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gezockt: LIMBO

Was war denn das jetzt?! dachte ich mir kurz, als ich LIMBO endlich durchgespielt hatte. Dann lehnte ich mich zurück und war zufrieden.

Das Spiel aus Dänemark kommt mit dem Minimalsten aus. Wir spielen einen namenlosen Jungen, der in einem Wald aufwacht und sich auf die Reise macht. Wohin?! Keine Ahnung. Warum?! Auch kein Plan. Ist ja auch nicht so wichtig. Was wir sehen ins eine sehr schick dargestellte 2D Grafik, die einem Scherenschnitt gleicht. Unser Charakter ist bloß eine schwarze Silhouette (wer hätte das gedacht, dass man das so schreibt) mit zwei leuchtenden, weißen Augen. Der Wald besteht auch nur aus schwarzen Silhouetten von Bäumen und ein bisschen Hintergrund. Musik und Geräusche sind auf das absolut nötigste beschränkt. Und so laufen wir also los, nach rechts, und müssen uns diversen Rätseln stellen, die bei Versagen tödlich für uns enden. Doch das ist kein Problem, denn nach einer wirklich kurzen Ladepause sind wir wieder vor dem Rätsel und dürfen es noch mal versuchen. Das ist dann auch das Grundprinzip des Spiels: try, fail, try again. Viele der Rätsel sind nämlich nicht auf Anhieb zu lösen und man muss den kleinen Namenlosen schon ein paar mal opfern, bevor man ans Ziel kommt.

Und dann hat man Limbo auch nach 2-3 Stunden durchgespielt und weiß immer noch nicht, was das eigentliche Ziel war. Immer weiter nach rechts, immer weiter durch die Rätsel durch und nicht nachdenken, zumindest nicht wegen des warum. Denn die Rätsel verlangen einem schon eine Menge ab und ich habe mir an einigen Stellen wirklich den Kopf zerbrochen, bis ich einen Lösungsweg gefunden habe. Es funktioniert. Obwohl Limbo 0 Story hat macht es Spaß. Es erzählt einfach eine Geschichte ohne Worte, sondern nur durch laufen, springen, Kisten schieben und Hebel umlegen. Mehr bietet es nicht und mehr braucht es auch nicht. Falls jemand von meinen Lesern jedoch einen tieferen Sinn in dem ganzen entdeckt hat, so möge er ihn mir doch bitte in den Kommentaren mitteilen.

 

Btw. Limbo habe ich mit dem aktuellen Hmble Bundle erworben. Dort gibt es einen ganzen Sack voller Spiele und ihr zahlt was es euch wert ist. Anschließen könnt ihr sogar noch bestimmen, wer das Geld bekommen soll. Also die Entwickler, die Köpfe hinter dem Humble Bundle oder eine Wohltätigkeitsorganisation. Tolles Konzept, tolle Spiele. Das ganze läuft noch 3 Tage und mehr als zuschlagen kann ich bei der Aktion nicht empfehlen.

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2 Kommentare auf “gezockt: LIMBO”


  1. faby, botschafter des lächelnsNo Gravatar
    am Jun 12th, 2012
    @ 14:43

    Ich hab mir das Humble Bundle auch geholt und bin mittendrin in Limbo. Wechsel mich andauernd mit Bastion ab. Ich seh auch keine direkte Story, aber man könnte generell mit den Elementen gut eine entwickeln. Sehr gut gemachtes Spiel.

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  2. kamilNo Gravatar
    am Jun 12th, 2012
    @ 15:16

    Ich habe mal ein wenig online nachgeforscht und diverse Ansätze zum Thema Tod, Einsamkeit und Freundschaft gefunden. Aber so richtig gefällt mir keiner. Kannst ja eine Kurzgeschichte dazu schreiben ;)

    Bostion ist bei mir auch noch offen. Habe gestern Super Meat Boy angezock. Das macht mich zwar mega agressiv, ist aber auch mega cool.

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