Ich hatte ja versprochen zu schrieben. Also schreibe ich hier auch, bevor ich mich Freitag Morgen schon wieder in meinen wohlverdienten Urlaub verabschiede.
Nach einem Jahr Pause, heißt es für micht dieses Jahr mal wieder Festivals mitzunehmen. Das Southside steht definitiv und auch die Planungen fürs Melt! weden immer konkreter. Und im Zuge dieser Ereignisse will ich hier hin und wieder die eine oder andere Band vorstellen, deren Konzert ich nicht verpassen darf. Fangen wir mit einer Band an, die dafür gesorgt hat, dass ich ohne länger zu überlegen die Southside-Karte kaufte. Ich spreche von den Eels.
Die Eels lernte ich irgendwan anfang des Studiums durch meinen guten Kumpel Philipp kennen. Der hatte nämlich alle Alben der Amerikaner, was schon 2005 nicht wenige waren. Und es sollten noch deutlich mehr werden. Die Herren können bis heute nämlich eine Sammlung von 9 Studioalben und 5 Kompilationsch aufweisen. Das entspricht einem Schnitt von fast einem Album pro Jahr des Bandbestehens.
Obwohl sie also ein Album nach dem anderen raushauen, können sich die Jungs nur selten für eine Tour aufraffen. Und noch viel seltener für eine Tour außerhalb der USA. Deswegen finde ich es natürlich großartig, dass sie sich diesen Sommer dazu entshcieden haben, auch mal für ihre deutschen Fans live aufzutreten. Worauf ich sehr gespannt bin ist, wie das Publikum reagiert. Denn da das durchschnittliche Festivalpublikum ja ehr jünger ist, könnte ich mir gut vorstellen, dass viele die Eels garnicht kennen.
Dabei machen die so wundervolle Muik. Mal schnell und rockig, mal langsam uns besinnlich. Frontmann Mark Oliver Everett verpackt sein Leben dabei in flüssige Texte, die nicht nur unter die Haut gehen, sondern auch zum nachdenken anregen und immer ehrlich klingen. Deshalb fällt es mir hier auch schwer euch einen Song vorzustellen, der die Band am besten charakterisiert. Also nehme ich einfach ein Leid, das ich sehr mag. Viel Spaß.
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