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52Games – Verschwörung

Lange nicht mehr bei 52Games mitgemacht, aber bei dem Thema Verschwörung liegt mir sofort ein passender Artikel in den Fingern.

Verschwörungen finden in Viedeospielen immer wieder Anklang. Seinen es Bio-Terroristen in Resident Evil, die die Menschheit auslöschen wollen oder machthungrige Politiker in den Final Fantasy Teilen, die durch Intrigen zu Ruhm, Ehre und eben Macht kommen wollen. Doch lange bevor jemand überhaupt die Idee zu diesen Plots und Spielen hatte, gab es schon ein Game, das für mich den Anfang und gleichzeitig den Gipfel der Verschwörung in Computerspielen markierte. Ich spreche natürlich von Super Mario Bros für den NES.

Wie viele Schildkröten mussten wir auf der Suche nach unserer Liebsten zertreten?! Wie viele Pilze und Feuerblumen haben wir dabei gefressen und wie viele Lavaflüsse überquert?! Unzählige! Immer mit der Information im Kopf, dass unsere Geliebte im nächten Schloss auf uns sehnsüchtig wartet. Und als wir endlich den blöden Endboss und seine Schergen besiegt hatten, stand da nur ein kleiner Pilz, der uns mitteilte, dass die Prinzessin in einem anderen Schloss ist.

Ich hatte ja schon sehr früh das Gefühl, dass die Prinzessin eigentlich von uns (also Mario) nichts wollte. Ihr hat es nur perversen Spaß bereitet, dass wir uns immer wieder für sie in Gefahr begeben haben und zum skrupellosem Killer mutierten. Kurz bevor wir dann unseren Preis (sei es nur ein kleiner Kuss) abholen konnten, hatte sie sich schon rechtzeitig aus dem Staub gemacht und uns nur ihren Sklaven, den Pilz, dagelassen, der uns in weitere, mörderische Abenteuer trieb. Und als sei das noch nicht genug, zeigte uns der kleine Penner auch noch zwei Stinkefinger, wie Vergrößerungen der Spielszene beweisen. Größte Verschwörung ever. Diese Ereignisse führten übrigens dazu, dass ich Prinzessin und Pilz nie wieder vertraute und diese daher auch beim Mario-Kart links liegen ließ.

Auch wenn der Pilz dann noch ein trauriges Lied über seine Situation schrieb, bleibe ich bei meiner Meinung: vertraut weder Pilzen noch Prinzessinen!

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52 Games – Wärme

Wärme verbinde ich persönlich ja gleich mit Sommer und im Sommer sollte man eigentlich das Joypad mal aus der Hand legen und raus an die frische Luft gehen, ein wenig Sonne tanken, beim Fahrradfahren ein paar Fliegen schlucken und nachschauen, ob man denn noch schwimmen kann. Doch der richtige Gamer wird sich denken “WTF?! Das kann ich doch auch alles virtuell machen”.

Das Spiel, das ich sofort mit Sommer/Wärme/Urlaub in verbindung bringe, ist Dead Island. Eigentlich wollten wir ja nur etwas Partyurlaub auf einer angesagten Sonneninsel machen, aber dann bricht die Zombieapokalypse aus und wir müssen uns mit Padeln, Axten und Schrotflinten gegen wahnsinnige Gehirnfresser in Bikinis und mit Strohhüten verteidigen. Und das an Locations, die das Herz jedes All-Incl. Urlaubers höher schlagen lassen. Die Locations und die Grafik, in der diese präsentiert werden, ist aber auch schon das einzig gute an dem Spiel. Gameplay und Langzeitmotivation sind eher lau warm bis mild. Wir metzeln uns durch riesige, moderne Hotelanlagen, durch Bungalowdörfer und mit Blut gefüllte Pools und über kilometerlange Sandstrände die die Sehnsucht nach Urlaub und Abschalten wecken. Und dann metzeln wir uns weiter durch eine kleine Küstenstadt, die sicher allein vom Tourismus lebt. Und dann metzeln wir uns sicher noch ein Stück weiter, aber da bin ich noch nicht, weil mich mittendrind die Motivation verlassen hat.

Tortz des düsteren Themas und der kalten Zombies kommt die Wärme der Umgebung quasi aus dem Fehrnseher herausgekrochen. Die ständig brutal brennende Sonne, die leicht bekleideten Bikinimädels und -jungs, die singenden Vögelchen, die überall rumstehenden, kalten (mittlerweile bestimmt aber sehr warm gewordenen) Getränke, die unzähligen Pools und und und lassen einen eine Symbiose zwischen Couch, Schweiß und Körper bilden. Und wenn der Xboxlüfter dann auch nocht richtig ausgerichtet ist, bekommt man einen Hauch warme Abluft mit einer Priese Leichengeruch direkt ins Gesicht. Ein Traum. 

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52Games – Alkohol

Eine weitere Runde des Projektes 52Games steht an. Und diesmal haben sich die Sportsfreunde von Zockwork Orange das Thema Alkohol ausgedacht.

Eigentlich müsste ich jetzt hier über meine Teenanger Zeit sprechen, als man sich noch mit ner Kiste Weizen vor den Nintendo64 hockte und Mario Kart spielte. Jeder der ein Rennen gewann musste/durfte ein Bier exen. Somit wurde automatisch ein Handicap aufgebaut und am Ende des Abends waren alle gleich gut und auch gleich gut betrunken. Doch beliben wir ernst. Naja, zumindest soweit wie es das Thema zulässt.

Alkohol kann man in einer Vielzahl von Spielen zu sich nehmen. Vorallem in Rollenspielen ist es sehr beliebt, um dann eine paar Healthpoints oder etwas Mana zu regenerieren. Wo mir der Einsatz von Alkohol aber besonders gut gefällt, ist in einem Spiel, dass ich lange liegen gelassen habe und momentan wieder begeistert spiele. Ich spreche von GTA4. Einem Spiel, wo der Genuss von Bier und Schnaps nur eines beweirkt: man wird betrunken.

Keine zusätzlichen HP, keine Spezialkräfte. Man betrinkt sich einfach um betrunken zu werden. In GTA4 muss man nämlich Freundschaften pflegen. Und das geht beim Bowling, einem Hubschrauberausflug oder eben beim Saufen. Hat man mit einem Kumpel ein paar Gläser geleert, wird die Fortbewegung in Liberty City auf ein ganz neues Level gestellt. Der eigene Charakter kann sich kaum noch auf den Beinen halten und das Bild wackelt und wird so stark verzerrt, dass dem Spieler fast schlecht wird. Schafft man dann den Weg zum Auto (frei nach dem Motto: tragt mich zu meinem Wagen, ich fahr euch dann heim) geht der Spaß weiter. Tunnelblick, fast unkontrollierbare Lenkung und unberechenbare Tempowechsel. Richtig interessant wird es dann, wenn man plötzlich auch noch vor der Polizei flüchten muss, weil einem ein Fußgänger vor die Motorhaube gesprungen ist. Es dauert ungewöhnlich lange, bis man wieder eingermaßen nüchtern ist und keine Schlangenlinien mehr fährt.

Klar ist das nicht unbedingt der vorbildhafteste Einsatz von Alkohol in Games, aber einer, der 100%tig zum Spiel passt! Genauso gut wie die Zigaretten in Matal Gear Solid, die man raucht (dabei verliert man dann Gesundheit), um die unsichtbaren Laserscanner sichtbar zu machen.

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52 Games – FUUUUUUUUU

Nächste Runde des 52 Games Projektes. Diesmal mit dem Thema FUUUUUUUUU. Ich interpretier das mal als Spiele, die einen zur Verzweiflung bringen. Und da gab es in meiner Vergangenheit genügend von. Deshalb möchte ich hier meine TOP 3 FUUUUUUUUU Games vorstellen. Jedes auf einem anderen System.

Platz 3 geht an einen recht aktuellen Titel: Dead Space 2. Das Spiel an sich war eigentlich ganz fair, aber die letzten paar Meter und der Endboss waren definitiv FUUUUUUUUU. Mag vielleicht daran liegen, dass ich zum Schluss hin nur extrem wenig Munition hatte und alles mit dem kleinen Plasmacutter erledigen musste. Und das hat dann einfach Ewigkeiten gedauert. Ewigkeiten, in denen mich die kleinen Monster bestimmt 100te Male gefressen hatten. Ich war schon so weit, dass ich dachte, ich müsste das Spiel nochmals durchspielen und mir eine andere Strategie für meine Waffenauswahl überlegen. Nachdem ich mich mit diesem Gedanken schon fast angefreundet habe, schaltete ich die Xbox wieder ein und wollte einen letzten Versuch vor dem Neustart wagen. Zack, hatte ich den Endgegner gleich beim ersten Mal besiegt. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass das FUUUUUUUUU in diesem Moment noch viel größer war.

Auf Platz zwei liegt ein Game Boy Klassiker aus meiner Kindheit: Mega Man. Der kleine Roboter hatte mich so weit, dass ich fast meinen Game Boy zerschmetterte! Dieses verfluchte EISLEVEL!!! Ich habe es nie geschafft das Spiel zu beenden und es liegt immer noch auf meinem Pile of Shame der unbespielten oder nicht abgeschlossenen Games.

Und mein absolutes FUUUUUUUUU Spiel, mit gewaltigem Abstand von allen anderen: Super Ghouls´n Ghosts für den SNES. Klar, da die Spiele damals nicht so umfangreich waren, weil wenig Speicherplatz, schraubte man den Schwierigkeitsgrad etwas in die Höhe. Aber der Schwierigkeitsgrad bei Super Ghouls´n Ghosts war für meinen Geschmack etwas zu überschraubt. Zahllose male bin ich bei dem Spiel verreckt. Und als ich es dann endlich besiegt hatte, wie ich meinte, wird mir gesagt, ich müsste es gleich nochmals durchspielen, damit ich es wirklich beenden kann. Mit einem nochmal hochgeschraubtem Schwierigkeitsgrad. Das FUUUUUUUUU, das aus meiner Kehle Kroch, konnte die Entwickler von Capcom in Japan sicher hören. Es kommt immer noch vor, dass ich nachts schweißgebadet Aufwache und mich dabei erwische, wie ich die in meinem Hirn durch zahllose Wiederholungen eingebrannten Tastenabläufe rezitieren. FUUUUUUUUU auf ganzer Linie.

Boah, diese Erinnerungen haben mich wieder ganz schön in Rage gebracht.

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52 Games: Wasser

Und schon wieder der nächste Beitrag für das Zockwork Orange Projekt 52 Games. Aber es würde ja nicht 52 Games heißen, wenn man nicht jede Woche ein Thema zu bearbeiten hätte. Und außerdem ist das eine schöne Chance, hier regelmäßig Leben einzubringen. Nachdem wir alle letzte Woche zu Kindern in Videospielen unseren Senf gegeben haben, lautet das Thema für Runde 16 Wasser.

Wasser kommt in Computer- und Videospielen in den unterschiedlichsten Arten und Weisen vor. Mal dient es als Rennstrecke, mal als Begrenzung eines Levels und mal einfach als das Medium, durch dass man schwimmenderweise hindurch muss. Mich hat jedoch ein Spiel besonders Begeistert, in dem das Wasser als Lebensraum genutzt wird. Naja, nicht direkt das Wasser, aber ziemlich genau unter Wasser. Ich spreche natürlich von BioShock.

Mitte der 50ger Jahre hatte ein gewisser Andrew Ryan die Schnauze voll von der Welt und besonders von der Gesellschaft, die sich auf ihr breitgemacht hatte. All die vielen politischen Systeme, Religionen und Wirtschaftsformen waren ihm viel zu bestimmend und engten ihn, und eine Gruppe von Gleichgesinnten, so stark ein, dass sie sich einfach nicht mehr frei entfalten konnten. Also beschloss man kurzerhand eine eigene Gesellschaft zu gründen, frei von weltlichen Zwängen. Und wo sollte das besser gehen als auf dem Grund des Pazifiks, der einerseits noch niemandem gehörte und andererseits unerwünschte Besucher fernhalten würde. Mit hohem finanziellem und personellem Aufwand baute man schließlich Rapture, die Stadt unter den Wellen.

Doch viel mehr möchte ich auf den Spielinhalt gar nicht eingehen, außer, dass BioShock und auch der Nachfolger, mit zu den besten Shotern gehört, die ich bisher gespielt habe. Und Wasser trägt dazu einen erheblichen Teil bei. Durch jedes Fenster, an dem man in Raptuere vorbei läuft, blickt man in das unergründliche blauschwarz des Ozean. Fischschwärme ziehen langsam vorbei und Algen tanzen geisterhaft in unsichtbaren Strömungen. Der hohe Wasserdruck, der auf den Stahlkonstrukten, aus denen Rapturen besteht, lastet, lässt die gesamte Anlage knirschen und stöhnen wie einen gewaltigen, eisernen Walfisch. Hin und wieder platzt ein Ventil und Wasser füllt eine Sektion mit brutaler Geschwindigkeit. Überall tropft es von den Decken. Es gluckert, spritzt und platscht. Und wenn man über Konsolen Geruch wahrnehmen könnte, dann würde sich das heimische Wohnzimmer sicher schnell mit einem nach Salz riechendem Dunst füllen und die „gefangen unter Wasser“-Atmosphäre wäre perfekt.

Doch auch so schon macht BioShock mit dem Einsatz des Wassers alles richtig. Für den Helden, also uns, ist es der einzige Weg, der uns in die Freiheit bringen könnte. Gleichzeitig ist es jedoch unser größter Feind (abgesehen von den Supermutanten, dem Horror und dem Chaos, welche überall auf Rapture zuhause sind) und zeigt unbarmherzig seine vollkommene Überlegenheit.

Hach, wenn ich darüber so sinniere, möchte ich das Spiel gleich wieder einwerfen und erneut durchspielen. Von der Badewanne aus. Oder zumindest mit meinen Füßen in einer Schüssel voller Salzwasser.

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52 Games: Thema 15 – Kinder

Endlich die 15 Runde des ZockWork Orange Projektes “52 Games”! Kleiner Spaß, denn hier bei blogios sind wir eigentlich erst bei No.1. Dank der Blogpause habe ich nämlich die ersten 14 Runden des tollen Projektes verpasst. Das soll sich nun natürlich ändern. Doch worum geht es bei “52 Games” eigentlich?! Jede Woche wir ein anderes Thema vorgestellt, zu dem man dann ein Videospiel auswählt und eine kurze, persönliche schreibt und darin erläutert, warum man sich genau für dieses Spiel entschieden hat. Und da, wie der eine oder andere sicher schon mal mitbekommen hat, ich auch gerne mal zocke, finde ich das Projekt extrem interessant! Legen wir los mit dem Thema: Kinder.

Zum Thema Kinder fällt mir spontan und sofort ein Titel ein: Paperboy für den Commodore 64.

Und das aus drei Gründen:

  1. spielt man in dem Game einen Jungen, der mit seinem Fahrrad eine Straße entlang fährt und dabei Zeitungen zustellt. Ziel des Spieles ist es, möglichst viele Zeitungen schwungvoll in Briefkästen zu befördern und sich dabei nicht von übergewichtigen Joggern verprügeln, bissigen Hunden beißen und Autos überfahren zu lassen. Nich immer ganz einfach und ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich es nie eine ganze Woche lang geschafft habe (das Spiel hatte 7 Level, für jeden Tag der Woche einen). Und warum macht der Fahrrad fahrende Junge das?! Genau, er braucht Kohle für ein besseres Fahrrad. Was uns direkt zum zweiten Punkt führt. Denn…
  2. ich habe als Jugendlicher auch eine Zeit lang Zeitungen ausgetragen, weil ich mir was tolles dafür kaufen wollte. Zwar war ich dabei zu Fuß und nicht mit meinem Rad unterwegs, aber die Arbeit ging mir mindestens genauso schwungvoll von der Hand. Eine kurze Nachricht an alle Leute, die im Mai/Juni 1998 ihre Zeitung in meinem Leifergebiet nicht bekommen haben: es tut mir leid, aber sie können diese sicher noch in der großen, blauen Tonne hinter dem örtlichem WEZ-Supermarkt finden. Und…
  3. habe ich das Spiel als Kind auf meinem ersten Computer, dem glohreichen Commodore 64 gespielt! Zwar hatte ich vorher schon den Atari 2600, aber das war mehr eine Konsole, denn beim Commodore musste man schon einige Befehle auswendig lernen, wenn man die Spiele starten wollte. Das berühmte LOAD “LIST”,8,1 wird mir sicher bis nie aus dem Kopf gehen. Ah, was waren das noch für schöne Zeiten…

Und damit sind wir schon am Ende der ersten, ich meine fünfzehnten Runde.

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