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die antwoord

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende und es wird Zeit einen Schlussstrich zu ziehen und zu gucken, was dabei rumgekommen ist. Eine Band, die mir dieses Jahr definitiv öfter in den Ohren hängen geblieben ist, ist die Combo Die Antwoord aus Südafrika. Nach deren Debütalbum war ich noch etwas skeptisch, was die Qualität der beiden (oder drei) Künstler angeht, aber das aktuelle Werk weiß auf voller Linie zu überzeugen. Rasanter Rep auf elektronischen Beats, der direkt ins Hirn durchdröhnt. Dazu abgefahrene Videos, die einige als verstörend ausweisen und andere als bahnbrechend feiern. Gesungen wird nicht nur auf englisch, sondern auch auf afrikaans und xhosa (eine der elf Amtssprachen in Südafrika) und zusammen ergibt das eine wundervolle Euphonie, die zumindes mir sehr gut gefällt. In diesem Sinne ist Die antwoord für mich die besten Band 2012. Bleibt abzuwarten, wann die mal auf Tour vorbeischauen.

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gehört: Vitalic – Stamina

Und wenn wir schon dabei sind und bei Boys Noize ein tolles Video vorgestellt haben. Auch der Franzose Vitalic ist mit einem neuen Album am Start und hat passend dazu ein krasses Video zur Singleauskopplung Stamina gedreht. In einem psychodelischem CSI Verschnitt verflogen wir einen Detective auf der Suche nach Antworten in einer Serie misteriöser Selbstmorde. Anschließend kämpft er auch noch gegen Hamburger-Menschen. Aber genug der Worte, lassen wir lieber Bilder sprechen.

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Boys Noize – Out Of The Black

The noize is back. Back in Black. Diesen Herbst beglückte uns Alex Ridha, aka Boys Noize, mit seinem dritten Album Out Of The Black. Und während es meiner Meinung nach dem zweite Werk POWER etwas an Schwung fehlte, finden die aktuelles CD wieder zurück zu den Wurzeln vom Erstling OiOiOi. Der Sound wird dreckiger, deutlich mehr Bass wird aus den Lautsprechern gedrückt und die zwar wenigen, dafür perfekten Lyrics sitzen auf den Punkt. Ich bin schwer begeistert und kann es kaum abwarten den einen oder anderen Track im Club zu hören. Sehr cool ist auch, das der Lärm aus Berlin den HipHop für sich entdeckt hat und das Album zwei Stücke von diesem neuen Hobby enthält. Für den track “Got It” konnte sogar US-Rap Ikone Snoop Dogg motiviert werden.

Wer sich einen guten Überblück über das neue Werk machen möchte, der sollte mal in folgende Tracks reinhören.

Und dass man zu Electro auch wundervolle Videos machen kann, beweist der Clip zu ICH R U. Keine Ahnung wie viele Keybords beim Dreh dran glauben mussten und ich möchte auch gar nciht wissen, wie lange der ganze Spaß gedauert hat, aber das Ergebnis kann sich definitiv sehen lassen. Hut ab.

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Wenn alles 8-Bit wär, wär alles gut.

Und weil ich das jetzt möchte, mache ich heute den 8-Bit-Abend.

Ich mag 8-Bit, weil ich (und der Rest meiner Generation sicher auch) lange geglaubt habe, dass die Tetris-Melodie die russische Nationalhymne wär. Und wenn man 8-Bit mag, dann mag man auch Daft Punk und auch die tollen 8-Bit Remixe von Da Chip. Aus diesem Grund: Stay real, stay 8-Bit.

P.s. Wer ein wenig im Netz surft, der findet sicher das gesamte Da Chip Album zum kostenlosen und totall legalem Download. 8-Bit-Bomben bis zum Umfallen!

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Aus Österreich kommen…

nicht nur die Berge, sondern auch die Sachertorte und Toni Polster. Doch Laserkraft 3D kommen da nicht her. Auch wenn ich das mir irgendwie eingebildet habe, oder es mir jemand so erzählt hat. Die beiden DJ´s aus Heidelberg, die Hauptstadt der Romantik, haben mit “Nein Mann” einen interessanten Beat entwickelt, denn sie nicht nur in einem tollen Video verpackt haben, sondern mit dem sie auch eine unterhaltsame Geschichte erzählen. Ohne den Gesang dürfte man den Song auf diversen Minimal-Dancefloors wiederfinden.

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Klaxons – Flashover

Es tut sich was auf der britischen Insel. Eine meiner Lieblingsbands meldet sich von den Toten zurück. Die Klaxons haben zwar noch nicht gesagt, wann ihr neues Album erscheinen soll (irgendwann 2010) aber seit Dienstag gibt es zumindest einen neuen Song  (Flashover) auf deren Homepage zu hören. Klingt für mich verdammt nach der ersten Single vom neuen Album. Wird auch Zeit. Und eine Tour darf die Band auch gleich mal dranhängen, wenn sie schon mal dabei sind.

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gehört: Oliver $ – Gypsy Carnival

Schon wieder ein ganzer Monat rum seit ich hier das letzte Mal etwas aus der Kategorie Blasmusikelectro vorgestellt habe. Und wie auch schon den letzten Song, hat mich auf diesen wieder die Afri Ola per Twitter aufmerksam gemacht. Vielen Dank dafür. kurze Nebenbemerkung: die Afri Ola macht auch ganz schöne Fotos, die ihr euch auf ihrem Blog mal ansehen solltet.

So weit ich das herausfinden konnte, ist Oliver $ ein DJ/Produzent aus Berlin (woher auch sonst) und in den Bereichen House und Dub zu hause. Das merkt man, denn Gypsy Carnival ist nicht ganz so heftig elektronisch, wie die anderen bisher vorgestellten Songs, bereichert aber diese kleine Sammlung ungemeint. Trompeten begleiten den eingängigen Beat über fast die gesamte Länge des Songs. Besonders gefällt mir der schnellere Part zwischen 2:10 und 2:25. Und irgendwie erinnert das an ganz großen Zirkus (laut Aussage meines Mitbewohners).

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gehört: We Are Wolves – Invisible Violence

Bekanntermaßen gehören die We Are Wolves zum engen Kreis meiner Lieblingsbands. Und wie sich das so gehört, habe ich das neue Album (das bereits dritte) der drei Kanadier nicht verpasst, sondern mir beim Durchhören und anschließenden Rezensieren einfach nur viel Zeit gelassen. Doch jetzt ist es so weit.

Waren die Wolves für knallige Punkrock vs. Elektro – Massaker bekannt, schleichen sich bei Invisible Violence einige neue Töne dazu. Schon die erste von mir vorgestellte Singleauskopplung, Holding Hands, wieß einigermaßen melodischen Indie-Rock mit so gut wie garkeinem elektronischen Einfluss auf. Ich weiß nicht recht wie ich es ausdrücken soll aber viele der neuen Songs klingen europäischer, genauer gesagt französischer. Schon beim ersten Durchlauf dachte ich:” Hm, das klingt wie eine Mischung aus Hushpuppies und Phoenix.  Aber wie die beiden Bands auf Speed. Order mit Feuer sprühenden Raketen in ihren Hintern.” Und einen Tick Muse kann man auch raushören.

Trotzdem behalten die We Are Wolves auf Inisible Violence ihren eigenen, sie auszeichnenden und unverwechselbaren Charme bei und ergänzen wunderbar ihr Portfolio. Diverse Sprachen werden im Gesang ausprobiert und Gitarren kommen deutlich mehr in den Vordergrund oder man merkt sie zumindest mehr, da sie nicht durch Effektgeräte bis zur Unendlichkeit verzerrt werden. Die Bandbreite reicht mal wieder vom hektischen Zuckungen aller Gliedmaßen (beim Tanzen versteht sich), bis zum enspannten davongleiten durch die Weiten des Universums. Ein ganz klares “reingehört” und was kann ich anderes geben als 10 von 10 Punkten?

Zur feier des Ostermontages gibt es auch noch das brandneue Video zur aktuellen Single “Blue”.

Anspieltipps:

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gehört: Jesse Rose – Touch My Horn

Die Welt dachte es wäre vorbei, doch Dank Afri Ola ist sie zurück. Ich spreche natürlich von der Elektro Vs. Blasmusik Reihe. Wir gehen in Runde 5. Heute mit Jesse Rose und seinem Track “Touch My Horn”.

Der londoner House-DJ fakelt nicht lange rum und knallt das schon im Titel erwähnte Horn gleich vom ersten Takt aus in den Beat. Das Kopfnicken ist also vorprogrammiert und der Rest des Körpers dürfte spätestens nach der ersten Trompetenfanfare bei 0:55min folgen. Irgendwie schwingt dem Song so ein bitterer #gntm Beigeschmack mit. Die hatten mal einen Introsong, der vom Beat her teilweise identisch war. Mir will aber ums Verrecken nicht einfallen, wie der Künsteler oder der Song hieß. Trotzdem reingehört. Lohn.

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gehört: Ronald Christoph – Underground Limbo

Weiter geht sie, die lustige wir suchen nach Songs, die Blasmusik mit Electro vermischen Reihe. Den folgenden Track verdanke ich einem Hinweis von Karl Ziege. Underground Limbo ist ein schon etwas älterer (im elektronischen Bereich ist ein jahr schon alt ;) ) Song des berliner Techno und House Produzenten Ronald Christoph. Was sich zu Beginn nach dem Pfeife spielendem Indianer aus Aguirre, der Zorn Gottes anhört, anhört, ist, ganzheitlich betrachtet, ein sehr abwechslungsreicher Track, der nach etwa der Hälfte der Spielzeit durch einen sauber eingespielten Bläserpart glänzt.

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