch bei knapp 1000 Mann Besatzung zu erwarten wäre. Plötzlich gibt es ein Problem auf dem eigenen Raumschiff und es muss auf der Ishimura notlanden. Es blibt der Crew nichts anderes übrig, als die Ishimura nach Ersatzteilen zu durchsuchen. Schon nach wenigen Metern gibt es die erste Begegnung mit einem der Bewohner des Brgbauraumschiffs, oder besser gesagt, mit dem was von ihm übrig ist. Die Gruppe wird von einem Monster angegriffen, das im Handumdrehen zwei unserer Kollegen erledigt. Wir werdn vom Rest der Gruppe getrennt und müssen uns von nun an alleine durchschlagen.
Nach und nach erkunden wir das Raumschiff und kommen dahinter, was mit der alten Crew passiert ist. Nebenher müssen wir uns gegen Weltraumzombies und anderes Getier verteidigen. Es entwickelt sich eine sehr spannende Geschichte über Wissenschaft, Ethik und Religion. Als wäre das alles nicht genug, bgegnet uns Isaacs Frau, die schon länger verschollen war und von der er dachte, dass er sie nie wieder sehen würde. Was hatt das wohl alles miteinander zu tun?! 12 Level (und knapp 12 Stunden Spielspaß) bleiben uns Zeit die zahlreichen Rätsel zu lösen.
Gameplay:
Dead Space ist ein typischer 3rd-Person-Horror-Shooter. Mit der Kamera leicht rechts oben über dem Spielercharakter versetzt, laufen wir durch die engen Gänge des riesigen Raumschiffs. Zahlreiche Elemente lassen an Rollenspiele erinnern, indem wir z.B. an Automaten Gegenstände einkaufen oder unsere Waffen aufbessern können.
Vergleichbar ist das Spiel mit den letzten Beiden Teilen der Resident Evil Reihe. Schrecken und Schockmomente lauern hinter jeder Ecke. Man hat fast ständig Gänsehaut, wenn man durch einen finsteren Gang schleicht, den nur ein paar LED´s beleuchten und plötzlich etwas hinter den metallenen Wänden herkriechen hört. Wenn dann direkt vor einem ein Lüftungsgitter aus der Wand fliegt und sich daraus eine Geifer triefendes Monster erhebt, dann packt einen schon mal die Panik und der Puls ist schnell auf 160.
Besonderheiten:
Neben der tollen Stimmung macht das ganze Setting schon was her. Enge Gänge, allerlei High-Tec und hin und wieder Außen-Level, in denen man sich durch den luftleeren raum gleiten lassen kann, machen das Spiel zu einem sehr rundem Paket. Wirklich gut sind auch die zahlreichen Waffen, mit denen man sich gegen die nicht übermäßig plazierten Gegner verteidigen muss. Dies sind nämlich keine Projektilwaffen, sindern Laser, mit denen man die Monster Stück für Stück auseinander schneiden kann. Zusätzlich gibt es noch ein Element, das die Geschwindigkeit einzelner Gegner reduziert. So kann man gut zielen, bevor man erst Beine, dann Arme und Kopf fachmännisch abtrennt.
Außerdem interessant und lustig sind ein paar Minigames, mit denen man sich zusätzliche Ausrüstung (und die ist knapp bemessen in dem Spiel) verdienen kann. So muss man z.B. in der Schwerelosigkeit eine Art Basketball spielen und möglichst viele Punkte erzielen.Die Grafik ist mal wieder höchster XBox-Standard und auch die detailreichen Spielstätten können überzeugen.
Schwächen:
Schwächen gibt es eigentlich keine. Das einzige, was mir etwas negativ aufgefallen ist, sind die wenigen Zwischen-Endgegner (da gibt es bei Resident Evil deutlich mehr), die jedoch teilweise extrem schwierig zu besiegen sind. Außerdem ist der Endgegner mMn deutlich zu einfach.
Fazit:
Ein toller Shooter, bei dem es mich hin und wieder wirklich gegruselt hat. Ein bißchen ekelig ist das Spiel an einigen Stellen auch und wer kein Pixel-Blut sehen kann, der sollte vielleicht in Schwarz-Weiß spielen. Die Story ist zwar sehr gut, aber leider nicht so vielschichtig, wie z.B. die von Bishock.
Rating: 








Der zweite Teil des Spiels ist bereits aus UK zu mir unterwegs. Und während ich warte, gibt es hier noch mal ein paar bewegte Bilder des Vorgängers.
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