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was ich so gelesen habe

Wieder sind einige Inhalt von Bücher über meine Augen in den Kopf gewandert und hier der Überblick welche das waren.

Im Rahmen einer meiner letzten Londonreisen bin ich in einem Buchladen auf ein Angebot gestossen und habe gleich 3 Bücher von Burroughs für nur ein paar Euro erwerben können. Exterminator! war das erste, das ich mir vornahm, da micht der Rückklappen-Text begeisterte. Von einer Agentengeschichteum Bilogische-Waffen und Verschwörung war da die rede. Was ich dann las, war eines der verwirrendsten Bücher, die ich jemals anfasste. Ich glaube, dass ich wirklich die Hälfte nicht verstanden habe und das lag sicher nicht daran, dass ich es auf englisch gelesen habe. In ca. 20 Kurzgeschichten ist das Buch aufgeteilt und diese hängen mal mehr mal weniger zusammen. Insgesat gibt es aber so viele Sprünge (schon innerhalb der einzelnen Sotries) dass ich kaum hinterherkam. Und ich bin zwar kein Weltmeister in englischer Grammatik, aber ich meine, dass der Herr Burroughs an so manchen Stallen auf jene vollkommen verzichtet hat. Die Geschichte, die ich verstanden habe, waren gut. Jedoch kann ich dem gesamten Buch keine ordentliche Wertung geben.

Rating: ★★★☆☆☆☆☆☆☆ 

Der zweite Weltkrieg, eine kleine Insel im Mittelmeer und eine amerikanische fliegerstaffel, die auf ihr stationiert ist. Das sind die Hauptbestandteile von Hellers Anti-Kriegsroman Catch 22. Hauptcharakter der ganzen Geschichte ist Captain Yossarian, der keine Lust mehr auf Krieg hat und deshalb von allen für einen Verrückten gehalten wird. Doch wer ist hier eigentlich verrückt?! Yossarian, der überleben möchte, oder die anderen militärischen Bewohner des Armelagers, die frohgelaunt ihr Leben aufs Spiel setzen und nebenher das eine oder andere krumme Geschäft (selbst mit dem Feind) drehen. Der Roman ist eine wilde Fahrt durch die Abstrusitäten des Krieges, der Hackordnung des amerikanischen Militärs im 2ten Weltkrieg und auch der menschlichen Psyche. Es gibt Helden, die garkeine Helden sein wollen und Feiglinge, die sich für Helden ausgeben. Und warum die italienische Hure den Soldaten Orr mit einem Schuh auf den Kopf prügelt, ist für den Ausgang des Krieges nicht unbedeutend.

Rating: ★★★★★★★★☆☆ 

Gott fühlt sich von seiner Arbeit ausgebrannt und beschließt einen 1 jährigen Urlaub zu machen. Natürlich kann er die Erde nicht ohne Aufsicht hinterlassen und gibt daher seinen Heiligen und Engeln den Auftrag eine fähige Urlaubsvertretung zu beschaffen. Nach gründlicher Bewerberbegutachtung fällt die Wahl, dann doch etwas glücklich, auf den Finnen Pirjeri Ryynän, der den Job gerne annimmt, da er viel Verbesserungspotential auf Erden sieht. Von da an aus beginnt die Geschichte, wie ein Mensch Gott spielen darf. In meinen Augen das bisher schwächste Buch, das ich von Paasilinna gelesen habe. Der Plot ist flach und vorhersehbar. Hin und wieder tauchen interessante Ideen auf, die dann doch im Sande verlaufen, anstatt ausgearbeitet zu werden. Und bevor der Roman richtig ins rollen kommt ist er auch schon wieder vorbei. Da ich das Buch auf dem Flohmarkt für 1€ kaufte, war es kein großer Verlusst. aber empfehlen würde ich es nicht.

Rating: ★★☆☆☆☆☆☆☆☆ 

Den ersten Sammelband von Gaimans riesigem Comic-Epos hatte ich hier ja schon ausführlich rezensiert (siehe unter Kategorien/gelsen/comic/Sandman) und nun habe ich es auch endlich geschafft, denn zweiten Band zu lesen. Nachem der Sandman nach seiner gefangenschafft wieder in seine Traumwelt zurückgekehrt ist, nimmt er seine tägliche Arbeit auf und stellt fest, dass einige Traumgeschöpfe in die Welt der Menschen, oder besser gesagt in ihre Trume, geflüchtet sind´und dort Chaos anstellen. Außerdem macht ihm der Traumwirbel Rose, eine junge Frau, die nichts von ihrem Schicksal weiß, sorgen. Der Sandman spielt im gesamten Band nur eine nebensächliche Rolle, denn es geht viel mehr um Rose, ihre Suche nach ihrem verschwundenm Bruder und die Konfrontationen mit dem Traumgestallten. Wieder schafft es Gaiman den Leser durch eine dichte und fantastische Story zu packen und zu fesseln. Seine Ideen zum Verhalten der Traumwesen sind sehr abgefahren und teilweise pervers, jeoch (dank des Hintergrundes der Wesen) nachvollziehbar und schlüssig. Die Zeichungen sind gut gelungen und tragen enorm zur düsteren Stimmung des Szenarios bei. Ich werde mir zeitnah auch den dritten Teil der Sage gönnen. 

Rating: ★★★★★★★★☆☆ 

Wieder mal entführt uns Adiga in das traumhaft schöne, unberechenbare und gnadenlose Indien. Genau gesagt nach Bombay/Mumbay. Und noch genauer gesagt in ein Wohnhaus, dessen Nachbarn seit Jahren gut zusammenleben, sich gegenseitig in Not unterstützen und helfen. Eines Tages macht ein Bauunternehmer (der neune Büros und Wohnungen auf dem Grundstück errichten möchte) den Einwohnern ein Angebot für ihrer Wohnungen, das alle zu reichen Leuten machen würde und das man eigentlich nicht ausschlagen kann. Doch nicht jeder in dem Wohnhaus ist auf Geld und ein besseres Leben aus. Viele schätzen ihre Nachbarschaft und wollen diese für kein Geld der Welt aufgeben. Und so ent steht eintiefer Riss in der Gemeinschaft. Nach und nach stimmen jedoch immer mehr Bewohner (freiwillig oder weniger freiwillig) dem Angebot zu und so kommt es dazu, dass nur noch einer übrig bleibt, der Last Man in Tower. Nach “The White Tiger” und “Zwischen den Attentaten” ist auch Last Man in Tower wieder ein geniales Buch von Adiga. Eine sehr dichte Geschichte, die lebendig auf Papier gebracht wurde. Man fühlt förmlich den heißen Atem der brutalen Stadt Bombay und iherer liebens- uns hassenswerter Bewohner. Adiga schreibt mit so viel Gefüh, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag und sich mit den Charakteren freut, jedoch auch mit ihnen mitleidet. Was besseres habe ich dieses Jahr noch nicht gelesen und spreche hiermit eine absolute Kaufempfehlung aus.

Rating: ★★★★★★★★★★ 

 

Wer mehr mitbekommen möchte, was ich so lese, las oder noch lesen werde, der kann gerne auf meinem goodreeds Profil vorbeischauen udn mich dort auch als Freund adden. 

 

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zu hause im Netz: shelfari.com

Marcel von uarrr.org plant einen Lesezirkel stattfinden zu lassen. Ein Lesezirkel ist sowas, wo alle Teilnehmer das gleiche Buch lesen und sich dann darüber austauschen. Eigentlich was für Rentner und Hausfrauen könnte man meinen. Aber wenn die richtigen Leute daran teilnehmen, dann könnte es wirklich lustig werden. Die Koordination läuft natürlich über das Web ab und man einigte sich, oder Marcel legte fest, auf shelfari.com.

Was ist und was kann shelfari.com?! Es ist das gleiche und kann das gleich wie goodreads.com, nur dass es besser aussieht. Also quasi ein goodreads.com für Mac-User. Und was goodreads.com kann, darüber habe ich hier schon mal geschrieben.

Wer interesse hat an dem Lesezirke, der Anfang Juni losgehen wird, teilzunehmen, ließt sich am besten diesen Beitrag (ink. Kommentaren) durch und meldet sich in dieser Gruppe bei shelfari.com an. Mich findet man bei shelfari.com hier.

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Der Büchertodfeind

Wie der eine oder andere mitbekommen haben mag, schreibt kamil gerade an seiner Diplomarbeit, damit er sein Studium abschließen und endlich Geld verdienen kann. Solch eine Diplomarbeit ist eine wissenschaftliche Arbeit. Und wie es sich für eine wissenschaftliche Arbeit gehört, müssen alle Fakten und Daten die man da so reinschreibt belegt und nachgewiesen werden, weil sonst könnte der kamil ja Blödsinn erzählen und dann würde das jemand aufschnappen und noch mehr Blödsinn erzählen und irgendwann würden alle wissenschaftlichen Arbeiten nur noch auf blödsinnigen Grundlagen fundieren und nichts mehr würde funktionieren, weil ja alles Blödsinn ist!

Um Fakten also nachzuweisen, braucht man Quellen. Quellen des Wissens. Wissensquellen. Auf Deutsch: Bücher. In diesem Punkt hat kamil ganz schön Glück gehabt, da kamils derzeitiger Arbeitgeber eine große Bibliothek aufgebaut hat und in dieser Bibliothek ein großer Bereich mit passender Literatur zu kamils Thema vorhanden ist. Und jetzt kommt noch das viel bessere: um sich Bücher aus dieser großartigen Bibliothek ausleihen zu können, muss kamil nämlich nicht einmal seinen Arbeitsplatz verlassen. BÄM! Er sucht einfach online, bestellt das benötigte Buch und zwei Tage später steht hier jemand an kamils Arbeitsplatz und gibt ihm das Buch.

Dieser jemand wurde jedoch heute ein wenig grantig. Da kamil sich momentan einem bestimmten Teil seiner Arbeit widmet, brauchte er zu dem Thema die passende Literatur (wg. Blödsinn und Fakten wie oben beschrieben, Sie verstehen). Also bestellte kamil am Anfang der Woche fleißig Bücher. Heute kamen sie an. Besser: sie wurden gebracht, von eben jenem Buchbeförderungsmann. Dieser Buchbeförderungsmann stand pünktlich wie die Maurer vor kamils Schreibtisch. Ein hochroter Kopf, Atemlosigkeit und rund 10 Bücher, einige davon mit 1000 Seiten plus, waren seine Begleiter.

Guter Mann, sagte der Buchbeförderungsmann in einem schroffen Ton, das kann doch nicht angehen, dass Sie hier so viele Bücher benötigen! Sehr Geehrter Buchbeförderungsmann, antwortete kamil freundlichst, und wie das angehen kann!

Ende.

P.s. kamil glaubt sich jetzt einen neuen Todfeind geschaffen zu haben und bestellt vorsichtshalber noch ein paar Bücher, um diese Theorie mit wissenschaftlichen Fakten und Quellen belegen zu können.

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zu hause im web: goodreads.com

Mit goodreads.com wude ich vom BeetFreeQ auf eine weitere SocialApp aufmerksam gemacht, die mein Leben bereichert, erleichtert oder komplizierter macht. Wie der Name schon vermuten lässt, dreht es sich bei diesem Online-Dienst um Bücher. Man trägt ein welche Bücher man schon gelesen hat, welche man gerade ließt und welche man lesen möchte. Außerdem besteht die Möglichkeit gelesene Bücher zu bewerten und Rezensionen und Kommentare dazu zu veröffentlichen. Das ganze teilt man dann Freunden (Facebook, Twitter, usw.), der goodreads-Community und dem Rest der Welt mit. Wenn man dann noch Lust hat, kann man sich auch noch in Gruppen eintragen, seine selbstgeschriebenen Sachen veröffentlichen und sich dazu ein Feedback einholen, an einem Quiz teilnehmen usw. Was mich an goodreads.com besonders interessiert ist, ob ich darüber hin und wieder mal eine Empfehlung für ein gutes Buch entdecke.

Wer sich meinen Account mal ansehen möchte, der klickt hier. Und wer sich dazu entschließt sich dort anzumelden, darf mich natürlich als Freund hinzufügen.

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Stöckchen: Buchsplitter

Beim beetFreeQ habe ich schon letzte Woche dieses Stöckchen gefunden und jetzt, da ich wieder in den eigenen 4 Wänden bin und auch meine ganzen Lieblingsbücher um mich herum habe, werde ich es mal durchführen. Hier ist die Anleitung.

Step 1:

Suche 5 Bücher aus deinem Bücherregel, unter deinem Bett auf dem Klo oder sonst wo her. Hauptsache du hast fünf Bücher zusammengesucht. Ob du die Bücher zufällig oder gezielt rausgesuchthast ist egal. Hauptsache 5. Nicht 4. Nicht 6. 5. Fünf.

Ich habe 5 Bücher! Diese wären:

  1. Der Wüstenplanet von Frank Herbert
  2. Das Liebesleben der Hyäne von Charles Bukowski
  3. Die Arena von Stephen King
  4. Cthulhu Geistergeschichten von H.P. Lovecraft
  5. Zwischen den Attentaten von Aravind Adiga

Step 2:

Was ist der erste Satz des ersten Buches?

Die größte Sorgfalt zu Beginn eines jeden Unternehmens sollte man auf die gleichmäßige Verteilung der Kräfte legen.

Step 3:

Der letzte vollständige Satz auf Seite 50 des zweiten Buches?

Ich nahm einen Drink zur Brust, ging ins Schlafzimmern, ließ mich mit Kleidern und allem aufs Bett fallen und schlief ein.

Step 4:

Der zweite vollständige Satz auf Seite 100 des dritten Buches?

In seiner freien Hand hielt er ein Mobiltelefon.

Step 5:

Der vorletzte vollständige Satz auf Seite 150 des vierten Buches?

Und ohne ein Weiteres Wort erhob er sich und verließ mit großen Schritten das Gebäude, wobei er in jeder Tür den Kopf einziehen musste.

Step 6:

Der allerletzte Satz des fünften Buches?

Seitdem bin ich nicht mehr am Ganges gewesen: Den Fluss überlasse ich den amerikanischen Touristen!

Finale:

Bilde aus den 5 Sätzen eine Geschichte.

In seiner freien Hand hielt er ein Mobiltelefon. Und ohne ein Weiteres Wort erhob er sich und verließ mit großen Schritten das Gebäude, wobei er in jeder Tür den Kopf einziehen musste. Ich nahm einen Drink zur Brust, ging ins Schlafzimmern, ließ mich mit Kleidern und allem aufs Bett fallen und schlief ein. Seitdem bin ich nicht mehr am Ganges gewesen: Den Fluss überlasse ich den amerikanischen Touristen! Die größte Sorgfalt zu Beginn eines jeden Unternehmens sollte man auf die gleichmäßige Verteilung der Kräfte legen.

Fazit:

Ergibt sogar irgendwie Sinn. Irgendwie. Und naja, soviel Spaß wie ich mir vorgestell habe hat es dann doch nicht gemacht. Trotzdem gebe ich es weiter und zwar an meine Blogger.de Clique: Herr Teleporter, Frau Elfentanz und Herr Kreuzberger.

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