Wieder sind einige Inhalt von Bücher über meine Augen in den Kopf gewandert und hier der Überblick welche das waren.
Im Rahmen einer meiner letzten Londonreisen bin ich in einem Buchladen auf ein Angebot gestossen und habe gleich 3 Bücher von Burroughs für nur ein paar Euro erwerben können. Exterminator! war das erste, das ich mir vornahm, da micht der Rückklappen-Text begeisterte. Von einer Agentengeschichteum Bilogische-Waffen und Verschwörung war da die rede. Was ich dann las, war eines der verwirrendsten Bücher, die ich jemals anfasste. Ich glaube, dass ich wirklich die Hälfte nicht verstanden habe und das lag sicher nicht daran, dass ich es auf englisch gelesen habe. In ca. 20 Kurzgeschichten ist das Buch aufgeteilt und diese hängen mal mehr mal weniger zusammen. Insgesat gibt es aber so viele Sprünge (schon innerhalb der einzelnen Sotries) dass ich kaum hinterherkam. Und ich bin zwar kein Weltmeister in englischer Grammatik, aber ich meine, dass der Herr Burroughs an so manchen Stallen auf jene vollkommen verzichtet hat. Die Geschichte, die ich verstanden habe, waren gut. Jedoch kann ich dem gesamten Buch keine ordentliche Wertung geben.
Rating: 








Der zweite Weltkrieg, eine kleine Insel im Mittelmeer und eine amerikanische fliegerstaffel, die auf ihr stationiert ist. Das sind die Hauptbestandteile von Hellers Anti-Kriegsroman Catch 22. Hauptcharakter der ganzen Geschichte ist Captain Yossarian, der keine Lust mehr auf Krieg hat und deshalb von allen für einen Verrückten gehalten wird. Doch wer ist hier eigentlich verrückt?! Yossarian, der überleben möchte, oder die anderen militärischen Bewohner des Armelagers, die frohgelaunt ihr Leben aufs Spiel setzen und nebenher das eine oder andere krumme Geschäft (selbst mit dem Feind) drehen. Der Roman ist eine wilde Fahrt durch die Abstrusitäten des Krieges, der Hackordnung des amerikanischen Militärs im 2ten Weltkrieg und auch der menschlichen Psyche. Es gibt Helden, die garkeine Helden sein wollen und Feiglinge, die sich für Helden ausgeben. Und warum die italienische Hure den Soldaten Orr mit einem Schuh auf den Kopf prügelt, ist für den Ausgang des Krieges nicht unbedeutend.
Rating: 








Gott fühlt sich von seiner Arbeit ausgebrannt und beschließt einen 1 jährigen Urlaub zu machen. Natürlich kann er die Erde nicht ohne Aufsicht hinterlassen und gibt daher seinen Heiligen und Engeln den Auftrag eine fähige Urlaubsvertretung zu beschaffen. Nach gründlicher Bewerberbegutachtung fällt die Wahl, dann doch etwas glücklich, auf den Finnen Pirjeri Ryynän, der den Job gerne annimmt, da er viel Verbesserungspotential auf Erden sieht. Von da an aus beginnt die Geschichte, wie ein Mensch Gott spielen darf. In meinen Augen das bisher schwächste Buch, das ich von Paasilinna gelesen habe. Der Plot ist flach und vorhersehbar. Hin und wieder tauchen interessante Ideen auf, die dann doch im Sande verlaufen, anstatt ausgearbeitet zu werden. Und bevor der Roman richtig ins rollen kommt ist er auch schon wieder vorbei. Da ich das Buch auf dem Flohmarkt für 1€ kaufte, war es kein großer Verlusst. aber empfehlen würde ich es nicht.
Rating: 








Den ersten Sammelband von Gaimans riesigem Comic-Epos hatte ich hier ja schon ausführlich rezensiert (siehe unter Kategorien/gelsen/comic/Sandman) und nun habe ich es auch endlich geschafft, denn zweiten Band zu lesen. Nachem der Sandman nach seiner gefangenschafft wieder in seine Traumwelt zurückgekehrt ist, nimmt er seine tägliche Arbeit auf und stellt fest, dass einige Traumgeschöpfe in die Welt der Menschen, oder besser gesagt in ihre Trume, geflüchtet sind´und dort Chaos anstellen. Außerdem macht ihm der Traumwirbel Rose, eine junge Frau, die nichts von ihrem Schicksal weiß, sorgen. Der Sandman spielt im gesamten Band nur eine nebensächliche Rolle, denn es geht viel mehr um Rose, ihre Suche nach ihrem verschwundenm Bruder und die Konfrontationen mit dem Traumgestallten. Wieder schafft es Gaiman den Leser durch eine dichte und fantastische Story zu packen und zu fesseln. Seine Ideen zum Verhalten der Traumwesen sind sehr abgefahren und teilweise pervers, jeoch (dank des Hintergrundes der Wesen) nachvollziehbar und schlüssig. Die Zeichungen sind gut gelungen und tragen enorm zur düsteren Stimmung des Szenarios bei. Ich werde mir zeitnah auch den dritten Teil der Sage gönnen.
Rating: 








Wieder mal entführt uns Adiga in das traumhaft schöne, unberechenbare und gnadenlose Indien. Genau gesagt nach Bombay/Mumbay. Und noch genauer gesagt in ein Wohnhaus, dessen Nachbarn seit Jahren gut zusammenleben, sich gegenseitig in Not unterstützen und helfen. Eines Tages macht ein Bauunternehmer (der neune Büros und Wohnungen auf dem Grundstück errichten möchte) den Einwohnern ein Angebot für ihrer Wohnungen, das alle zu reichen Leuten machen würde und das man eigentlich nicht ausschlagen kann. Doch nicht jeder in dem Wohnhaus ist auf Geld und ein besseres Leben aus. Viele schätzen ihre Nachbarschaft und wollen diese für kein Geld der Welt aufgeben. Und so ent steht eintiefer Riss in der Gemeinschaft. Nach und nach stimmen jedoch immer mehr Bewohner (freiwillig oder weniger freiwillig) dem Angebot zu und so kommt es dazu, dass nur noch einer übrig bleibt, der Last Man in Tower. Nach “The White Tiger” und “Zwischen den Attentaten” ist auch Last Man in Tower wieder ein geniales Buch von Adiga. Eine sehr dichte Geschichte, die lebendig auf Papier gebracht wurde. Man fühlt förmlich den heißen Atem der brutalen Stadt Bombay und iherer liebens- uns hassenswerter Bewohner. Adiga schreibt mit so viel Gefüh, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag und sich mit den Charakteren freut, jedoch auch mit ihnen mitleidet. Was besseres habe ich dieses Jahr noch nicht gelesen und spreche hiermit eine absolute Kaufempfehlung aus.
Rating: 








Wer mehr mitbekommen möchte, was ich so lese, las oder noch lesen werde, der kann gerne auf meinem goodreeds Profil vorbeischauen udn mich dort auch als Freund adden.
kommuniziert