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gelesen: Foundation Trilogie – Isaac Asimov

Wie vor ein paar Beiträgen angekündigt, habe ich mir vorgenommen, die gesamten Gewinner des Hugo-Awards zu lesen. Nun habe ich endlich das erste Buch, die Foundation Trilogie von Isaac Asimov durch und muss ehrlich gesteht, dass die Motivation schon an einem Tiefpunkt angekommen ist.

In Asimovs Werk von 1946 geht es darum, dass der Mathematiker Hari Seldon mit der Methode der Psychohistorik vorausberechnet, dass das bestehende galaktische Imperium zusammenbrechen wird und es 30000 Jahre dauert, bis sich ein neues Imperium aus den Trümmern erhebt. Um diesen Zeitraum deutlich zu verkürzen, entwickelt er einen Plan und gründet darauf hin die Foundation, eine Gesellschaft von Wissenschaftlern, die sich am Rande des Universums niederlässt. Durch die Unterstützung der Foundation soll das neue Imperium bereits in 1000 Jahren wieder gegründet sein. Es beginnt die Zeit des Wartens. Die Foundation wächst und gedeiht und immer zu Krisensituationen taucht eine Botschaft Seldons auf und erklärt den Bewohnern, wie sie die Kriese meistern können.

Der Roman steigt immer zu Kriesenzeiten ein und erzählt für mehr oder weniger 100-200 Seiten was gerade passiert und wie die Sache ausgeht. Man lernt viele unterschiedliche Charaktere kenne, kann sich aber auf keinen richtig einstellen, denn nach weiteren 100 Seiten sind wieder 100 Jahre vergangen und die netten Charaktere sind Geschichte. Und so ließt man sich von Kriese zu Kriese und von Jahrhundert zu Jahrhundert, immer mit dem Wissen, dass Seldon das ja eh vorherberechnet hat und die Foundation die Sache schon irgendwie überstehen wird. Spannend wird es nochmal, wenn ein paar Mutationen auftreten, mit denen Seldon nicht gerechnet hat. Denn dann muss auch die Foundation bluten und plötzlich alleine den Kopf aus der Schlinge ziehen.

Alles in allem hat mich das Buch aber nicht besonders gefesselt und ich bin wirklich froh, dass ich es endlich durch habe. Ich hoffe, dass die folgenden Werke auf der Hugo-Liste spannender sind, lese aber zwischendurch mal auch was anderes.   

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Leseprojekt Hugo-Award

Da ich noch nicht genug Bücher habe, die ungelesen auf meinem Pile of Shame liegen, habe ich mir ein kleines Leseprojekt vorgenommen. Dabei geht es um SC-FI Bücher, ein Genre, dass ich in den letzten Jahren etwas vernachlässigt habe. Als Orientierungshilfe werde ich mich am Hugo Award ausrichten, einem Lesepreis, der jährlich für die beste SC-FI-Veröffentlichung verliehen wird. Und da dieser Preis bereits seit 1953 verliehen wird, könnt ihr euch vorstellen, wie viele Bücher ich lesen muss. Naja, ein paar Bücher von der Liste habe ich schon gelesen und außerdem kann ich durch dieses Vorgehen sichergehen, dass ich nur Klassiker und keinen Schund vorgelegt bekomme.

Den Anfang habe ich gestern mit dem ersten Band auf der Liste gemacht: Isaac Asimov – Der galaktische General. Das Buch als einzelnes gibt es so nicht, aber der glaktische General ist Bestandteil von Asimovs klassischer Foundation-Trilogie. Also liegt nun der 900Seiten Schinken auf meinen Nachttisch.

Eine Übersicht der Bücher, durch die ich mich chronologisch durcharbeiten werde, findet mach auf der Wiki Seite des Hugo Awards. Ich bin mal gespannt, wie lange ich für das Projekt benötigen werde.

P.s. Wer mitlesen möchte, ist natürlich herzlich dazu eingeladen. Dann kann man auch nach jedem Buch ein wenig diskutieren und sich austauschen.  

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