blogios

alles ist blogios…

gesehen: Misfits

Na da hat mir doch ein Kumpel mal eine recht coole Serie empfohlen: Misfits. Es geht um eine Gruppe von 5 Jugendlichen, die gerade dabei sind ihre Sozialstunden abzuleisten als sie plötzlich von einem Sturm erfasst werden. Vom Blitz getroffen stellen sie nach und nach fest, dass sie durch dieses Unglück Superkräfte verliehen bekommen haben. Und so geht es los, diese Kräfte zu erforschen und auszuprobieren.

Doch die Kräfte haben es manchmal in sich. Während der eine sich unsichtbar machen, oder eine andere Gedanken lesen kann, bekommt ein anderes Mädchen eine doch eher ungewöhnliche Kraft: sie wird hyersexuell. Das bedeutet, dass jeder, der mit ihr Hautkontakt aufnimmt, sofort mit ihr schlafen, ja, sie sogar vergewaltigen möchte. Strange. Und während die Fünfergruppe noch recht normale Kräfte hat, sind die ihrer Gegenspieler viel extremer.

Doch eigentlich geht es weniger um die Superkräfte, als um die Jugendlichen an sich. Jeder von denen hat nämliche seine eigenen Probleme und ist natürlich nicht umsonst beim Sozialdienst. Es ist richtig unterhaltsam zuzusehen, wie die einzelnen Geschichten aufgerollt werden und sich die Charaktere im Laufe der Serie weiterentwickeln und untereinander verhalten.

Ich habe jetzt fast die ersten beiden Staffeln durchgesehen (sind auch nur 13 Folgen a 45min) und bin ganz gut zufrieden. Zwar bin ich der Meinung, dass die erste Staffel deutlich besser ist als die zweite, aber das liegt vielleicht auch dem leichten Umschwung des Genres. Währen die ersten Folgen noch mehr in Richtugn Comedy gehen, wird der Ton ab Season zwei etwas düsterer und ernster. Bin gespannt wie es weitergeht.

Wenn sich jemand in die Sendung mal reingucken möchte, dann sollte er/sie es definitiv auf englisch, also im Original machen. Ich kann mir gut vorstellen, dass 80% der Witze im deutschen nicht zünden.

Und zum Schluss: die musikalische Untermalung des ganzen ist einfach großartig.

Tags: , , , , ,

52 Games – FUUUUUUUUU

Nächste Runde des 52 Games Projektes. Diesmal mit dem Thema FUUUUUUUUU. Ich interpretier das mal als Spiele, die einen zur Verzweiflung bringen. Und da gab es in meiner Vergangenheit genügend von. Deshalb möchte ich hier meine TOP 3 FUUUUUUUUU Games vorstellen. Jedes auf einem anderen System.

Platz 3 geht an einen recht aktuellen Titel: Dead Space 2. Das Spiel an sich war eigentlich ganz fair, aber die letzten paar Meter und der Endboss waren definitiv FUUUUUUUUU. Mag vielleicht daran liegen, dass ich zum Schluss hin nur extrem wenig Munition hatte und alles mit dem kleinen Plasmacutter erledigen musste. Und das hat dann einfach Ewigkeiten gedauert. Ewigkeiten, in denen mich die kleinen Monster bestimmt 100te Male gefressen hatten. Ich war schon so weit, dass ich dachte, ich müsste das Spiel nochmals durchspielen und mir eine andere Strategie für meine Waffenauswahl überlegen. Nachdem ich mich mit diesem Gedanken schon fast angefreundet habe, schaltete ich die Xbox wieder ein und wollte einen letzten Versuch vor dem Neustart wagen. Zack, hatte ich den Endgegner gleich beim ersten Mal besiegt. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass das FUUUUUUUUU in diesem Moment noch viel größer war.

Auf Platz zwei liegt ein Game Boy Klassiker aus meiner Kindheit: Mega Man. Der kleine Roboter hatte mich so weit, dass ich fast meinen Game Boy zerschmetterte! Dieses verfluchte EISLEVEL!!! Ich habe es nie geschafft das Spiel zu beenden und es liegt immer noch auf meinem Pile of Shame der unbespielten oder nicht abgeschlossenen Games.

Und mein absolutes FUUUUUUUUU Spiel, mit gewaltigem Abstand von allen anderen: Super Ghouls´n Ghosts für den SNES. Klar, da die Spiele damals nicht so umfangreich waren, weil wenig Speicherplatz, schraubte man den Schwierigkeitsgrad etwas in die Höhe. Aber der Schwierigkeitsgrad bei Super Ghouls´n Ghosts war für meinen Geschmack etwas zu überschraubt. Zahllose male bin ich bei dem Spiel verreckt. Und als ich es dann endlich besiegt hatte, wie ich meinte, wird mir gesagt, ich müsste es gleich nochmals durchspielen, damit ich es wirklich beenden kann. Mit einem nochmal hochgeschraubtem Schwierigkeitsgrad. Das FUUUUUUUUU, das aus meiner Kehle Kroch, konnte die Entwickler von Capcom in Japan sicher hören. Es kommt immer noch vor, dass ich nachts schweißgebadet Aufwache und mich dabei erwische, wie ich die in meinem Hirn durch zahllose Wiederholungen eingebrannten Tastenabläufe rezitieren. FUUUUUUUUU auf ganzer Linie.

Boah, diese Erinnerungen haben mich wieder ganz schön in Rage gebracht.

Tags: , , ,

gelesen: Batman Vol. 1 – The Court of Owls

Im langen Reigen der DC New 52ger Serie, darf natürlich einer nicht fehlen. Einer, der seinen Auftritt auch schon im Justice League Team hatte. Batman, Freunde, Batman. Und das wird nicht die einzige Serie bleiben, denn nach einfach nur Batman kommt auch noch Batman – Detective Comics, Batman The Dark Knight, Batman & Robin, Batwing, Batwoman, Batgirl… und und und. Selbst die einzelnen Robins bekommen noch ihre eigenen Hefte.

Doch zurück zu The Court of Owls, denn darin kommt Batman nämlich ordentlich in Schwierigkeiten. Alles beginnt mit einem Mordfall, der klar nach Ritualmord aussieht. Und dann sind da noch all die Messer, mit Eulen drauf. Und diese Nachricht auf der Wand: Bruce Wayne will die. Das ist mal eine Ansage. Nach reichlich Recherche und Detektivarbeit kommt Batman einem geheimen Kult auf die Spur, der scheinbar schon seinen Ur-Großvater beschäftigt hat. Und dann ist da noch der Auftragskiller, selbst nach einer ordentlichen Tracht Prügel wieder aufsteht und verschwindet. Nach dem Batman das Versteck des Kultes ausfindig gemacht hat, wird er darin gefangen und erliegt fast dem Wahnsinn. Doch Batman wäre nicht Batman, wenn er sich nicht auch aus solch einer Situation heraus retten könnte. Wenn auch nur knapp. Zwar besiegt der Dunkle Ritter den Champion des Kults, doch die letzten Seiten des Comics zeigen, dass es noch viel mehr der fast unbezwingbaren Gegner gibt. Dutzende.

Während Bruce Wayne in der Justice League noch eher einen ruhigen, eher bedenkenden Part spielt, ist der Batman hier mehr der Draufgänger und Besserwisser. Die Polizei und auch die zahlreichen Robins, die sich mittlerweile angesammelt haben, werden oft belehrt oder einfach ignoriert. Batman selbst bringt sich in extreme Gefahr und verfällt dadurch fast dem Wahnsinn. Und auch nur der Wahnsinn ist es meiner Meinung nach am Ende, der ihm fast übermenschliche Kräfte verleiht, die zu seiner Rettung beitragen. Wollte man es auf die Spitze treiben, könnte man meinen, Bruce Wayne, a.k.a. Batman sei ein richtiges Arschloch.

Und noch eine Information am Rande. In diversen Medien ist in den letzten Wochen zu lesen gewesen, dass Batman schwul sei. Und da Marvel jetzt sogar mit einer Homosexuellen-Ehe angeben kann, wird DC sicher bald nachziehen. Wer wird es wohl werden, fragen sich deshalb gerade viele Leute in diversen Foren und Blogs. Nach der Lektüre von The Court of Owls möchte ich nicht ausschließen, dass es Batman werden könnte. Der der Comic strotzt nur so vor Homo-Erotik. Nicht nur wegen Batmans engem Latex-Karbon-Kostüm, sondern vor allem durch das Auftreten Bruce Waynes und seinem Umgang mit anderen Männern. Lassen wir uns überraschen.

Tags: , , , ,

Olli Schulz(kowski)

Meiner Meinung nach gibt es nur einen Grund um NeoParadise zu gucken. Dieser Grund hat lange Beine, volles Haar und hört auf den Namen Schulz, Olli Schulz. Der gebürtige Hamburger ist nämlich nicht nur ein 1a Musiker, sondern auch ein wahnsinns Komiker. Und ich glaube, dass der sich null anstrengen muss, um witzig zu sein. Ganz im Gegenteil zu den beiden Moderatoren der Show.

Eine kleine Kostprobe?! Aber sagt nicht, dass ich keinen gewarnt habe. Ich lag bei dem Clip, bei dem Olli Schulz, a.k.a. Olli Schulzkowski, auf der Berlinale 2012 seine journalistischen Spitzfindichkeit unter Beweis stellt, auf dem Boden.

Tags: , , , ,

Ohne Titel

Ich kann sowas wirklich nicht mehr hören. Gestern beim wichtigsten Spiel des FC Bayern 2012, ging es für die Münchener gegen eine total begeisterte Truppe aus den Niederlanden. Zu dieser total begeisterten Truppe gehörte natürlich auch ein gewisser Robben, der, naja, wir wollen nicht übertreiben, dazu beigetragen hat, dass die Bayern dieses Jahr zwei bis drei Titel verpasst haben. Als besagter Robben in der 75min eingewechselt wurde, pfiffen ihn einige der 30.000 Zuschauer aus. Der Kommentator war entsetzt und fragte, wie man denn den eigenen Spieler im eigenen Stadion auspfeifen kann. Heute fragen auch diverse Print- und Online-Medien, wie es denn dazu kommen kann?!

Ich versuche mich mal an einer Erklärung: der Hr. Robben hat ein paar mal Versagt und dazu beigetragen, dass die Bayern 2-3 Titel verpassten (wie ich schon oben erwähnte). Jetzt kann das dem Hrn. Robben jedoch herzlich egal sein. Er verspielte zwar ein paar 100tausend Euro am Prämien (die machen den Kohl auch nicht mehr fett), aber trotzdem steht er bei den Bayern noch bis 2015 unter Vertrag und kassiert jedes Jahr ein paar MEU. Der treue Bayern-Fan, der jedes Spiel 20-X€ an Eintritt zahlt und außerdem noch ein paar Fanartikel (auch für €) einpackt, steht mit leeren Händen da (außer natürlich ein paar abgerissenen Eintrittskarten und nem Trikot)  und muss sich auch noch die Sprüche diverser Fans anderer Vereine anhören. Ist doch verständlich, dass da einige pfeifen. Da hat der Hr. Robben doch Glück, dass nicht einige Bekloppte das Spielfeld stürmten und ihn verdroschen, wie man das schon mal aus anderen Ligen dieser Welt gelsen hat.

Also, ein bißchen Auspfeifen wird doch wohl noch drin sein, liebe Kommentatoren und Journalisten. Das steckt der Robben doch locker weg. Der ist Profi und kauft sich eine teure Uhr, um sich wieder aufzumuntern.

P.s. Nicht, dass hier der falsche Eindruck entsteht, aber für mich brauchen die Bayern auch in den nächsten 20 Jahren keine Titel zu gewinnen.    

Tags: , , , , ,

gehört: Marsimoto – Indianer

Musik soll es hier auf dem Blog natürlich auch noch geben. Darf ich vorstellen: Marsimoto. Marsimoto ist Außerirdischer und das Alter Ego des deutschen Rappers Marteria, der in den letzten Jahren ziemlich gut abräumte. Während Marteria recht intelligente Texte veröffentlicht, geht es in Marsis Texten mehr ums Kiffen und Zeug. Es scheint so, als würde Marsimoto einfach über alles texten, was ihm so auf der Erde begegnet. Ob das jetzt weniger intelligent ist, oder gerade deshalb doch intelligent und innovativ, möchte ich hier noch offen lassen. Zumindest, bis ich mich in das aktuelle Album „Grüner Samt“ eingehört habe. Die paar Songs, die ich bisher bei Youtube und co. zu hören bekam, haben mir jedenfalls sehr gut gefallen. Vor allem der Track „Indianer“.

 

Tags: , , , , , ,

gesehen: Game of Thrones – Season 1

Da war ich also, mitten in meinem übelst langem Wochenende und überlegte, welche Projekte ich wohl bewerkstelligen könnte. Und da fiel es mir ein. Die haben sich doch letztens eine deiner Lieblingsromanserien vorgeknüpft und diese auf die Leinwand, hmm, tschuldigung, auf die Mattscheibe gebracht! Game of Thrones! Natürlich! Und auf DVD ist die auch schon raus. Also schnell beim lokalen DVD-Händler vorbei und das Ding eingepackt!

Wieder zuhause hatte ich noch rund 50h minus Champions League Finale Zeit um mir die 10 Folgen anzusehen. Doch bei einer durchschnittlichen Länge von 50min pro Folgen, müsste das doch zu schaffen sein. Einzig was mir und dem Serienspaß noch im Weg stand war meine hohe Erwartung. Wie Anfangs schon erwähnt, bin ich großer Fan der Romane von George R.R. Martin, habe alle mehrmals gelesen und zweifelte noch ein wenig an einer filmischen Umsetzung. Doch meine Sorgen waren völlig unbegründet.

Schon alleine als ich im Intro gelesen habe, dass David Benioff (übrigens auch einer meiner Lieblingsautoren) die Drehbücher für die Serie geschrieben hat, wusste ich, das wird was. Und so war es dann auch. Gleich von der ersten Folge an fällt man tief nach Westeros. Man lernt die vielen unterschiedlichen Schauplätze und Charaktere kennen. Und man kann sich in beides ganz schnell verlieben, denn alles ist mit sehr viel Liebe zu Detail herausgearbeitet. Die Schauspieler sind mit Bedacht ausgewählt und man merkt, dass George R.R. Martin bei der Umsetzung der Serie viel Mitspracherecht hatte.

Das Ganze hält sich sehr eng an der literarischen Vorlage und handelt mit der ersten Staffel das Geschehen aus dem ersten Band ab. Inklusive der ganzen Gewalt und dem Sex. Das einzige was mich etwas…extrem gestört hat, war die Deutsche Synchronisation. Da werden Städtenamen eingedeutscht und das wirklich lächerlich. Aber das liegt wohl daran, dass sich die Synchronsprecher an der deutschen Buchvorlage orientierten. Tja, zum Glück kann man DVD ja leicht auf Englisch umstellen.

Von meiner Seite gibt es eine eindeutige Anschau-Empfehlung. Und wer nicht Jahre auf die kommenden Staffeln warten möchte (Season 2 wird gerade im Pay-Tv ausgestrahlt), der kann sich ja mal die Bücher vornehmen (bisher 5 Stück) und sich durch die knapp 4000 Seiten arbeiten. Es lohnt sich.

Und hier noch ein eine interessante Info: Die Romanserie ist auf insgesamt 7 Bände ausgelegt. Da Georg R.R. Martin für den letzten Teil 6 Jahre gebraucht hat und auch nicht mehr der Jüngste ist, gibt es natürlich Bedenken, ob er denn die Serie jemals zu Ende schreiben wird. Genau aus diesem Grund hat er den Produzenten schon verraten, was er für die beiden letzten Teile geplant hat, damit die zur Not die Serie auch ohne ihn beenden können. Tricky. Natürlich mussten die Filmleute eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben. Und wir wünschen George natürlich noch ein langes, gesundes und glückliches Leben.

Tags: , , , , ,

52 Games: Wasser

Und schon wieder der nächste Beitrag für das Zockwork Orange Projekt 52 Games. Aber es würde ja nicht 52 Games heißen, wenn man nicht jede Woche ein Thema zu bearbeiten hätte. Und außerdem ist das eine schöne Chance, hier regelmäßig Leben einzubringen. Nachdem wir alle letzte Woche zu Kindern in Videospielen unseren Senf gegeben haben, lautet das Thema für Runde 16 Wasser.

Wasser kommt in Computer- und Videospielen in den unterschiedlichsten Arten und Weisen vor. Mal dient es als Rennstrecke, mal als Begrenzung eines Levels und mal einfach als das Medium, durch dass man schwimmenderweise hindurch muss. Mich hat jedoch ein Spiel besonders Begeistert, in dem das Wasser als Lebensraum genutzt wird. Naja, nicht direkt das Wasser, aber ziemlich genau unter Wasser. Ich spreche natürlich von BioShock.

Mitte der 50ger Jahre hatte ein gewisser Andrew Ryan die Schnauze voll von der Welt und besonders von der Gesellschaft, die sich auf ihr breitgemacht hatte. All die vielen politischen Systeme, Religionen und Wirtschaftsformen waren ihm viel zu bestimmend und engten ihn, und eine Gruppe von Gleichgesinnten, so stark ein, dass sie sich einfach nicht mehr frei entfalten konnten. Also beschloss man kurzerhand eine eigene Gesellschaft zu gründen, frei von weltlichen Zwängen. Und wo sollte das besser gehen als auf dem Grund des Pazifiks, der einerseits noch niemandem gehörte und andererseits unerwünschte Besucher fernhalten würde. Mit hohem finanziellem und personellem Aufwand baute man schließlich Rapture, die Stadt unter den Wellen.

Doch viel mehr möchte ich auf den Spielinhalt gar nicht eingehen, außer, dass BioShock und auch der Nachfolger, mit zu den besten Shotern gehört, die ich bisher gespielt habe. Und Wasser trägt dazu einen erheblichen Teil bei. Durch jedes Fenster, an dem man in Raptuere vorbei läuft, blickt man in das unergründliche blauschwarz des Ozean. Fischschwärme ziehen langsam vorbei und Algen tanzen geisterhaft in unsichtbaren Strömungen. Der hohe Wasserdruck, der auf den Stahlkonstrukten, aus denen Rapturen besteht, lastet, lässt die gesamte Anlage knirschen und stöhnen wie einen gewaltigen, eisernen Walfisch. Hin und wieder platzt ein Ventil und Wasser füllt eine Sektion mit brutaler Geschwindigkeit. Überall tropft es von den Decken. Es gluckert, spritzt und platscht. Und wenn man über Konsolen Geruch wahrnehmen könnte, dann würde sich das heimische Wohnzimmer sicher schnell mit einem nach Salz riechendem Dunst füllen und die „gefangen unter Wasser“-Atmosphäre wäre perfekt.

Doch auch so schon macht BioShock mit dem Einsatz des Wassers alles richtig. Für den Helden, also uns, ist es der einzige Weg, der uns in die Freiheit bringen könnte. Gleichzeitig ist es jedoch unser größter Feind (abgesehen von den Supermutanten, dem Horror und dem Chaos, welche überall auf Rapture zuhause sind) und zeigt unbarmherzig seine vollkommene Überlegenheit.

Hach, wenn ich darüber so sinniere, möchte ich das Spiel gleich wieder einwerfen und erneut durchspielen. Von der Badewanne aus. Oder zumindest mit meinen Füßen in einer Schüssel voller Salzwasser.

Tags: , , , , ,

gezockt: Lord of the Ringe – War in the North

Es gibt sie also scheinbar doch noch, die Videospiele, die nicht wegen ihrer innovativen Spielmechanismen, wegen ihrer opulenten Grafik oder weil es eh eine Fortsetzung ist gekauft und gespielt werden. Es gibt wirklich noch Spiele, die mit der Story überzeugen können. Lord of the Rings – War in the North ist meiner Meinung nach so ein Spiel.

Ok, die Grafik und die Animationen sind auch nicht von schlechten Eltern. Aber eine innovative, noch nie dagewesene Spielidee?! Fehlanzeige! Das Prinzip des Spiels ist schnell erklärt: ihr steuert einen von drei vorgefertigten Charakteren und metzelt euch durch die Level. Dabei sammelt ihr Erfahrungspunkte, um den Charakter mit neuen Fertigkeiten und verbesserten Attributen auszustatten. Natürlich gehört das obligatorische „looten“ auch dazu. Also öffnet ihr Unmengen an Fässern, Kisten und Leichen, um an Goldstücke, Schwerter und Edelsteine zu gelangen. Und dann metzelt ihr euch fröhlich weiter durch Goblins, Orks und Trolle, die mit der Zeit auch immer größer und besser ausgerüstet sind. Alles schon 1000x gespielt. Ja, aber…

Nicht nur Herr der Ringe Fans werden von der Story begeistert sein! Das Spiel spielt (haha) zur gleichen Zeit wie die 3 Herr der Ringe Bücher. Doch während Frodo mit seinen Gefährten in Richtung Mordor ist, um dort den einen Ring zu vernichten, bleibt euer Dreiertrupp im Norden Mittelerdes, denn auch hier fällt das Böse ein.

Saurons rechte Hand, Agandaur, wurde mit der Mission beauftragt den Norden zu unterwerfen. Und dieser geht auf ohne Rücksicht auf Verluste seinem Auftrag nach und wirft den Charakteren Massen an Gegnern vor die Waffen. Die Heldengruppe reist durch unterschiedliche Ortschaften und Gegenden, die in den Büchern und Filmen nur am Rande erwähnt wurden, und versucht Agandaur auf den Fersen zu bleiben. Regelmäßig überschneidet sich dieser Weg mit Gandalf, Aragorn und co. Somit erhält das Spiel eine sehr enge Bindung an die richtige Geschichte, erzählt jedoch in eine ganz andere Richtung.

Das Herr der Ringe Universum wird um ein gewaltiges Stück erweitert. Das Spiel ist so spannend inszeniert, dass ich mir die letzten beiden Nächte um die Ohren geschlagen habe, um Agandaur das Handwerk zu legen und somit den Ringträger auf meine Art zu unterstützen. Und so viel kann ich sage: es hat sich gelohnt.

Da man die ganze Zeit in einer Gruppe von 3 Leuten herumläuft (Zwerg, Elf, Mensch), eignet sich das Spiel auch sehr gut zum Mulitplayer. Und nachdem ich es jetzt solo schon mal durchgespielt habe, werde ich diese Funktion sicher mal antesten.

Tags: , , , ,

gelesen: Animal Man Vol. 1 – The Hunt

Buddy Baker ist ein Star. Er ist Schauspieler, Umweltaktivist und Veganer. Und außerdem ist er Superheld. Er ist der Animal Man. Seine Superkraft besteht darin auf ein Lebensnetzwerk zugreifen zu können und je nach Bedarf Fähigkeiten von Tieren in sich auf zu nehmen. Diese werden dann wirkungsvoll gegen Bösewichte eingesetzt oder z.B. genutzt, um sich fliegend fortzubewegen.

In dem ersten The New 52 Sammelband von Animal Man muss Buddy jedoch feststellen, dass etwas nicht stimmt. Irgendetwas stört seine Superkräfte. Irgendeine Präsenz, die deutlich mehr Kraft als Buddy hat. Es ist ein Shock für die ganze Familie Baker, als sich herausstellt, dass diese Präsenz die erst vierjährige Tochter Maxine ist. Von einer unsichtbaren Kraft, die nur als „the Red“ bezeichnet wird, angetrieben, folgt Buddy samt Tochter einer Spur, die sie letztendlich zum Zentrum früherer Animal Man führt. Diese wissen zu berichten, dass die Welt, und all das auf ihr existierende Leben, in großer Gefahr sind. Die Späher der Pest sind aufgetaucht und trachten Buddys Tochter nach dem Leben. Denn während Buddy zwar über Superkräfte verfügt, ist jedoch eigentlich seine Tochter der Avatar, der der nächste wirkliche Animal Man werden soll. Da sie jedoch noch viel zu jung ist, um die in ihr schlummernden gewaltigen Kräfte zu kontrollieren, muss Buddy sie beschützen und unterrichten. Und genau hier beginnt die Jagt der Pest und die Flucht der Animal Man.

Animal Man ist eine ganz andere Art von Comic als z.B. das von mir erst neulich gelesene Justice League. Während in der Justice League die Helden übermenschlich sind und sich unerschrocken dem Bösen in den Weg stellen, herrscht bei Animal Man eine ganz andere Stimmung. Buddy hat Superkräfte, richtig. Aber die Bösen sind hier deutlich stärker. Und während Batman, Superman und co. ganz unbelastet in den Kampf ziehen, hat Buddy noch eine Familie, die er vor den Schergen der Pest beschützen muss. Denn das Böse weiß ganz genau, womit es den Animal Man treffen kann.

Selbst die Zeichnungen wirken ganz anders als bei den klassischen Superhelden. Während in der Justice League die Seiten bis zum bersten voll mit Details und Farben sind, findet man beim Animal Man einen eher reduzierten Stil vor. Die Figuren werden grob gehalten, die Details nur dort deutlich hervorgehoben wo es auch wirklich nötig ist. Und teilweise sind gesamte Abschnitte nur in schwarz, weiß und rot gezeichnet. Auch die Dialoge wirken erwachsener. Es geht um vertrauen, den Sinn des Seins und verantwortlichen Umgang mit den Ressourcen der Natur.

Und trotzdem kommt jeder Comic-Fan auf seine kosten. Die Bösewichter sind stark deformierte Ausgeburten der Hölle, die in einer pervertierten Form an verschieden zusammengesetzte Tiere erinnern. Es fließen Unmengen an Blut und Gedärmen. Der Superheld teilt nicht nur aus, sondern muss auch reichlich einstecken. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob der Comic nicht ab 18 freigegeben werden sollte.

Nach den ersten 6 Folgen, die der Sammelband enthält, schaffen es die Bakers erst mal der Pest zu entkommen und erste Verbündete zu gewinnen. Doch es wird eindeutig klar, dass es noch ein langer Weg und harter Kampf wird, um das Böse von der Welt zu vertreiben.

Tags: , , ,

© 2009 blogios. All Rights Reserved.

This blog is powered by the Wordpress platform and theme by Bryan Helmig.