Endlich die 15 Runde des ZockWork Orange Projektes “52 Games”! Kleiner Spaß, denn hier bei blogios sind wir eigentlich erst bei No.1. Dank der Blogpause habe ich nämlich die ersten 14 Runden des tollen Projektes verpasst. Das soll sich nun natürlich ändern. Doch worum geht es bei “52 Games” eigentlich?! Jede Woche wir ein anderes Thema vorgestellt, zu dem man dann ein Videospiel auswählt und eine kurze, persönliche schreibt und darin erläutert, warum man sich genau für dieses Spiel entschieden hat. Und da, wie der eine oder andere sicher schon mal mitbekommen hat, ich auch gerne mal zocke, finde ich das Projekt extrem interessant! Legen wir los mit dem Thema: Kinder.
Zum Thema Kinder fällt mir spontan und sofort ein Titel ein: Paperboy für den Commodore 64.
Und das aus drei Gründen:
- spielt man in dem Game einen Jungen, der mit seinem Fahrrad eine Straße entlang fährt und dabei Zeitungen zustellt. Ziel des Spieles ist es, möglichst viele Zeitungen schwungvoll in Briefkästen zu befördern und sich dabei nicht von übergewichtigen Joggern verprügeln, bissigen Hunden beißen und Autos überfahren zu lassen. Nich immer ganz einfach und ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich es nie eine ganze Woche lang geschafft habe (das Spiel hatte 7 Level, für jeden Tag der Woche einen). Und warum macht der Fahrrad fahrende Junge das?! Genau, er braucht Kohle für ein besseres Fahrrad. Was uns direkt zum zweiten Punkt führt. Denn…
- ich habe als Jugendlicher auch eine Zeit lang Zeitungen ausgetragen, weil ich mir was tolles dafür kaufen wollte. Zwar war ich dabei zu Fuß und nicht mit meinem Rad unterwegs, aber die Arbeit ging mir mindestens genauso schwungvoll von der Hand. Eine kurze Nachricht an alle Leute, die im Mai/Juni 1998 ihre Zeitung in meinem Leifergebiet nicht bekommen haben: es tut mir leid, aber sie können diese sicher noch in der großen, blauen Tonne hinter dem örtlichem WEZ-Supermarkt finden. Und…
- habe ich das Spiel als Kind auf meinem ersten Computer, dem glohreichen Commodore 64 gespielt! Zwar hatte ich vorher schon den Atari 2600, aber das war mehr eine Konsole, denn beim Commodore musste man schon einige Befehle auswendig lernen, wenn man die Spiele starten wollte. Das berühmte LOAD “LIST”,8,1 wird mir sicher bis nie aus dem Kopf gehen. Ah, was waren das noch für schöne Zeiten…
Und damit sind wir schon am Ende der ersten, ich meine fünfzehnten Runde.
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