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EM Tag8 & 9

Da habe ich das Wochenende mal Wochenende sein lassen und bin gestern überhaupt nicht dazu gekommen, den achten EM tag revue passieren zu lassen. Holen wir natürlich nach und den gestrigen neunten Spieltag machen wir auch gleich in einem Abwasch mit.

Zunächst eröffnete der Co-Gastgeber Ukraine gegen die Franzosen. Das unterhaltsamste am genzen Spiel war der kräftige Regenguss zu Beginn, weswegen sogar das Spiel unterbrochen werden musste. Sowas habe ich persönlich noch nicht erlebt. Aber nach einer Stunde konnte die Partie wieder angepfiffen werden. Während die Ukrainer nicht an die gute Leistung aus ihrem ersten Spiel gegen die Schweden anschließen konnten, spielten die Franzosen endlich mal auf normalen Niveau. Und zu Beginn der zweiten Halbzeit reichten den Franzosen auch fünf gute Minuten, um alles klar zu machen. Zwei schnelle Tore versetzten die Ukrainer in Schockstarre und ließen Frankreich verdient gewinnen. Trotzdem muss von Frankreich noch eine Steigerung kommen, wenn die auch ein mögliches Viertelfinale überstehen wollen. Die Ukraine wird sich wohl in der Gruppenphase verabschieden.

Schon viel interessanter war das Spiel zwischen den Schweden und den Engländern. Einoffener Schlagaubtausch mit vielen Chancen auf beiden Seiten und dann auch noch insgesamt 5 Toren. Drei mal wechselte die Führung. Erst gingen die Briten in Front, doch kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit konnten die Schweden nciht nur ausgleichen, sondern auch noch die Führung übernehmen. Durch sehr kluge Wechsel rissen die Engländer das Spiel wieder an sich und gewannen letztendlich nach zwei weiteren sehr sehenswerten Toren. Da die Videos des entscheidenden Tores bei Youtube von der blöden UEFA im Minutentakt gelöscht werden, lohnt es nicht hier eins hochzuladen. Wer aber das geniale Tor des jugnenWelbeck sehen möchte, welcher die Briten zum Sieg schoss, gibt einfach bei der entsprechenden Videoplattform “Walbeck England Traumtor” ein. Müsste genügen. Schweden ist nach der Niederlage leider raus. Schade, da ich ab kommenden Freitag in Schweden bin und gehofft hatte noch etwas von dem EM-Feeling vor Ort mitzunehmen.

Gestern wurde es dann richtig spannend. Es war der letzte Spieltag in der Gruppe A und beide Spiele fanden parallel statt. Alle Teams der Gruppe hatten noch die Chance sich für das Viertelfinale zu qualifizieren. Und so wie es am Ende ausgegangen ist, hätte ich nie erwartet.

Das Spiel Polen gegen Tschechien sahen wir uns im Schlosspark Biergarten Stuttgart an. Die Stimmung war sehr gut, da viele polnische Fans anwesend waren, und Bier gab es auch reichlich. Was fehlte war eine gute Leistung der Polen. Über 90minuten. Vertient 0:1 verloren und damit aus dem Turnier ausgeschieden. Ich konnte es kaum fassen, wie leidenschaftslos die polnische Mannschaft agierte und wie dämlich sie sich anstellten die Tschechische Abwehr zu überwinden. Kaum ein Pass der ankamm, Lewandowski als einziger Stürmer auf total verlorenem Posten und dass sie den Sieg wirklich wollten, konnte ich auch die ganze Zeit nicht erkennen. Dabei hatten die Tschechen auch nichtmal einen überragenden Tag erwischt. Schade, aber da geht der erste Gastgeber nach hause. Verdient.

Im Parallelspiel, das wir natürlich nur in der Zusammenfassung sahen, schlugen die Griechen überraschend den Favoriten Russland. Ich bin mir sicher, dass nicht viele Geld auf diesen Ausgang gesetzt haben. Ich hatte es definitiv nicht. Torotzdem finde ich es irgendwie lustig, dass mit Griechenland und Tschechein zwei Mannschaften ins Viertelfinale einziehen, die nach dem ersten Spieltag eigentlich ausgeschieden sein mussten. Aber das ist halt eine EM. Da kann alles passieren. Ich freue mich auf jeden Fall auf weitere solche Spiele und Überraschungen.

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EM Tag5

Rückrundenstart könnte man fast sagen.

Die Tschechien zeigten gegen Griechenlad gleich mal ein ganz anderes Gesicht als noch gegen die Russen. Die Griechen, völlig überumpelt, kassierten gleich in den Anfangsminuten zwei Gegentore und mussten kurz darauf noch ihren Torwart auswechseln, der sich verletzt hatte. Doch so schnell wollten die Südeuropäer nicht aufgeben und konnten Anfang der zweiten halbzeit nach einem krassen Torwartfehler auf 1:2 verkürzen. Daraufhin entwickelte sich ein wirklich unterhaltsames Spiel, mit Chancen auf beiden Seiten. Doch für ein weiteres Tor hat es dann doch nicht mehr gereicht, was es für die Griechen extrem schwer macht jetzt noch das Viertelfinale zu erreichen.

Im zweiten Spiel des Tages mussten die Polen gegen die Russen beweisen, dass sie gut genug sind, um nicht in der Vorrunde auszuscheiden. Und es ging auch gleich gut los. Beide Mannschaften spielten auf Sieg und erarbeiteten sich reichlich gute Chancen. Die Russen waren die ersten, die eine dieser Chancen zum 1:0 verwerten konnten und gingen dann auch mit der Führung in die Kabine. Anders als noch vor 4 Tagen gegen Griechenland, kamen die Polen aber motiviert wieder auf den Platz und machten sofort wieder Druck. Das zahlte sich dann auch aus, denn durch einen klasse Treffer glichen die Polen wieder aus. Und beide Teams hatten dann noch nicht genug und stürmten einfach weter. Bis zum Schluss war ich gespannt wie ein Flitzebogen und mir ist wirklich ein Stein vom Herzen gefallen, als der sehr gute deutsche Schiedsrichter endlich abpfiff. Zwar ist Polen durch das 1:1 Unentschieden noch nicht für das Viertelfinale qualifiziert, aber sie haben es am letzten Spieltag gegen Tschechien zumindest in der eigenen Hand. Ein Sieg, mit der Unterstützung der eigenen Fans im Rücken, ist nicht unmöglich. Und dann wartet vielleicht ja Deutschland in der nächsten Runde.

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EM Tag1

Jetzt ist sie also eröffnet, die Euro 2012 in Polen und der Ukraine. Und die ersten Spiele sind gestern Abend auch schon gespielt worden. Was haben wir gesehen?!

Polen eröffnete gegen Griechenland. Und wie sie eröffnetet! Durch druckvolles Spiel über die rechte Seite, die Dortmunder Seite, waren sie den Griechen volkommen überlegen und spielten sich einige sehr gute Chancen heraus. Leider verwandelten sie keine davon. Doch dann kam das sehenswerte 1:0, und kurz darauf die gelb-rote Karte gegen Sokratis, den griechischen Verteidiger. Eigentlich hätte es nicht besser für die Polen laufen können. Unverständlicher Weise schalteten diese jedoch zwei Gänge zurück und ließen die Griehen machen. Diese nutzen ihre Chance und glichen, nach einem unglücklichem Abstimmungsfehler zwischen polnischem Torwart und Abwehrspieler, aus. Und dann kam es noch dicker für die Polen. Einen Konter der Südeuropäer konnte der polnische Schlussman nur noch mit einem Foul stoppen. Das brachte ihm nicht nur eine rote Karte, sondern den Griechen auch noch einen Elfmeter. Dieser konnte jedoch nicht verwandelt werden und das Spiel dümpelte bis zum Abpfiff (1:1) vor sich hin. Alles im allen ein etwas enttäuschender Auftakt der Polen, denn da war meiner Meinung nach mehr drin. Wenn die das Viertelfinale erreichen wollen, dann müssen die die kommenden beiden Spiele wirklich vollgas geben, was jedoch extrem schwer werden dürfte. Etwas fragwürdig fand ich diverse Entscheidungen des Schiedsrichters. Die gelb-rote Karte gegen die Griechen hätte er eigentlich nicht geben dürfen und die anschließende rote für die Polen hätte man auch stecken lassen können.

Und dann spielte auch noch Russland gegen Tschechien und ich war ganz schön baff, was ich da sah. Die Tschechen hatte ich im Vorfeld als ziemlich stark eingeschätzt, aber wie sie das von der Russen vorgeführt wurden, war schon ganz schön peinlich. Diese führten ihre Spielzüge mit perfektion aus und erziehlten völlig verdient 4 Tore. Der zwischenzeitige Anschlusstreffer der Tschechen zum 2:1 war nicht mehr als Ergebniskosmetik. Zu keiner Phase des Begegnugn hatten die Tschechen eine Chance zu gewinnen. Auch wenn die Russen zwischenzeitlich (kurz nach der Halbzeit) etwas zurückschalteten, waren sie trotzdem über die gesamten 90 Minuten spielbestimmend. Wenn die so weiterspielen, dürfte der Gruppensieg in der Gruppe A nicht in Gefahr sein.

Heute abend dann Gruppe B. Zunächt um 18Uhr die Niederlande gegen Dänemark und anschließend laufen dann unsere Jungs gegen Ronaldo und die Portugiesen auf.

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